Der Akita Inu –
prächtiger Bursche mit Mut und Stärke
Der
Akita Inu ist eine der größten Hunderassen
des alten Japan. Die Präfektur Akita ist der Namensgeber
für diese Rasse. In seiner Heimat Japan galt der
Akita als Symbol für Gesundheit.
Immer wieder kam die Rasse an den Rand des Aussterbens,
hervorgerufen durch Hundekämpfe, Inzucht und Tollwut-Epidemien.
Soldaten brachten nach dem zweiten Weltkrieg immer mehr
Akitas nach Nordamerika. Seine Popularität stieg
zusehens. Ursprünglich für die Jagd auf Bären
und Wild gezüchtet, hat der kernige Bursche bis
heute seine Stärke und Kraft bewahrt.
Akitas sind bekannt
für ihre starke, loyale Beziehung zu ihren Besitzern.
Der kräftige Hund verfügt über einen
muskulösen Körper mit robuster Konstitution
und bewegt sich mit imposantem, lebhaftem Gang.
Das Aussehen ähnelt denen der Spitze. Kurze dreieckige
Ohren, eine breite Stirn mit Stirnfurche und raues,
dichtes Fell sind Merkmale des Akitas. Das Fell ist
einfach zu pflegen, allerdings muss während der
Zeit des Fellwechsels erheblich mehr gebürstet
werden. Die Farbgebungen sind rot-falbfarben, sesam
(rot-falbfarbene Haare mit schwarzen Spitzen), gestromt,
weiß, mit weicher Unterwolle. Die Rute ist eingerollt
und wird auf dem Rücken getragen.
Die treuen, leistungsfähigen,
aber auch die Unabhängigkeit liebenden Hunde, sind
nicht Jedermanns Sache. Die Ausbildung
und Sozialisierung der Akitas erfordert Zeit und Erfahrung.
Als Hund mit ausgeprägtem Dominanzverhalten möchte
er natürlich seinen Platz im Rudel behaupten.
Er
muss frühzeitig lernen, seinen Besitzer als Alphatier
zu akzeptieren und respektieren. Daher ist vom ersten
Tag an eine geduldige und konsequente Erziehung nötig.
Der Akita bellt recht selten und verhält sich im
Haus meistens unauffällig und ruhig.
Er ist intelligent und schnell gelangweilt, daher benötigt
er immer wieder neue, motivierende Herausforderungen.
Nicht vergessen werden darf, dass der Akita ein begeisterter
Jäger ist, mit dem schon mal sein Temperament durchgehen
kann.
Vertreter dieser Rasse
sind wunderbare Beschützer für Familie und
Haus.
Der Akita Inu ist seinen Menschen treu ergeben, und
bringt dies bei Begrüßungen gerne mit ausgedehntem
Freudengeheul zum Ausdruck. Fremden gegenüber ist
er höflich, aber auch ein wenig gleichgültig.
Mit Artgenossen, insbesondere beim Zusammentreffen mit
dem gleichen Geschlecht, kann es im Freien zu kleinen
Rangeleien kommen.
Hat man aber alle Aspekte bei der Führung und
Erziehung berücksichtigt, wird ein unproblematischer
Umgang mit anderen Hunden möglich sein. Ansonsten
liebt der Akita menschliche Gesellschaft, ist anhänglich
und freundlich. Der Akita erreicht ein Alter zwischen
zehn und zwölf Jahren. Ein großer eingezäunter
Garten mit ausreichend Tobefläche sollte unbedingt
zum Heim des kräftigen Gesellen gehören.
© 2011ChrKrb
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