Der Aidi – Beschützer
mit goldenen Hundeaugen
Der
muskulöse Aidi stammt ursprünglich aus Marokko,
zumindest nimmt man an, dass er in früheren Zeiten
als Schutzhund seiner Besitzer wilde Tier in Schach
hielt.
Er wurde aller Wahrscheinlichkeit nach als Bewacher
von Schaf- und Ziegenherden von nordafrikanischen Nomaden
eingesetzt.
Über die Entstehung
der Rasse ist nicht besonders viel bekannt.
Man weiß aber, dass es sich um keine Neuzüchtung
handelt. In den sechziger Jahren war er noch unter dem
Namen Atlas-Schäferhund bekannt. Dieser Name wurde
Ende der Sechziger korrigiert.
Der Aidi ist als äußerst
kräftig und muskulös zu bezeichnen.
Er verfügt über einen kegelförmigen Fang,
wobei sein bärenhafter Kopf ein wahrer Blickfang
ist. Ein starker Kiefer mit regelmäßig in
Reihe und Glied stehenden Zähnen formen ein präsentables
Scheren- oder Zangengebiss.
Trotz seines muskulösen
Körperbaus ist er als schlank und beweglich zu
bezeichnen.
Imposant
ist seine schwere, buschige Rute; die mittelgroßen
Ohren können in schelmischer Art und Weise nach
vorne geklappt werden. Schwarze oder braune Nasenspiegel
setzen sich vom Fell ab.
Die Farbgebungen des Fells sind weiß oder weiß
mit grauen Abzeichen, crème, gelbbraun bis rötlich
oder wolfsgrau.
Der dicke Körper-Pelz wird bis zu sechs cm lang.
Gesicht und Ohren verfügen dagegen über feines,
kurzes Fell. Den Nacken umschließt ein Kragen
aus längeren Haaren. Der mittelgroße Aidi
ist mit einem gesunden Selbstvertrauen ausgestattet.
Ein energischer Hund,
der mit starkem Schutzinstinkt glänzt und sich
hervorragend für die Bewachung von Schaf- und Ziegenherden
eignet. Der Aidi ist kraftvoll, agil
und stets aufmerksam. Allerdings ist er nicht für
jeden Menschen gleichermaßen geeignet. Aidis bevorzugen
einen Besitzer, der das Alphatier ist und bleibt sowie
über genügend Ausdauer und Sensibilität
verfügt, um den Hund zu führen.
Der Aidi möchte
beschäftigt sein und benötigt entsprechende
Aufgaben im Freien. Gerne apportiert
er dies und das, kann sich Namen von Gegenständen
merken und erfreut mit seiner Intelligenz.
In der Wohnung geben sie sich eher inaktiv, sind im
Wesen ruhig und gelten als sauber. Auf jeden Fall braucht
der agile Vierbeiner ein Territorium zum Austoben.
Bewegung und reichlich Auslauf werden von ihm dankend
angenommen. Das Grundstück sollte entsprechend
hoch eingezäunt sein, so dass wilden Rennattacken
keine Grenzen gesetzt sind. Ein anhänglicher treuer
Gefährte, der Freude und Energie versprüht.
Die Lebenserwartung des Aidis liegt bei ungefähr
zwölf Jahren.
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