| Eine Studie der Uni
Portsmouth zeigt: Hunde spielen gerne
den Anstandwauwau, sind eifersüchtig, wenn Herrchen
und Frauchen alleine sein wollen.
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Bisher
ging man davon aus, dass nur Menschen und eventuell
Schimpansen "sekundäre Gefühle"
wie Scham und Schuld entwickeln können.
Tieren Gefühle zuzusprechen hätte in
der heutigen Zeit weitreichende Folgen –
auch für die Wissenschaft selbst, da dies
die Durchführungen von Experimenten an Tieren
in ein zunehmend kritisches Licht rücken
würde. Tierversuche und Massentierhaltung
auf der einen und Tierschutz- und Tierrechtsbewegungen
auf der anderen Seite kennzeichnen die Dissonanz,
die diesbezüglich in der Gesellschaft besteht.
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Hunde können genauso
wie Menschen eifersüchtig sein und andere komplexe
Gefühle entwickeln.
Wie eine Studie der Universität Portsmouth in
Großbritannien ergab, fühlen sich die Tiere
manchmal wie ein vernachlässigter Partner in einer
Dreiecksbeziehung. Wollen Herrchen oder Frauchen mit
dem Partner alleine sein, übernimmt der Hund der
Untersuchung zufolge gerne die Rolle eines "Anstandswauwaus":
Er stört das Paar in seiner Zweisamkeit, weil er
sich nicht genug beachtet fühlt.
Für die Studie wurden 1.000 Hundebesitzer im Süden
Großbritanniens befragt. In mehr als 80 Prozent
der Fälle hätten die Hundebesitzer in "bemerkenswerter
Übereinstimmung" vom eifersüchtigen Verhalten
ihrer Tiere berichtet.
Nicht nur Menschen und
Schimpansen
"Die Daten zeigen ganz deutlich, dass weitaus mehr
Arten komplexe Gefühle entwickeln können,
als bisher angenommen", sagte der Leiter der Studie,
Paul Morris. Bisher waren Wissenschafter davon ausgegangen,
dass Hunde, Katzen und Pferde nur primäre Gefühle
wie Wut, Angst und Überraschung entwickeln können.
So genannte sekundäre Gefühle wie Eifersucht,
Stolz, Verlegenheit, Schuld und Scham wurden dagegen
nur Menschen und möglicherweise Schimpansen zugeschrieben,
da nur sie die dazu nötigen kognitiven Fähigkeiten
hätten.
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