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der Bewegungen zeigt Schmerzen bei Hunden
Studie bringt gute Wirkung bei Stoßwellen gegen
schmerzhafte Hüftgelenksarthrose
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Forscher an der Veterinärmedizinischen
Universität in Wien testen neue Methoden,
um Schmerzen bei Hunden objektiv messen zu können,
denn Tiere drücken Schmerzen über ihre Bewegungen
aus. Die Wissenschaftler stellen den Hund auf ein Laufband,
versehen ihn mit Leuchtpunkten, kleben Elektroden auf
die Muskeln und analysieren seine Bewegungsmuster. So
können die Tierärzte auch die Wirkung schmerzstillender
Behandlungen wie Physiotherapie objektiv überprüfen.
Eine erste Studie mit
neunzehn Hunden hat gezeigt, dass bei
zwei Drittel der Hunde-Patienten mit Hüftgelenks-Arthrose
die Therapie erfolgreich war und sich die Schmerzen
gebessert haben. Auch bei Tieren hilft das Gehen im
Wasserbad, Muskelmasse aufzubauen, gestörte Bewegungen
zu korrigieren und die Beweglichkeit zu verbessern,
ohne die Gelenke zu stark zu belasten.

Zwischen den Daten eines gesunden und eines kranken
Hundes bestehen deutliche Unterschiede. Während
ein gesunder Hund beide Hinterbeine etwa gleich stark
belastet, tritt ein Tier mit Hüftgelenks-Arthrose
mit dem schmerzenden Bein vorsichtiger auf. Mit Hilfe
ihrer detaillierten Bewegungsanalyse können die
Tierforscher jetzt auch die Wirkung von physikalischen
Behandlungen objektiv nachprüfen. Obwohl die schmerzlindernde
Wirkung der Stoßwellen noch nicht restlos geklärt
ist, vermuten Forscher, dass die Stöße in
der Tiefe des Gewebes Mikroverletzungen verursachen,
so die Durchblutung fördern und Heilungsprozesse
anregen.
Zur Kontrolle solch aufwendiger Therapien und für
die wissenschaftliche Forschung untersuchen Tierärzte
die Hunde im Ganganalyse-Labor. Messungen an gesunden
Hunden sollen den Forschern Ausgangswerte bieten, die
sie mit denen von kranken Tieren vergleichen können.
Kleine Elektroden messen, wann und wie die Muskeln beim
Gehen aktiviert werden. In der Bewegung wird untersucht,
wie die Muskulatur auf Erkrankungen reagiert und sich
verändert.
Erst wenn der Hund seinen Rhythmus auf dem Laufband
gefunden hat, wird mit der Messung begonnen. Die am
Hund angebrachten Leuchtpunkte werden mit UV-Licht bestrahlt.
Dabei filmen Videokameras die Bewegungen des Hundes
und kontrollieren die Schrittfolge. Neben der elektrischen
Muskelaktivität wird auch die Kraft gemessen, mit
der jedes einzelne Bein auftritt. Im Laufband unsichtbar
sind vier Druckmessplatten integriert.
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