Herkunft
und Geschichte
Der Affenpinscher ist eine der ältesten, fast unverändert
erhaltenen Hunderassen Deutschlands. Er wurde ursprünglich
als Rattler, für die Ratten- und Mäusejagd
gezüchtet. Frühe Darstellungen, zum Beispiel
von Albrecht Dürer, zeigen ein deutlich ähnliches
Aussehen. Es gab den Affenpinscher früher in vielen
Farben und Schattierungen, von hellem Gelb über
rötliche oder graue Töne bis zu Blaugrau und
Schwarz, teilweise mit weißen Abzeichen.

Beschreibung
Der Affenpinscher gehört zur Familie der Pinscher
und Schnauzer. Er ist der kleinste Vertreter dieser
Rassefamilie und unterscheidet sich von den anderen
Pinschern u.a. durch sein rauhes abstehendes Fell und
den Vorbiss. Vom affenartigen Gesichtsausdruck her stammt
sein Name. Er ist 25 bis 30 cm klein bei einem Gewicht
von 4 bis 6 kg. Das Fell ist rauhaarig, schwarz mit
schwarzer Unterwolle. Im Gegensatz zu den anderen Schnauzern
und Pinschern, die ein Scherengebiss aufweisen, hat
er einen Vorbiss.
Wesen
Dieser kleine Begleit- und Haushund gilt als lebhaft,
unerschrocken, wachsam und anpassungsfähig. Er
ist ein treuer Familienhund. Seine durchschnittliche
Lebenserwartung liegt zwischen 10 und 14 Jahren.
Zucht
Weltweit wird der Affenpinscher heute nach drei leicht
unterschiedlichen Rassestandards (FCI, KC, AKC) gezüchtet.
In Deutschland ist der Pinscher-Schnauzer-Klub 1895
e.V. vom Verband für das deutsche Hundewesen e.V.
(VDH) als Rassezuchtverband anerkannt und somit für
den FCI-Standard der Rasse verantwortlich.
Zur Zeit werden pro Jahr in Deutschland ca. 20 bis
25 Welpen geworfen.

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