Die Alpenländische Dachsbracke - kleines Muskelpaket
auf kurzen Beinen
Bereits
in der Antike wurden Hunde zur Jagd eingesetzt, die
eine bemerkenswerte Ähnlichkeit mit der Alpinen
Dachsbracke hatten.
Schon Kronprinz Rudolf von Habsburg nahm die Dachsbracke
mit auf seine Jagd-Reisen in die Türkei und nach
Ägypten.
Im Jahr 1975 wurde Österreich als Herkunftsland
der alpenländischen Dachsbracke anerkannt. 1991
wurde sie in der Klassifizierungliste des FCI als Laufhund
registriert.
Die pfiffige Dachsbracke
ist ein niederläufiger Hund mir kurzen Beinen und
dichtem Haarkleid, bestehend aus Stockhaar und Unterwolle.
Das Fell liegt eng am Körper und ist in dunklem
Hirschrot mit schwarzer Stichelung, oder schwarz mit
rotbraunem Brand am Kopf, Brust, Läufen und Pfoten
zu sehen.
Auch sieht man häufiger einen weißen Stern
auf der Brust, der bei dieser Rasse nach FCI-Standard
erlaubt ist. Die Dachsbracke ist mit einem robusten,
muskulösen Rumpf ausgestattet, den ein starker
Knochenbau hält. Hoch angesetzte, herab fallende
Ohren sorgen für das nötige Gehör.
Das glatte Fell ist leicht zu pflegen. Bei Bedarf kann
ein Bad mit mildem Shampoo, bzw. die Verwendung von
Trockenshampoo, für angenehmen Duft und entsprechende
Pflege sorgen. Wichtig ist die regelmäßige
Kontrolle des Ohr-Inneren, um frühzeitig Anzeichen
von Rötungen oder Infektionen zu erkennen.

Die alpenländische
Dachsbracke hat einen freundlichen, intelligenten und
furchtlosen Charakter. Robust bei Wind
und Wetter ist sie der ideale Gebrauchshund für
den Jäger. Er kommt beispielsweise beim Aufspüren
von verletztem Wild oder als Treiber für die Hasen-
und Fuchsjagd zum Einsatz.
Bei der Jagd sind Dachsbracken in ihrem Element. Dachsbracken
verfügen über ein gesundes Selbstvertrauen
und brauchen einen konsequenten Rudelführer, der
das Zepter in der Hand behält.
Aufgrund ihrer Vitalität
und Kondition benötigen diese Hunde ausreichend
Bewegung in Form von Spaziergängen oder diversen
Spiel- und Tobestunden. Solange der
Mensch die Rangfolge klar definiert, lässt sich
die Dachsbracke leicht trainieren, ist zudem aufmerksam,
mutig und intelligent. Ihre Aktivität zeigt sie
auch in der Wohnung, in der sie oft wie ein Wirbelwind
um die Ecken stürmt.
In jedem Fall benötigt die Rasse ausreichend Platz
im Außenbereich, zum Beispiel im Garten oder Hof.
Die Lebenserwartung der robusten Kerlchen liegt bei
etwa zwölf Jahren.
© 2011ChrKrb
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