Der
Ariégeois - seine Berufung ist die Jagd
Der Ariégeois wird auch als “Hasenhund”
bezeichnet. Er entstammt der Kreuzung mit Laufhunden
und Briquets. Die Rasse wird zur Jagd auf Hasen, Rehe
und sogar Wildschweine eingesetzt.
Dieser Hund hat ein edles, vornehmes Erscheinungsbild
und fühlt sich als Einzelhund, oder noch besser
in einer Meute, wohl. Der Ariégeois stammt aus
einer Kreuzung großer Laufhunde und Briquets.
Er
zeigt sich Menschen gegenüber zutraulich, ist aber
dennoch nicht als Familienhund geeignet. Die
Rasse ist extrem schnell, was 1980 eine Meute bei einem
Wettbewerb im Hasenjagen unter Beweis stellte.
Sie erbrachten eine wahre Glanzleistung und die Jury
war vollends begeistert. Die Rasse bewegt sich sicher
auf unebenem Gelände, auf trockenem Grund erbringt
er Höchstleistungen.
Sein Körperbau ist leicht, muskulös und geschmeidig.
Das weiße Haarkleid ist dicht und kurz mit abgegrenzten
schwarzen Flecken oder Tupfen. Die Maske mit lohfarbenen
Abzeichen auf den Wangen und über den Augen, ist
an Kopf und den lang herab hängenden Ohren schwarz.
Das Fell ist einfach zu pflegen, sollte jedoch immer
mal wieder auf Parasiten untersucht werden.
Der Ariégeois ist ein hochläufiger Hund
mit säbelförmiger Rute und breiter Brust.
Der Ariégeois
liebt das Leben in einer Meute und jagt aus Leidenschaft.
Schlank und flink vollbringt er besonders
in trockenem Gelände echte Meisterleistungen.
Da diese Hunde in der Regel im Außenbereich gehalten
werden, hat er kaum Kontakt zu Kindern. Sind diese aber
von Beginn an der Aufzucht und Fütterung beteiligt,
baut er ein vertrauensvolles Verhältnis auf und
ist recht verspielt.
Diese Hunde bekommen innerhalb der Meute feste Aufgaben
zugewiesen, beispielsweise als Stöberhund. Ist
man Besitzer dieser Rasse, sollte man ihm seine Berufung
zur Jagd lassen, so kann er seine Fähigkeiten unter
Beweis stellen, ist gefordert und zufrieden.
Er verträgt sich
mit seinen Artgenossen, mag aber keine Katzen. Diese
würden bei einer Begegnung mit einem Ariégeois
den Kürzeren ziehen.
Die Jagdsaison ist sein Metier, aber auch außerhalb
der Jagdzeit ist Bewegung ein absolutes Muss.
Lange Spaziergänge und ein eingezäuntes Terrain
mit genügend Auslauf bieten der Rasse ideale Lebensbedingungen.
Sein Speiseplan sollte eine Mischung aus Fleisch und
Innereien sowie Gemüse, Reis oder Nudeln enthalten.
Auch reichhaltige Nahrung aus tierischen und pflanzlichen
Fetten sind wichtig für die Ernährung. Die
Jagd zehrt an den Kräften und fordert den Ariégeois
körperlich. Daher benötigt er entsprechende
Reserven.
Regelmäßige Impfungen und Entwurmungen sollten
ebenfalls Teil des Versorgungsprogramms sein. Die Lebenserwartung
der Rasse liegt bei etwa acht bis zehn Jahren.
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