Der
Barsenji – spielfreudig mit starker Bindung zum
Menschen
Diese Rasse zählt zu den urtümlichen Hunden,
den Pariahunden. Ursprünglich aus dem zentralen
Afrika, gelang erst in den dreißiger Jahren die
Züchtung des Barsenji als Haushund. In ägyptischen
Pyramiden wurde dies Hundeart als Zeichnung an den Wänden
entdeckt. In Afrika diente der Hund als Führhund
und Bewacher, um vor gefährlichen Tieren zu warnen.
Auch in heutiger Zeit jagen diese Hunde mit den Pygmäen
in den Wäldern.
Der
Barsenji ist ein athletischer, kräftiger Hund.
Mandelförmige braune Augen blicken treu unter einer
stets leicht gerunzelten Stirn hervor.
Sein Fell ist kurz, dicht und glänzend und ist
in den Farben Schwarz, Rot, Kastanienrot oder dreifarbig
in Kombinationen aus weiß, schwarz, braun und
gestromt anzutreffen.
Eine Besonderheit dieser
Rasse ist das Lautgeben: Der Barsenji
bellt nicht im eigentlichen Sinne, sonder jault eher
in einer wölfischen Tonlage. Je nach Stimmung des
Hundes kann es sich um ein knurriges oder heulendes
Geräusch handeln.
Der wachsame Geselle ist energisch, anhänglich
und neugierig. Er liebt das Spiel und immer neue Aufgaben,
ist intelligent und trainiert unermüdlich mit Eifer.
Er ist ein prima Familienhund – sollte allerdings
frühzeitig sozialisiert werden, wobei auch eine
klar definierte Rangfolge zum Programm gehören
sollte.
Fremden gegenüber
zeigt sich der Basenji eher reserviert. Seinem
Besitzer will er allerdings unbedingt gefallen. Dafür
läuft und apportiert er, was das Zeug hält.
Eine besondere Leidenschaft von ihm ist das Kauen auf
allen möglichen und unmöglichen Dingen. Darum
sollte man schon eine entsprechende Auswahl an Kau-
und Spielzeug parat haben.
Auch das Erklimmen von Zäunen und die Kletterei
allgemein versetzen den Hund in Verzückung.
Mit Artgenossen versteht er sich recht gut, kleineren
Haustieren begegnet er dagegen nicht immer freundlich.
Eine Abneigung hat der Barsenji gegen Nässe und
Wasser.
Diese Rasse verfügt über reichlich Energie
und braucht deshalb körperliche sowie geistige
Beschäftigung. Er ist clever und versucht schon
mal, seinen eigenen Weg zu gehen. Daher ist eine konsequente,
selbstbewusste und vor allem ruhige Führung so
wichtig. Laute Stimmen und strenge Worte sind nicht
angebracht und können schnell zu Missverständnissen
zwischen Hund und Besitzer führen.
Man muss sich schon etwas Zeit nehmen, das Verhalten
des Barsenji richtig einzuschätzen und dementsprechend
zu reagieren. Er kann sehr charmant sein, und seinen
Halter regelrecht um den Finger wickeln.
Der Barsenji neigt ein bisschen zu Trägheit und
Fettansatz, wenn man ihn nicht fordert. Tägliche
Übungen für den Kopf sowie natürlich
jede Menge Auslauf sollten zu seinem Hundealltag gehören.
Da sein Fell wenig haart, eignet sich diese Rasse auch
für Allergiker. Vor der Anschaffung ist es ratsam,
sich genau zu informieren. Sein Reinigungsritual gleicht
übrigens dem einer Katze. Die Lebenserwartung des
charmanten Vierbeiners liegt bei zehn bis zwölf
Jahren.
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