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Agility
(engl., Flinkheit, Beweglichkeit) ist eine Hundesportart,
die aus England stammt.
Der Öffentlichkeit wurde sie erstmals 1978 als
Pausenattraktion im Rahmen der Hundeausstellung „Crufts“
vorgestellt. In Anlehnung an den Pferdespringsport absolvierten
Polizeihunde den ersten Agility Hindernisparcours. Elf
Jahre später wurde in Genf die erste inoffizielle
Agility Europameisterschaft ausgetragen. Offiziell anerkannt
wurde Agility als Hundesportart 1991. Die erste Weltmeisterschaft
fand 1996 in Morges (CH) statt.
Agility macht einfach
Spaß. Man beschäftigt sich
intensiv mit seinem Hund, wächst zusammen und hält
sich nebenbei noch fit. |
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temporeiche Hundesportart erfreut sich großerer
Beliebtheit und verlangt Hund und Mensch einiges an
Geschick und Teamarbeit ab.
Der
Hund durchläuft dabei einen Parcours, der zusammengestellt
ist aus bis zu zwanzig verschiedenen Hindernissen. Hierbei
ist zu unterscheiden zwischen dem A-Lauf, bei dem es
außer einfachen Sprunghürden auch Kontaktzonengeräte
(Wippe, A-Wand, Laufsteg) gibt, und dem Jumping, bei
dem die Kontaktzonengeräte fehlen und das Team
(Hund + Führer) die "üblichen" Geräte
wie Tunnel, Weitsprung und Slalom in vorgegebener Reihenfolge
schnellstmöglich und fehlerfrei bewältigen
muss.
Ein Agility-Parcours
ist zwischen 100 und 200 Meter lang.
Die Anordnung der Hindernisse wechselt von Wettkampf
zu Wettkampf. Teilweise stehen die Hindernisse sehr
nahe beieinander, so dass es für den Hundehalter
sehr schwierig werden kann, seinen vierbeinigen Freund
auf den richtigen Weg zu lenken, zumal der Hund nur
durch Zurufe und Körperbewegungen beeinflusst werden
darf.
Im Gegensatz zu anderen Hundesportarten wird der Hund
beim Agility an beiden Körperseiten geführt;
dadurch kann der Laufweg des führenden Menschen
verkürzt werden und der Parcours vom Hund schneller
bewältigt werden. Im Gegensatz zu ganz ähnlichen
Turnierhundesport läuft der Hund auch nicht auf
der gleichen Höhe des Menschen sondern eilt ihm
voraus oder bleibt kurzzeitig hinter ihm, aber ohne
den Kontakt zu verlieren. Der Hundeführer versucht
den Hund immer im Blick zu haben auch wenn die Führhand
gewechselt werden muss.
Um die Chancengleichheit
zu wahren, werden Hunde in drei Klassen eingeteilt:
Small, Midi und Large, also kleine, mittlere und große
Hunde.
In der Hauptsache unterscheiden sich diese Klassen durch
die unterschiedliche Höhe der Hindernisse, daneben
gibt es auch immer mehr Spezialläufe für alte
Hunde, die ebenfalls nur noch sehr niedrige Hindernisse
überspringen müssen. Dann gibt es noch vier
Leistungsklassen, die von A0 (offene Anfängerklasse)
bis A3 (Könner) gehen. Um in die jeweils höhere
Klasse zu gelangen, muß ein Team in seiner Klasse
bestimmte Erfolge vorweisen können. So muß
man, um von A1 nach A2 aufzusteigen, mindestens dreimal
auf regulären Wettkämpfen den Parcours mit
maximal fünf Fehlerpunkten durchlaufen haben und
von mindestens zwei unterschiedlichen Richtern bewertet
worden sein. Für den Aufstieg nach A3, der »Klasse
der Könner gelten noch schwerere Regeln. A0 dagegen
ist eine offene Klasse, hier kann jeder antreten, der
die Mindestvoraussetzung (der Hund ist mehr als 15 Monate
alt und das Team hat eine Begleithundeprüfung (BH
oder BH-A) erfolgreich abgelegt) erfüllt.
Agility ist für jedermann
und "jederhund" geeignet.
Alter, Rasse, Größe ist völlig gleichgültig
.Nur sehr große und schwere Hunde, denen das Springen
und Klettern keine Freude macht, eignen sich nicht dazu.
Voraussetzung ist , daß der Gesundheitszustand
des Hundes in Ordnung ist. Der verantwortungsbewußte
Hundehalter sollte unbedingt seinen Hund zuvor auf Gelenkerkrankungen,
Wirbelsäulenschäden oder eventuelle Herzerkrankungen
untersuchen lassen.
Welpen und Junghunde
gehören nicht in einen Agility-Parcours !
/rk
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