Der
American Staghound – selten, robust und freiheitsliebend
Der Staghound entsprang in erster Linie der Kreuzung
von Scotish Deerhound und Greyhound. Ursprünglich
von britischen Hetzhunden abstammend, konnte es der
imposante American Staghound auch mal mit einem ausgewachsenen
Wolf aufnehmen.
Sie begleiteten Jäger, die nach Raubtieren Ausschau
hielten.
Dieser Hundtyp, auch
Hirschhund genannt, ist sehr robust und ein echter Sportsmann.
Er
ist extrem schnell – Jäger behaupten, er
könne selbst die größten Hirsche in
einem Rennen schlagen. Der Staghound wird auch heute
noch bei der Hirschjagd eingesetzt, ist aber ebenso
ein begehrter Begleithund geworden.
Ein muskulöser Laufhund mit langen schnellen
Beinen und Kraft. Schlank, edel und durchtrainiert macht
der Staghound eine gute Figur. Er ist mit scharfen Augen
ausgestattet. Seine Sehfähigkeit ist überdurchschnittlich
hoch.
Man möchte meinen, dass der Staghound aufgrund
seines Lauftalents und seines windhundartigen Äußeren
zu Hyperaktivität neigen könnte. Das ist nicht
der Fall. Im Gegenteil – ab und an scheint er
gerne auf der faulen Haut zu liegen.
Sie sind als Wachhunde,
aber nicht unbedingt als Schutzhunde geeignet.
Die Rasse hat eine starke Beobachtungsgabe und ein sensibles
Gehör. Er reagiert schnell und setzt seine Menschen
über Eindringlinge, die nicht in sein Konzept passen,
in Kenntnis.
Dieser Hund ist ein sehr sanftes Tier und genießt
die Nähe von Menschen. Sein dichtes Fell bewahrt
ihn vor dem Frösteln. Es sollte regelmäßig
gebürstet und gepflegt werden. Der Staghound mag
Kraulereien und Streicheleinheiten.
Die Farbgebungen des Fells variieren in unterschiedlichen
Schlägen. Gestromt, braun, beige, mit und ohne
Flecken oder Blessen. Der American Staghound ist kinderfreundlich
und anhänglich. Er nimmt schon mal ein junges Kätzchen
in seine Obhut und kümmert sich hingebungsvoll
um das Tier.

Er ist normalerweise
mit Artgenossen verträglich. Wie
jeder Hund braucht er aber eine konsequente, ruhige
und liebevolle Führung.
Als Laufhund benötigt der Staghound natürlich
reichlich Bewegung und Auslauf. Ausgedehnte Spaziergänge
und Laufstrecken sollten täglich absolviert werden.
Für eine kleine Wohnung ist der Staghound nicht
geeignet. Er braucht Platz und Freiraum. Perfekt wäre
ein Haus in ländlichen Gebieten mit Wald und Flur
in der Nähe.
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