Der
Alaskan Malamute – die Lokomotive des hohen Nordens
Der
Alaskan Malamute ist ein nordischer Schlittenhund aus
der Arktis, auch bekannt als “die Lokomotive des
hohen Nordens”. Sein Name entspringt dem Stamm
der Mahlemutes, der in Alaska angesiedelt ist.
Bereits vor zwei- bis dreitausend Jahren waren die
Alaska Malamutes bei den Eskimos beliebte und geschätzte
Hunde.
Sie zogen per Schlitten schwere Lasten wie Lebensmittel,
und waren unentbehrlich bei der Versorgung der Menschen.
Kraft, Ausdauer und den Willen zur Arbeit zeichnen die
Rasse aus.
Der Alaskan Malamute
verfügt über einen ausgezeichneten Orientierungssinn,
einen hochentwickelten Geruchssinn sowie eine erstaunliche
Zähigkeit. Sie haben aufgrund ihrer
besonderen Eigenschaften viele Polarexpeditionen begleitet.
Sie zeigen Talent bei Schlittenhunderennen und werden
als Such- und Rettungshunde eingesetzt. Gut gebaut mit
buschiger Rute, mandelförmigen Augen und aufrecht
stehenden Ohren, ähnelt er ein wenig dem Wolf.
Allerdings mit lieblichem Gesichtsausdruck und einem
Blick aus braunen oder eisblauen Augen.
Das wetterfeste dichte, grobe Haarkleid glänzt
in einer Reihe verschiedener Farben. Entweder schwarz
mit weißen Abzeichen an Pfoten, Maske und Brust,
wolfsgrau mit braunen Variationen oder mit rötlichen
Komponenten.
Beine und Schnauze sind fast immer weiß. Der
Alaskan Malamute ist loyal, freundlich, anhänglich
und gesellig.

Er sollte möglichst
nicht alleine gehalten werden, denn er liebt Gesellschaft
und ein Rudel. Das kann durchaus auch
ein menschliches sein. Er verteidigt seinen Besitzer
ohne Furcht, ist Fremden gegenüber aber recht misstrauisch,
und eignet sich weniger als Wachhund für Haus und
Hof.
Diese Rasse braucht eine feste Führung und geistige
sowie körperliche Herausforderungen. Sonst kann
sich ihr Tatendrang schon mal in destruktivem Verhalten
äußern. Diese Hunde benötigen einen
einfühlsamen, geduldigen, aber konsequenten Besitzer.
Es kann manchmal dauern, bis der charakterstarke Malamute
Gehorsam lernt. Malamutes lieben Aktivitäten im
Freien. Sie graben gerne und haben einen ausgeprägten
Beute- und Jagdinstinkt. Das bedeutet nicht, das Malamutes
keine kleineren Tiere mögen. Sie haben schon kleine
Kätzchen aufgezogen.
Regelmäßiges Training und eine gut durchdachte
Ausbildung sind Voraussetzungen für ein loyales,
gehorsames Verhalten der Malamutes. Die Sozialisierung
ein unentbehrlicher Erziehungsfaktor.
Trotz seiner Robustheit
neigt der Malamute zu Gewichtszunahme, da er kein guter
Futterverwerter ist und entsprechend weniger Nahrung
benötigt. Auch Hüftdysplasie
kann ein Thema werden. Für eine Wohnung sind diese
Hunde nicht unbedingt ideal. Sie zeigen im Innenbereich
hohe Aktivität , und es sollte zumindest ein großer
Hof oder Garten als Auslauffläche vorhanden sein.
Das Fell der Malamutes ermöglicht es, extremer
Kälte zu widerstehen. Daher ist es wichtig, den
Hund keinen warmen Klimazonen auszusetzen. Ein Schattenplatz
und viel Wasser sollten immer angeboten werden. Bei
warmem Wetter sollte von ausgedehnten Spaziergängen
abgesehen werden.
© 2011ChrKrb
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