Der Black and Tan Coonhound
– amerikanischer Arbeitshund mit ausgeglichenem
Temperament
Coonhounds wurden hauptsächlich für die Jagd
auf Waschbären gezüchtet. Sie spüren
die Waschbären, Eichhörnchen oder Opossums
auf, jagen sie auf Bäume und verbellen sie.
Dieses Prozedere findet in den USA sogar bei Wettbewerben
Verwendung.
Die Rasse ist zuverlässig und tüchtig. So
tüchtig, dass einige Vertreter sich bisweilen versteigen,
den auf Bäume gejagten Tieren per Kletterkunst
nachzustellen.
Für die Stadt ist
der Coonhound nicht geeignet. Diese
Hunde wurden hinsichtlich ihrer Gebrauchstüchtigkeit
gezüchtet, geben aber einen braven, angenehmen
Begleithund ab.
Der aufmerksame Geselle jagt seine Beute am Boden und
verfolgt sie mit kraftvoller Ausdauer.
Er
verfügt über einen robusten, starken Körperbau.
Die Lefzen sind spürhundtypisch, seine Augen haselnuss-
oder dunkelbraun.
Der Coonhonud bewegt
sich mit Geschmeidigkeit und schneller Eleganz.
Das dichte, kurze Fell ist schwarz mit rötlichen
Abzeichen im Gesicht, auf der Brust und an den Pfoten.
Als Jagdhund hat der Coonhound durchaus eine Menge
Selbstvertrauen und bisweilen seinen eigenen Kopf. Daher
sollten Erziehung und Sozialisation von erfahrenen Besitzern
durchgeführt werden.
Mit Ruhe und einer steten Konsequenz ist der gelehrige
Hund leicht zu führen.
Er liebt die Arbeit, neue Aufgaben und Herausforderungen.
Immer eifrig bemüht, seinem Besitzer zu gefallen,
wird er freudig an die Arbeit gehen.
Extreme Wetterbedingungen
oder unebenes Gelände sind für diese Hunde
kein Problem. Ihr hervorragender Geruchssinn
ist sehr stark ausgebildet, sodass der Coonhound bei
der Suche nach Menschen tagealte Spuren verfolgen kann.
Die Rasse hat ein ausgeglichenes Temperament, ist
freundlich, aufmerksam und anhänglich.
Manche Exemplare sind etwas zurückhaltender.
Ihrem Besitzer sind sie treu ergeben, ihre Aufgaben
erledigen sie mit Inbrunst und Leidenschaft. Um die
Ausbildung und das Training optimal gestalten zu können,
ist es sinnvoll einen Welpen an die Aufgaben heranzuführen.
Auch der Besuch einer Hundeschule kann äußerst
hilfreich sein. In jungen Jahren lassen sich die Tiere
leichter führen und an Kinder oder andere Hunde
gewöhnen.
Katzen und andere Kleintiere dagegen sollte man von
ihnen fernhalten
Der Coonhound braucht
viel Bewegung und Laufeinheiten. Wird
er nicht zur Jagd eingesetzt, will er beschäftigt
sein. Suchspiele und lange Spaziergänge durch Wald
und Flur machen ihn glücklich.
Für eine kleine Wohnung oder für die Stadt
ist er nicht geeignet.
In ländlichen Gegenden mit reichlich Auslauffläche
fühlt er sich wohl.
Bei der Fütterung sollte man sich beim Tierarzt
beraten lassen, sofern man in dieser Hinsicht keine
Erfahrung hat. Überfütterung ist zu vermeiden,
da der mutige Geselle zum Fettansatz neigen kann. Generell
gilt der Coonhound als gesunde Rasse, kann aber von
Hüftdysplasien betroffen sein. Seine Lebenserwartung
liegt bei zehn bis zwölf Jahren.
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