Der
Australian Terrier – freches Kerlchen mit viel
Mut
Der Australien Terrier tauchte erstmalig 1906 in England
auf. Die offizielle Zucht begann nach Gründung
des “Australien Terrier Clubs” 1921 mit
Aufstellung des Zuchtstandards. Wahrscheinlich wurde
er mit dem Yorkshire-, dem Cairn- und dem Silky Terrier
gekreuzt.
Zu Beginn der siebziger Jahre kam der fröhliche,
intelligente Aussie nach Deutschland. Die Hunde werden
sehr geschätzt, sind kinderlieb und friedfertig.
Trotzdem sind nicht einmal zweitausend Tiere im Zuchtbuch
eingetragen.
Der
Australien Terrier ist ein niedrigstehender Hund mit
kräftigem Körperbau. Im Verhältnis
zur Schulterhöhe ist sein Körper relativ lang.
Sein eher rauhes Doppel-Haarkleid ist recht einfach
zu pflegen, da es möglichst naturbelassen bleiben
soll.
Ab und an kann man vorsichtig mit einer stumpfen Schere
die Augen und Ohren freischneiden. Natürlich muss
der Aussie regelmäßig gebürstet werden.
Das Fell ist von kurzer Unterwolle durchsetzt, das
Deckhaar wird etwa sechs Zentimeter lang. Die Farbtextur
ist blau, graublau, schwarzblau, dunkelgrau oder lohfarben.
Sein Schopf glänzt eher silbern, sandfarben, rötlich
oder in abgesetzten helleren Tönen. Die Ohren des
Australien Terrier stehen aufrecht und spitz in die
Luft, was ihm ein keckes Aussehen verleiht.
Er lässt sich leicht
erziehen, sofern man sein typisches Terrierverhalten
berücksichtigt. Eine ruhige, liebevolle,
aber konsequente Führung, macht dem neckischen
Gesellen klar, warum Frauchen oder Herrchen Rudelführer
sein müssen.
Der Aussie steckt voller Tatendrang, den er ausleben
will. Toben, Spielen und lange Spaziergänge sollten
unbedingt zu Aussies Alltag gehören. Der kleine
Racker ist auf kurzen Beinen unterwegs, dabei mutig
und intelligent.
Trotz seiner eher geringen Größe würde
er seine Familie immer beschützen und bewachen.
Selbstbewusst und temperamentvoll macht der Aussie seinen
Standpunkt klar; Begrüßungen äußern
sich in unbändiger Freude.
Der muntere Geselle ist ein idealer Familienhund mit
scharfem Gehör und sehr gutem Sehvermögen.
Deshalb ist er ein richtiger kleiner Wachhund.
Er versteht sich in der
Regel mit Artgenossen und anderen Tieren.
Es kann natürlich vorkommen, dass sich die Terriermanier
Bahn bricht, und sein Jagdinstinkt mit ihm durchgeht.
Dann kann er schon mal mit fliegenden Ohren davon preschen.
Aufgrund seiner Gehorsamkeit wird man ihm aber schnell
beibringen, wo die Grenzen sind und das er bei Ruf den
Weg zum Halter zurück nimmt.
Der Australien Terrier braucht sein eigenes Terrain
und liebt den Garten oder andere Auslaufflächen.
Er kann in der Wohnung gehalten werden und ist ein idealer
Familienhund, der sich mit Treue und Anhänglichkeit
bedankt. Australien Terrier werden etwa fünfzehn
Jahre, manche sogar älter.
©2011ChrKrb
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