Der
Beauceron – arbeitswilliger Hüter von Hab
und Gut
Der
Ursprung dieser Rasse liegt in Frankreich. Im 19. Jahrhundert
wurde der Beauceron als Rasse herausgebildet. Vorher
wurden ähnliche Schläge dieser Hütehunde
zur Bewachung der Schafherden eingesetzt. Durch seinen
Einsatz als Arbeitshund entwickelte dieser Hundetyp
einen Hang zur Selbständigkeit.
Ein Hund für Unerfahrene ist er nicht, sondern
ist nur geeignet für einen ruhigen, konsequenten
Besitzer mit jeder Menge Hundeverstand.
Allgemein hat der arbeitsfreudige Vierbeiner ein intelligentes,
ruhiges, aber auch liebebedürftiges Wesen mit starkem
Hüteinstinkt.
Auch heute wird der gehorsame, vor Kraft strotzende
Beauceron als Wach- Hüte-oder Schutzhund eingesetzt.
Er fühlt sich auch als Familienhund wohl, allerdings
sollte immer berücksichtigt werden, dass er aufgrund
seiner Charaktereigenschaften und seiner Herkunft ein
echter Arbeitshund mit Hütequalitäten ist.
Diese Rasse ähnelt ein wenig dem Dobermann, hat
kurzes, kräftiges, eng anliegendes Fell, das zwei-oder
dreifarbig in schwarz, rot, grau oder braun mit lohfarbenen
Abzeichen vorkommen kann.
Der arbeitsfreudige Geselle
braucht unbedingt ausreichend Beschäftigung.
Er läuft viel und gerne, mag ausgedehnte Spaziergänge
und Hundesport. Zum “Geschäft” mal
gerade raus und wieder rein, ist nichts für ihn.
Aufgrund seiner sehr hohen Belastbarkeit und guten
Führigkeit findet er häufig als Lawinen- oder
Katastrophenschutzhund und bei der Polizei seinen Einsatz.
Er ist zudem ein prima Fährtenleser.
Wie schon erwähnt, sollte sein Besitzer bei der
Erziehung des Beauceron Konsequenz walten lassen und
frühzeitig klar stellen, das der Hund hier nicht
der Rudelführer ist.
Diese Rasse kann ab und an ein wenig dickköpfig
sein. Mit Ruhe, Geduld und viel Liebe erreicht man aber
schnell sein Ziel, und die Hunde lassen sich leicht
trainieren. Vertreter dieser Rasse sind gelehrig und
zeigen gerne, was in ihnen steckt. Seinen Besitzern
sind sie treu ergeben.
Der Beauceron verfügt über einen gesunden
Appetit. Da er ständig in Bewegung ist, sollte
man beim Futter auf spezielle Zusammensetzungen für
sehr aktive Hunde achten. Der Energieverbrauch ist entsprechend
hoch.
Mit Kindern oder anderen Hunden versteht er sich in
der Regel gut, ist gesellig und freundlich. Allerdings
ist er sehr auf die Bewachung seines Territoriums bedacht.
Eindringlinge sind nicht unbedingt sein Ding.
Diese Rasse eignet sich
nicht für kleine Wohnungen. Sein
Bewegungsdrang erfordert eine Menge Platz. Daher ist
der Beauceron happy, wenn er einen Garten oder eine
eingezäunte Fläche zum Toben und Rennen hat.
Im Durchschnitt wird diese Rasse etwa zwölf bis
vierzehn Jahre alt.
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