Geschichte:
Über die Entstehung dieser Rasse ist so gut wie
nichts bekannt, es handelt sich aber um keine Neuzüchtung.
Seit vielen Jahrhunderten werden die Schaf-und Ziegenherden
der nordafrikanischen Nomaden von diesen Hunden beschützt,
wobei ihnen weder die große Hitze am Tage noch
der Nachtfrost etwas ausmachen. Der Aidi ist nur in
Marokko anzutreffen, wo sich der Kynologenverband große
Mühe um die Erhaltung der Rasse gibt.

Rassebeschreibung:
Kräftiger, muskulöser Hund, dessen Kopf dem
eines Bären gleicht. Der Fang ist kegelförmig
wie der ganze Kopf, fühlbar weniger lang als der
Schädel, die Kiefer sind stark und mit fest gewachsenen,
regelmäßigen Zähnen im Scherengebiss.
Die Ohren sind schräg angesetzt, mittellang. Machtig,
muskulös und immer ohne Wamme ist der Hals. Der
Aidi ist sehr üppig behaart, etwa 6 cm lang, nur
am Kopf und den Ohren kurzer und feiner. Auf dem Hals
und unter der Kehle wird eine Mähne gebildet, speziell
bei Rüden. Die Hosen und die Rute sind mit sehr
üppigen und langen Haaren bedeckt. Der Pelz des
Aidi gleicht einem Panzer, der ihn in den Kämpfen
gegen verschiedene Raubtiere sowie gegen die Witterungsunbilden
schützt. Er kommt in sandfarben, rotblond, weiß,
rot, gestichelt, weiß mit schwarz, weiß
mit rotblond, mehr oder weniger schwarz, tricolor vor,
um nur einige zu nennen.

|