Die Grundidee
dieses Ernährungsprogramms beruht auf der evolutionären
Entwicklung des Haushundes.
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Die Entwickler von Barf orientierten
sich dabei an den Fressgewohnheiten der Wölfe
und anderer wildlebender Caniden.
BARF - „Biologisches Artgerechtes Rohes
Futter“
BARF ist kein Allheilmittel und keine Garantie,
dass der Hund immer gesund bleibt, aber eine natürliche
und gesunde Art der Ernährung für den
Hund.
"Prinzipiell kann man Hunde durchaus mit
entsprechenden Komponenten füttern, wenn
man es richtig macht.Die Idee ist nicht abwegig,
den Hund so zu füttern wie früher. Und
von der Industrieproduktion abzukehren, ist aus
vielen Gründen ebenfalls kein Fehler."
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Hundefutter selbst frisch
zubereiten , ist die beste Ernährung für Ihren
Hund.
Kein
Fertigfutter kann mit frisch zubereiteten Futter konkurrieren.
Haben Sie mehrere Hunde zu versorgen,rechnet sich "BARF"
sogar.
Es gibt nicht viele Hundehalter die "Innereien"
ohne "Brechreiz" zubereiten können.
Hundefutter frisch zubereiten, ist auch ohne Pansen
& Co mit "BARF" möglich.Das Grundsätzliche
an "BARF"(z.B. alles Fleisch und Gemüse
Grundsätzlich roh.) oder die Fressgewohnheiten
der Wölfe , sollte ein wenig relativiert werden.
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Im Zuge der industriellen Futterherstellung wurde
dem Halter erklärt, nur die Futterindustrie sei
in der Lage, gesundes und ausgewogenes Futterherzustellen.
Selber kochen würde zwangsläufig zu Über-
bzw. Unterversorgung mit Nährstoffen, Vitaminen
etc. führen und somit die Gesundheit des Hundes
gefährden. Eine absurde Annahme, weil es Tüten
und Dosen erst seit wenigen Jahrzehnten gibt und auch
heute noch nicht in jeder Ecke der Welt. Und die Hunde
gediehen und gedeihen trotzdem seit mindestens 15.000
Jahren, oder deshalb?
Das Konzept von BARF führt zurück zu einer
biologisch artgerechten Ernährung so wie die Hunde
früher auch ernährt wurden. Mit dem, was gerade
da war und ohne große Aufregung. Bücher brauchte
der Halter von damals auch nicht. Man wusste einfach,
wie es ging. Leider haben wir vieles davon vergessen
und Probleme damit, diesen eher instinktiven und mehr
naturverbundenen Umgang mit dem Hund wieder zu beleben.
Wir suchen die Lösung in fertigen Rezepten und
mathematischen Formeln.
Wolf und Hund ähneln sich vom Verdauungstrakt her
noch zu 98%. Das haben sog. Mitochondrien-Tests ergeben.
Folglich braucht der Hund tatsächlich noch dasselbe
Futter, was ein Wolf frisst/fressen würde.
Ein Beutetier besteht aber nicht zu 20% aus Fleisch
und zu 80% aus Getreide, Füllstoffen und Soja.
Auch nicht zu 30% aus Fleisch und zu 70% aus pflanzlichen
Zutaten (wie bei den hochwertigen Tofu-Sorten). Es besteht
zu 70% (mindestens) aus Fleisch, der Mageninhalt (Pflanzen)
machen vielleicht 5-10% aus, dann kommen noch Knochen,
Fell, Blut u. ä. dazu.
Über Millionen von Jahren hat sich der Vorfahre
des Hundes fast unverändert von roher tierischer
und pflanzlicher Kost ernährt. Im Zuge der Domestikation
bereicherte sich der Speiseplan um menschliche Abfälle
und Tischreste. Eine äußerst abwechslungsreiche
Ernährung, die sich über Tausende von Jahren
nicht wesentlich änderte. Eine Ernährung,
an die der Hund auch heute noch physiologisch angepasst
ist.
Die industrielle Futterherstellung ist etwa 70 Jahre
jung und brachte eine radikale Änderung. Bis zu
diesem Zeitpunkt bestand die Nahrung hauptsächlich
aus rohen fleischigen Knochen, zu einem geringeren Anteil
an Muskelfleisch, Innereien und anderen vollwertigen
Rohstoffen tierischen und pflanzlichen Ursprungs. Gekochte
Nahrung und Getreide machten nur einen ganz kleinen
Teil aus.
Vorteile:
Beim BARF kann man den Fleischanteil auf eine Menge
hochschrauben, die einem sinnvoll erscheint. Je nach
Alter und Aktivität des Hundes 70-80%. Das potentiell
Allergieauslösende Getreide kann auf ein Minimum
reduziert werden (einmal pro Woche Reis oder Hundeflocken),
ansonsten gibt es Vitamine (die das TroFu künstlich
enthält) in natürlicher Form: Obst, Gemüse,
Kräuter.
Bei der Trocknung von Lebensmitteln zu Trockenfutter
gehen eine Menge Vitalstoffe verloren (Vitamine etc.).
Diese werden dann vom Hersteller wieder hinzugefügt.
Es sind aber meist künstliche Produkte, die mit
dem natürlichen Vorkommen nicht immer viel gemeinsam
haben und auch vom Organismus in keiner Weise so verwertet
werden können, wie die natürlichen Vitamine,
Mineral- und Vitalstoffe.
Bei frischem Fleisch und frischem Gemüse muss
man bei einem (gesunden) Hund aber keine künstlichen
und damit oft auch schädlichen, Zusätze geben,
weil im Frischfutter nämlich noch alles drin steckt.
Es gibt natürlich viele Zusätze, die bestimmte
Wirkungen haben und dem Hund „gut tun“,
sie sind aber nicht zwingend notwendig. Calcium z. B.
kann man über Milchprodukte, Knochen oder gemahlene
Eierschalen in ausreichendem Maße zuführen.
Kein Futterhersteller arbeitet nur der guten Gesundheit
der Hunde willens. Der Hundefutterindustrie geht es
einzig und allein nur um Profit. Viele Hundefutterherstellerfirmen
sind Tochterfirmen von großen Lebensmittelfirmen,
welche so ihren Abfall noch gut zu Geld machen können.
Wenn man tiefer ins Thema eintaucht, lernt man viel
darüber wie man Futteretiketten (zwischen den Zeilen!)
liest und man bekommt das kalte Grausen, was da alles
so - keineswegs in nur in Billigfuttern, sondern auch
in Premium und Super-Premium Futtern - enthalten ist.
Der Markt ist riesig und die „überbesorgten“
Hundehalter - die nur das „beste“ für
ihre Lieblinge wollen - sind sehr zugänglich für
die gutformulierten Behauptungen diverser Experten,
da man als einfacher Hundehalter ja eigentlich viel
zu „dumm“ ist, seinen Hund im Alleingang
mit selbst zusammengestellten Mahlzeiten richtig zu
füttern.
Wenn man aber überlegt, dass man jeder Mutter
zutraut ihre Kinder gesund zu ernähren, ist das
schon mehr als unglaubwürdig. Keine Mutter schaut
sich Zusammensetzungslisten für Kindernahrung an.
Sie kauft die ihrer Meinung nach besten „Rohstoffe“
und kocht gesund und abwechslungsreich. Und sie zerbricht
sich bestimmt nicht jeden Tag den Kopf, ob das Phosphor-Calcium-Verhältnis
in der Nahrung auch wirklich stimmt, noch rechnet sie
es anhand von Tabellen aus.
Wir Menschen sind in unserem ganzen Stoffwechsel,
Wachstum, etc., nicht weniger kompliziert als Hunde.
Aber kommen einem von uns die Gedanken: „Hoffentlich
krieg ich keine HD! Hoffentlich sind meine Blutwerte
gut! Hoffentlich wächst mein Haar schön!“
Und warum soll gerade der Hund das einzigste Wesen auf
dem Planeten sein, welches NUR mit Fertigfutter überleben
kann, welches ja anderwärtig doch schon ziemlich
verpönt ist?!
Wir essen doch auch nicht nur Tütensuppen zum überleben?!
(Wenn man sich allerdings die Regale im Supermarkt mit
dem ganzen „Fix“ Zeug, Backmischungen und
Tiefkühl-Fertigmahlzeiten ansehe, fragt man sich
doch, welche Hausfrau es noch fertig bringt „normal“
und alleine zu kochen.)
Wenn man mal einen Blick in die Regale von Pet-Shops
wirft, wird einem bei dem Angebot fast schwindelig.
Da heißt es: In diesem Futter ist alles drin was
ihr Hund braucht. Es sorgt für gutes Fell, gesunde
Zähne, langes leben, elastische Gelenke usw. usw.
Gleichzeitig bietet der selbe Hersteller Zusätze
für NOCH schöneres Fell, Extra-Kaustangen
für NOCH schönere Zähne, Pülverchen
für noch elastischer Gelenke an.
Also ist das Futter doch
nicht so optimal?
Und warum hat mittlerweile fast jede große Futtermittelfirma
auch spezielle Diätfutter für/gegen jede Krankheit
(Leber, Nieren Herz, Allergie, Harntrakt-Futter), wenn
ihre „normalen“ Futtersorten doch so gesund
sind?
Wirklich roh?
Beim Barfen füttert man ALLES Fleisch und Gemüse
roh. Grundsätzlich! Gekocht wird eigentlich nur
Reis, Kartoffeln oder Hirse und Co gegeben.
Jetzt denken viele: Aber im Fleisch sind doch Parasiten,
Salmonellen und so weiter. Darf der Hund das überhaupt?
Hunde dürfen sehr wohl rohes Fleisch fressen. Ihre
Ahnen oder Verwandten, die Wölfe, haben immer rohes
Fleisch gefressen. Noch nie hatte ein Hund die Möglichkeit
sein Futter selbst zu kochen.
Natürlich fraß er schon immer die Essensreste
der Menschen, aber auch rohe Schlachtabfälle usw.
Rohes Schweinefleisch sollte man allerdings nicht
geben. Wegen dem Aujetzki-Virus, wobei eine Infektion
bei Hunden immer tödlich ausgeht. Allerdings gilt
Deutschland nun schon seit einiger Zeit als Aujetzki-frei.
Aber man muss sich ja nicht unbedingt da drauf verlassen.
Das Hunde generell von rohem Fleisch krank werden ist
eine unhaltbare Aussage. Außerdem geben wir beim
barfen auch kein „Abfallfleisch“, sondern
solches, welches von Tieren, die für den Menschlichen
Verzehr zugelassen sind, stammt. Auch darauf können
natürlich Erreger diverser Krankheiten sein, mit
welchen aber ein gesunder Hundeorganismus leicht fertig
wird. Am meisten werden Salmonellen angeführt.
Bei einem „Massentest“ in einem BARFer-Forum,
wurden viele Hunde auf Salmonellen getestet. Ein einziger
Hund wurde positiv befunden, der hatte aber noch nie
rohes Fleisch bekommen. Kein rohernährter Hund
wurde positiv getestet. Auf diversen Kauartikeln, wie
Schweineöhrchen und Ochsenziemern finden sich oft
Unmengen von Salmonellen. Und ein Hund, dessen Organismus
von dem ständigen Verzehr nicht artgerechtem Futters
geschwächt ist, kann sich damit auch leicht infizieren.
Ebenso werden von BARF-Gegnern oft Erkrankungen durch
Neosporose, Toxoplasma usw. angeführt.
Wieder gilt auch hier, dass ein Hund der ein gesundes
Immunsystem hat, diese Krankheiten ohne jede Symptome
durchmachen KANN und dann dagegen immun ist. Hunde mit
geschwächtem Immunsystem können allerdings
schwer erkranken.
Eine Überlegung dazu: Raubtiere im Zoo werden schon
immer mit „krankmachendem“ rohem Fleisch
gefüttert. Die Zootierärzte würden das
Leben ihrer Schützlinge bestimmt nicht derart leichtfertig
aufs Spiel setzen, wenn es soooooo gefährlich wäre.
Das sind auch alles Fleischfresser und gar nicht sooo
viel anders als unsere Hunde!
Und noch was wichtiges: Das der Verzehr von rohem Fleisch
Hunde aggressiv macht, ist ein unhaltbares Ammenmärchen
und entbehrt jeglicher Realität!
Was füttert man
denn genau beim barfen?
Hauptbestandteil der Hundenahrung sind Fleisch und
Knochen. Dabei vom
- Rind: Muskelfleisch, Schlund, Kopffleisch, Stichfleisch,
Kronfleisch, Zwerchfell, Herz, Milz,
Niere, Pansen, Blättermagen, Leber,
alle Knochen, besonders Rippen,
Brustbein und alle weicheren
- Huhn: Alles
- Lamm: Wie bei Rind, nur kein Pansen
- Fisch: ganze Fische
- Kaninchen/Hase: ganz
Auch wenn Deutschland mittlerweile als Aujetzki frei
gilt; Schweinefleisch wegen der Gefahr einer Infektion
mit dem für Hunden tödlichen Aujetzki-Virus
meiden, oder nur gekocht füttern!
Die Ernaehrung wird mit Gemüse und Obst ergänzt.
Gemüse/Obst wird immer püriert gefüttert,
weil Hunde nicht in der Lage sind pflanzliche Zellen
zu erschließen und so die enthaltenden Vitamine
nicht nutzen können.
Verfüttert werden können: Karotten, Zucchini,
Fenchel, Lauch, Sellerie, Äpfel, Birnen, Bananen,
Kiwi, Obst der Saison (Erdbeeren, Aprikosen, Pfirsich
usw.).
Der Gemüsebrei sollte zu 50% aus grünem Blattgemüse,
wie Kopfsalat, Rukola, Löwenzahn, Feldsalat, Kresse,
Endivien, Brennesseln usw. bestehen.
Rohe Kartoffeln, Avocado und Weintrauben enthalten
Stoffe, welche für Hund giftig sind und dürfen
nicht verfüttert werden!
Beim barfen spielt die Fütterung von Getreide
eine untergeordnete Rolle. Zweifelsfrei benötigt
der Hund Kohlenhydrate in Form von Glykogen - der tierischen
Stärke. Ob Hunde aber nun Kohlenhydrate in Form
von Getreide benötigen, ist mehr als diskutiert.
Wirft man bei diesem Punkt einen Blick auf Industriefutter,
wird einem sofort klar, dass dort Getreide in Unmengen
enthalten ist - meist bei weitem mehr als die Hälfte.
Das ist aber auf keinen Fall artgerecht.
Wer aber nicht auf die Fütterung von Getreide verzichten
möchte, kann durchaus das Futter mit diversen gekochten
oder gut gequollenen (mind. 4 Std.) Flocken anreichern.
Gegeben werden können Hafer, Gerste, Weizen, Hirse,
Dinkel, Amaranth, Reis ebenso Kokosflocken und Couscous.
Einige Vitamine sind fettlöslich und damit der
Hund sie aufnehmen kann, muss dem Futter Öl beigefügt
werden. An Ölen eigenen sich Olivenöl, Distelöl,
Leinsamenöl, Traubenkernöl und Nachtkerzenöl
am besten im Wechsel.
Wie und wieviel füttert
man?
Das Fleisch bekommt der Hund entweder in einem Stück
(Pansen, Rinderlefzen, Rindermuskelfleisch, Hühnerhälse,
Flügel Putenhals usw.), oder in Goulaschgrosse
Stücke geschnitten. Bei Hunden, die sehr zum schlingen
neigen, kann man auch gewolftes Fleisch (also durch
den Wolf gedrehtes) anbieten. Mit einem gutem Fleischwolf
lassen sich auch kleinere Knochen wie Hühnerhälse,
Flügel oder Karkassen wolfen.
Als Futtermenge kann man ca. 2-3% des Körpergewichtes
an Nahrung berechnen. Das kommt aber auch immer auf
das Alter, die Aktivität und den gesamten Zustand
des Hundes an. Ca. 70% der täglichen Ration bestehen
aus Fleisch, der Rest aus Gemüse, Obst und Getreide.
Bei einer 12 Kilo schweren Französischen Bulldogge
würde das heißen, dass sie 240-360g Futter
am Tag bekommen müsste, wovon ca. 190-280g aus
Fleisch oder rohen fleischigen Knochen und 50-80g aus
Gemüse, Obst und Getreide bestehen sollten.
Wenn der Hund zu- oder abnimmt, was man am Anfang mit
regelmäßiger Gewichtskontrolle überprüfen
sollte, erhöht oder kürzt man dementsprechend
die Ration.

Hier nun auch noch ein
kleiner Futterplan:
Wir gehen hier von 2 Hauptmahlzeiten (morgens und abends)
am Tag aus + einen Tag Fasten (Bekommt nicht allen Hunden
gut. Oft ist es besser nur zwei mal die Woche die morgendliche
Mahlzeit ausfallen zu lassen.), wobei wir dann auf 12
Mahlzeiten die Woche kommen.
Fleisch (kleinere Abweichungen sind immer möglich,
vor allem muss der Plan abwechslungsreich sein):
- 4mal Muskelfleisch (Rind, Huhn, Pute, Kaninchen,
Wild, Lamm)
- 1mal Fisch
- 2mal Pansen
- 3mal Rohe Fleischige Knochen (Huhn, Putenhals, Lammrippen,
Kälber-/Rinder-/ Brustbein und
Rippen)
- 1mal Leber
- 1mal Herz
Gemüse-/Obst-Brei gibt es 6mal die Woche. Er besteht
zu 50% aus grünem Blattgemüse und ansonsten
Karotten, Gemüse und Obst der Saison, Banane, Apfel
und einmal die Woche auch Spinat (immer mit etwas Sahne
oder Butter).
Unbedingt verboten sind Avocado, rohe grüne Bohnen,
Auberginen und Zwiebeln. Tomaten sollten, wenn überhaupt
nur in kleinen Mengen gegeben werden! Kohlarten sollten
gedünstet gegeben werden.
Fünfmal die Woche einen Teelöffel Hokamix
oder andere Kräuter (z. B die Algen-Kräutermischung
aus dem BARF-Shop oder gefrorene oder frische Kräuter
(davon natürlich mehr als einen Teelöffel
voll).
Milchprodukte können zusätzlich zum Gemüsebrei,
aber auch als mittägliche Zwischenmahlzeit einige
male in der Woche gegeben werden. Gut wäre da z.
B.
- 1mal Hüttenkäse
- 1mal Jogurt
- 2mal Quark
Als wertvoller Zusatz zu den Milchprodukten hat sich
ein Teelöffel Heilerde sehr bewährt. Milchprodukte
nicht mit Fleisch mischen!
Ansonsten gilt noch:
- 1mal ein Ei mit Schale
- 1mal Apfelessig (nicht unbedingt erforderlich, aber
durch die Enzyme gut für die Verdauung)
- 2-3mal Bierhefe
- 2mal Honig
Vor und während der kalten Jahreszeit, zum „abhärten“:
- 2-3mal Spirulina
- 2-3mal Blütenpollen, Sanddornsaft oder Hagebuttenmus
(von allem oben genannten ein Teelöffel voll und
auf die Woche bezogen)
Öle:
Leinöl, Nachtkerzenöl, Distelöl, Olivenöl,
Traubenkernöl, Hanföl und Rapsöl - mehrere
Sorten davon im Wechsel. Ebenso kann man ab und zu Fischöl,
Lachsöl oder Lebertran verwenden. Aber bitte sparsam,
weil es zu einer Überversorgung an Vitamin A und
D kommen kann! Viermal ein Teelöffel voll (ins
Gemüse).
Getreide:
Nudeln haben wirklich nur sattmachende Funktion. Besser:
- Haferflocken (eingeweicht/gequollen)
- Reis (matschig gekocht)
- Gekochte zerdrückte Kartoffeln - mit dem Fleisch
gemischt
BARF ist kein Allheilmittel und keine Garantie, dass
der Hund immer gesund bleibt, aber eine natürliche
und artgerechte Art der Ernährung für den
Fleischfresser Hund!
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