Der
Bayerische Gebirgsschweißhund – ausgeglichen
und seinem Besitzer treu ergeben
Alle Schweißhunde stammen ursprünglich von
den Bracken ab. Diese Rasse gehört zu den deutschen
Laufhunden. Man kreuzte den Schweißhund mit einheimischen
Bracken mit dem Ziel, im Gelände einen Hund mit
mehr Agilität und Beweglichkeit zu züchten.
Der Einsatz im Gebirge hatte sich bei vorherigen Schweißhund-Arten
als zu schwierig erwiesen. Mittlerweile hat sich die
vereinheitlichte Rasse des Gebirgsschweißhundes
zu einem beliebten Jagd- sowie Familienhund entwickelt.
Der
bayrische Gebirgsschweißhund hat ein ruhiges,
ausgeglichenes Wesen und erweist sich seinem Besitzer
gegenüber als sehr anhänglich.
Dagegen begegnet er Fremden eher reserviert.
Sein lang gestreckter, muskulöser Körperbau
wird von kräftigen Läufen getragen.
Das Haarkleid ist dicht, anliegend und glatt. Die Farben
variieren zwischen rot, fahlgelb oder ockergelb. Manchmal
mit dunkler abgesetztem Rücken, Maske oder Ohren.
Der treue Geselle ist
weder aggressiv noch schüchtern.
Dieser Hundetyp ist zum zuverlässigen Begleiter
von Förstern und Jägern geworden.
Bei der Jagd zeigen die Schweißhunde ihr Können,
sind zielstrebig, mutig, hartnäckig und schnell.
Ihr hervorragender Geruchssinn und ihre Wendigkeit machen
sie auch auf unwegsamem Gelände zu echten Jagdtalenten.
Er ist speziell für die Nachsuche im Gebirge geeignet.
Ihrer Familie sind die
Gebirgsschweißhunde treu ergeben.
Bei der Sozialisierung und Erziehung brauchen diese
Hunde eine erfahrene Hand. Mit konsequenter, ruhiger
sowie einfühlsamer Führung und kombinierten
Trainingsmethoden lässt sich der gelehrige, aufmerksame
Vierbeiner bestens auf seine Aufgaben vorbereiten.
Als Familienhund oder außerhalb der Jagdsaison
braucht er immer ausreichend Bewegung und lange Spaziergänge.
Daneben sollte er auch geistig gefordert werden, beispielsweise
durch Geschicklichkeits- oder Gehorsamkeitsspiele. Als
reiner Familienhund wäre die Rasse aber unterfordert.
Für die Wohnung
oder das Stadtleben ist der leichtführige bayrische
Gebirgschweißhund nicht geeignet. Ideal
ist eine ländliche Gegend mit viel Auslauffläche.
In der Regel werden die Welpen diese Hundeart hauptsächlich
an erfahrene Jäger oder Förster abgegeben.
Die Lebenserwartung liegt bei etwa zwölf Jahren.
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