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Biophilie
ist ein charakterologischer Grundbegriff in der
Analytischen Sozialpsychologie von Erich Fromm,
der die "Liebe zum Lebendigen" als Grundorientierung
der Charakterstruktur eines Menschen meint.In
seiner Biophilie-Hypothese hat Edward O. Wilson
1984 dargelegt, dass sich die Menschen aufgrund
der ihnen angeborenen Biophilie zu anderen Lebewesen
hingezogen fühlen und diesen Kontakt mit
der Natur auch in einem ausreichenden Maße
brauchen, um gesund zu bleiben, um den Sinn ihres
Lebens zu finden und sich zu verwirklichen. |
Die Biophilie-These:
Darunter versteht man eine physische, emotionale und
kognitive Hinwendung des Menschen zum Leben und zur
Natur.
Wieso wir Menschen Tiere lieben,
haben amerikanische Evolutionsbiologen herausgefunden.
Es liegt an unserer Biophilie, einer „unbewusste Neigung
des Menschen, die Nähe der übrigen Lebensformen zu suchen".
Während wir in der Lage sind, diese wichtigen emotionalen
Bindungen zu Teilen in unserer natürlichen Umgebung
aufzubauen, äußert sich das Bedürfnis
doch am häufigsten in unseren Beziehungen zu Haustieren.
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„Unsere Haustiere dienen
oft als Quelle tiefer Zuneigung, persönlicher
Verantwortungsbereitschaft und Gefühlen der
Freundschaft.
Gefühle, die wir Menschen suchen und brauchen,
erst recht in der heutigen Gesellschaft. |
Es ist also offensichtlich kein Zufall, dass wir Menschen
Hunde, Katzen und
Meerschweinchen lieben.
Viele Untersuchungen
haben die gesundheitsfördernde und sogar lebensverlängernde
Wirkung von Heimtieren gezeigt. Die
Forscher gehen davon aus, dass auch der zeitlich begrenzte
Kontakt bei Tierbesuchsprogrammen wohltuende Auswirkungen
auf die körperliche Gesundheit hat.

/rk
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