Die Balkanbracke –
Laufhund mit perfekter Spürnase
Die Balkanbracke ist eine seit 250 Jahren so gut wie
kaum veränderte Rasse. Der Balkan-Laufhund könnte
der erste seiner Art sein, der sich zur eigenen Rasse
entwickelte.
Ursprünglich entstammt er Serbien und Montenegro.
Die Bracke ist ein typischer Spürhund, der gerne
zur Jagd eingesetzt wird.
Er kann einzeln und in der Meute sein Ziel verfolgen.
Rot- Schwarz- und Niederwild zählen zu den Jagdtieren.
Auch als Wach- und Begleithund ist der serbische Jagdhund
optimal geeignet.
Die
Rasse hat ein Stockmaß von etwa 42 bis 53 cm und
ist mittelgroß. Die Balkanbracke bringt es auf
etwa 20 Kilo Gewicht und verfügt über einen
muskulösen, kräftigen Körper.
Das Fell ist üppig, kurz, wasserabweisend und
kommt in den Farbtexturen rötlich mit schwarzem
Mantel oder Sattel und Bracken-Abzeichen vor.
Jagdhundtypisch seine langen, großen Hängeohren.
Vor einiger Zeit wurde dieser Hundetyp noch zur Jagd
auf Hochwild wie Hirsche eingesetzt. In Slowenien ist
dies teils immer noch der Fall.
Diese Hundeart strahlt
Stolz und Würde aus. Als entschlossener,
ausdauernder Jäger ist die Bracke perfekt zur Spurensuche
geeignet.
Auch auf unwegsamen Gelände ist sie weiter auf
Kurs und neigt auf keinen Fall zum Aufgeben. Sie gibt
Laut, so dass es auf weite Entfernungen zu hören
ist.
Bei der Jagd ein wichtiges Kriterium. Die Balkanbracke
ist gehorsam, eifrig bei der Sache und möchte seinem
Besitzer gefallen. Sie zeigt eine hohe Aktivität,
ist lauffreudig, agil und lernwillig.
Die Energie der serbischen
Bracke bricht sich schon mal Bahn. Der
Halter ist gut beraten, wenn er eine konsequente, ruhige
Führung an den Tag legt.
Teilweise neigt die serbische Bracke dazu, ein wenig
die Contenance zu verlieren und möchte liebend
gern der Rudelführer sein. In einer Hundemeute
sicher eine gute Option, nicht aber beim Zusammenleben
mit Menschen.
Da der agile Vierbeiner aber gehorcht, wird sie schnell
die Rangfolge verinnerlicht haben.
Zudem ist die Balkanbracke
freundlich, ruhig, gutmütig und kontaktfreudig.
Sie braucht viel Bewegung und Freiraum,
ist als Familienhund weniger geeignet, sondern eher
als Jagd- Begleit- oder Wachhund.
Bei der Zucht wird Wert auf die Einhaltung des Gebrauchsstandards
gelegt. Im Haus sollte der serbischen Bracke genügend
Ersatzbeschäftigung geboten werden.
Wichtig ist ein weitläufiger Außenbereich
mit genügend Auslauffläche. In ländlichen
Gegenden mit viel Freilaufgebiet fühlt sich dieser
Hundetyp bestens aufgehoben. So wird diese Hunderasse
freudig auf die nächste Jagdsaison warten. Die
Lebenserwartung dieser Hunde liegt bei zwölf bis
vierzehn Jahren.
©2011ChrKrb
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