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Der Barbet ist eine von der
FCI (Nr 105, Gr. 8, Sek. 3) anerkannte Hunderasse aus
Frankreich.
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| Andere Namen |
Französischer Wasserhund |
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| Schulterhöhe: |
Rüden ~ 58cm, Hündinnen ~ 53cm |
| Gewicht: |
15 - 25 kg |
| Ursprungsland: |
Frankreich |
Herkunft
und Geschichtliches
Der mittelgroße (bis 58 cm) „Barbet“,
ist einer der ältesten europäischen Wasserhunde
und möglicherweise ein Vorläufer des Pudels.
Die Mauren sollen seine Vorfahren im 6. Jahrhundert
nach Spanien und Portugal gebracht haben, von wo er
sich sehr schnell in ganz Europa verbreitet haben soll.
Schon sehr früh wird in Portugal ein Wasserhund
(Cão de Agua Português) erwähnt, der
alle Merkmale des Barbets hat. Diesen Wasserhund trifft
man im 14. Jahrhundert in ganz Europa an und erst im
16. Jahrhundert wird er mit dem Namen „Barbet“
benannt.

Beschreibung
Das wasserdichte Fell des Barbet – ähnlich
dem des Irish Water Spaniel, der vermutlich von ihm
abstammt – bietet selbst im eisigsten Wasser hervorragenden
Wärmeschutz. Das Haar ist lang, wollig, kraus und
bildet als Besonderheit bei Jagdhunden Schnüre.
Viele Farben sind zugelassen: einfarbig schwarz, grau,
kastanienbraun, falbfarben, sandfarben, weiß oder
mehr oder weniger gescheckt. Die Farbnuancen reichen
von falbfarben zu sandfarben, das Kopfhaar muss bis
zum Nasenrücken fallen. Der Barbet hat einen langen
Bart und einen üppigen Schnurrbart. Die Ohren sind
tief angesetzt und hängen lang herab, mit langen
Haaren.
Verwendung
Wasserhund zur Jagd auf Vögel nicht nur zum Apportieren.
Mittelgroßer Hund mit dichtem, wolligem Fell,
welches ihn zuverlässig vor Kälte und Feuchtigkeit
schützt. Er ist ein ausgezeichneter Schwimmer.
Die Pflege des wolligen, gelockten Fells ist allerdings
relativ zeitaufwändig. Heute ist der Barbet relativ
selten, man rechnet mit nur 400 bis 500 Hunden weltweit.
Er wird jedoch immer öfter als anpassungsfähiger
und äusserst liebenswürdiger Familienhund
gehalten.
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