Der
American Pittbull - kräftiger Kerl, der gefallen
will
Der
American Pittbull ist ein leidenschaftlicher Hund, der
seinen Besitzern treu ergeben ist. Ursprünglich
entstammt er der Kreuzung aus Bulldog und Terrier.
Zu damaligen Zeiten wurde der Pittbull in England und
Irland, bis zum endgültigen Verbot, bei Hundekämpfen
eingesetzt. In den USA war der Pittbull äußerst
begehrt, daher gründete Mr. C. B. Bennett den United
Kennel Club (UKC). Hier wurde dieser Hundetyp offiziell
als Rasse eingetragen.
Die Beharrlichkeit und
Kraft der Hunde fasziniert Befürworter dieses Typs.
Kaum eine andere Rasse hat so viele
Diskussionen, emotionaler und manchmal auch irrationaler
Art, hervorgerufen wie der Pittbull.
Fest steht, dass Pittbulls sehr menschenbezogen sind
und keinesfalls von Natur aus bösartig. Mittlerweile
wurde nachgewiesen, zum Beispiel durch die Universität
Kiel, dass diese Rasse nicht unter übersteigertem
Aggressionsverhalten leidet.
Der Pittbull ist extrem
muskulös mit definiertem Hals und breitem Kopf.
Ein stämmiger agiler Hund, mit
beachtlicher Stärke, stellt man sie in Vergleich
zu seiner Größe. Er hat runde Augen, die
auch mal blau leuchten können. Allerdings ist diese
Augenfarbe nach UKC-Standards nicht zulässig.
Er verfügt über ein dichtes kurzes, glänzendes
Haarkleid, das einfach zu pflegen ist. Bürsten
und ab und zu ein Bad mit mildem Shampoo erhalten den
typischen Glanz des Fells.
Die Farbgebungen variieren zwischen merle, braun oder
goldfarben. Auch alle andere Farben sind zulässig
und von der UKC anerkannt.
Der American Pittbull
möchte gefallen und ist eifrig bestrebt, seinen
Besitzer zu erfreuen. Er ist vital,
mutig und als intelligenter Wach- und Schutzhund ideal.
Natürlich braucht der Pittbull eine feste, ruhige
und konsequente Führung.
Wird er ordnungsgemäß sozialisiert, ist
er Menschen gegenüber amüsant, freundlich
und absolut liebevoll.
Gegenüber anderen Hunden und Tieren kann er schon
mal etwas unhöflich werden. Allerdings bewegt sich
dieses Agieren im Rahmen natürlicher Verhaltensweisen,
wie sie zahlreiche Hunde zeigen.
Der American Pittbull
gehört jedoch in die Hände erfahrener Hundebesitzer.
Man
muss schon etwas von Hundepsychologie verstehen. Der
Pittbull ist intelligent und möchte natürlich
auch gerne der Rudelführer sein. Hier muss ein
konsequenter Besitzer deutliche Abgrenzungen schaffen,
um klar zu machen, das der Besitzer das Zepter in der
Hand hat.
Die Kraft und der Mut des Prachtkerls müssen in
positive Bahnen gelenkt werden.
Trotz seines nicht so tollen Images wird diese Rasse
sogar als Therapiehund eingesetzt. Sein aufgeweckter,
freundlicher und mutiger Charakter macht ihn zu einem
ausgezeichneten Begleithund. In den USA nimmt der sportliche
Pittbull an zahlreichen Wettbewerben, wie Dog-Cart teil.
Wie bei jeder anderen
Rasse auch, sollte man den Hund nicht alleine mit Kindern
lassen, schon gar nicht mit fremden.
Falls ein Hund sich in irgendeiner Weise bedroht fühlt,
steigt die Gefahr, dass er aggressiv wird.
American Pittbulls können älter als zwölf
Jahre werden. Sie gelten allgemein als gesund, einige
sind allerdings anfällig gegen Hüftdysplasie
oder allergisch gegen bestimmte Gräser.
Der Pittbull mag warme Klimazonen und ist für
die Wohnung geeignet. Er braucht natürlich ausreichend
Freiraum, wie einen eingezäunten Garten; zudem
tägliche Bewegung verbunden mit Spiel und Spaß.
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