Der
Berger des Pyrénées – Kleiner Hirtenhund
mit Energie und Power
Ein
Powerpaket voller Energie und Arbeitsfreude - der Berger
des Pyrénées. Auch als Pyrenäen Schäferhund
bekannt, fand die offizielle Anerkennung der Zucht 1923
statt.
Der muntere Geselle will beschäftigt sein, und
benötigt jede Menge Auslauf und Bewegung. Der Pyrenäen
Schäferhund wird in zwei Rassen gezüchtet,
welche sich in der Optik des Fells sowie in der Größe
unterscheiden.
Das Fell des lebhaften Kameraden kann langhaarig oder
in kürzerer Form vorkommen, wobei beim kürzeren
Fell Schnauze und Beine deutlich weniger behaart sind.
Allerdings trifft man diese Art nicht sehr häufig
an.
Dem langhaarigen Typus
gehören dagegen neunzig Prozent aller Pyrenäen
Schäferhunde an. Die Farbschläge
des Haarkleides kommen in zahlreichen Tönungen
wie grau, grau-schwarz gescheckt, eis- oder aschgrau,
schwarz, schwarz mit weiß oder weizenfarben mit
schwarzen Haarspitzen gemixt vor.
Das
lange Fell muss regelmäßig gehegt und gepflegt
werden.
Listig blitzen die Augen im Gesicht und verleihen einen
aufgeweckten und verwegenen Eindruck.
Der Vertreter dieser Rasse ist mit robusten, durchsetzungsfähigen
Eigenschaften ausgestattet. Zudem ist sein Energiepotential
phänomenal. Gegenüber seinen Besitzern ist
er liebevoll und hat Vertrauen, Fremden gegenüber
ist er da schon distanzierter.
Der verschmitzte Gesichtsausdruck zeigt Neugier und
Intelligenz. Hab und Gut von Frauchen und Herrchen sind
ihm heilig, und er bewacht es entsprechend. Er ist konzentriert
und hat alles im Blick.
Aufgrund seiner Power ist diese Rasse prädestiniert
für den Hundesport. Ein halbherziger Spaziergang
reicht ihm keineswegs. Mit Freude, Ehrgeiz und Spaß
ist der Pyrenäen Schäferhund bei der Sache.
Oft wird diese Hundeart als “petite Berger, kleiner
Hirte” bezeichnet.

Die Erziehung des aufgeweckten
Burschen erfordert Geduld und eine gewisse Konsequenz.
Wird diese Rasse nicht angemessen sozialisiert
und trainiert, kann sie mit Eigensinn und Widerspenstigkeit
reagieren.
Wer den Pyrenäen Schäferhund zu führen
weiß, wird mit Loyalität und Treue belohnt.
Er schließt sich eng an den Menschen an, so dass
sein Besitzer einen gehorsamen, anhänglichen Freund
in ihm finden wird.
Auch wird der Berger seinem Hüte-Instinkt gerecht,
indem er immer ein Auge auf seine Familie hat. Werden
sie in einer Wohnung gehalten, sollte ihnen ausreichend
Platz zur Verfügung stehen.
Immer muss bedacht werden, dass der Berger beschäftigt
sein will; Ball- oder Apportierspiele mag er gerne.
Der flexible Sportler kann fünfzehn bis sechzehn
Jahre alt werden.
Er ist als Begleit- und als Wachhund einsetzbar, mag
Kinder und bei ordnungsgemäßer Führung
auch Artgenossen. Beachtet man die erziehungstechnischen
Aspekte, wird das Energiebündel seinem Besitzer
aufmerksam folgen und ihm viel Freude bereiten.
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