Der
Boston Terrier – Kraftpaket mit cleveren und liebenswürdigen
Eigenschaften
Ursprünglich wurde die Rasse als Amerikanischer
Bullterrier um 1870 gezüchtet. Man kreuzte die
englische Bulldogge mit dem Bullterrier. Später
wurden französische Bulldoggen sowie Terrier eingekreuzt.
1891 erhielt die so entstandene Hundeart vom American
Kennel Club den jetzigen Namen Boston Terrier.
Anfang des 20. Jahrhunderts kam er nach Europa, ist
dort allerdings zu den seltenen Rassen zu zählen.Dieser
Hundetyp wird in drei unterschiedliche Gewichtsklassen
eingeteilt.
Der Boston Terrier gehört
den doggenartigen Hunden an. Kräftig
und kompakt ist der gut proportionierte Körper,
seine dunklen, großen Augen schauen ausdrucksstark
in die Welt.
Die aufrecht stehenden Ohren geben dem schelmischen
Vierbeiner ein verschmitztes Aussehen.
Er hat kurze Beine, die kräftig und muskulös
sind.
Das glatte, weiche Fell kommt in den Farben schwarz-weiß
oder gestromt mit unterschiedlichen Flecken und Zeichnungen
vor.
Der
lebhafte Boston Terrier ist klug, entschlossen und intelligent.
Er mag Kinder und begrüßt
freudig Besuch. Auch mit Artgenossen tollt und spielt
er ausgelassen.
Allerdings verfügt er über ein gut ausgeprägtes
Selbstvertrauen und weiß sich zu verteidigen.
Sich mit eingezogenem Schwanz verdrücken ist nicht
sein Ding.
Der clevere Boston Terrier lernt schnell, ist aufmerksam
und neugierig. Verspielt wie er ist, mag er Ballspiele
und Tobestunden. Spaziergänge alleine reichen ihm
nicht.
In Terriermanier stöbert er durchs Gelände
und eilt interessanten Gerüchen hinterher. Eine
ausgedehnte Wanderung mit seinem Besitzer wird ihm Freude
bereiten.
Natürlich darf man sich bei der Erziehung nicht
ständig von seinem reizenden Wesen beeinflussen
lassen. Er kann es faustdick hinter den Ohren haben,
und die Kommandos seines Halters schon mal geflissentlich
überhören.
Mit einer konsequenten, sanften Führung ohne harte
Worte wird man den anhänglichen Racker in die richtigen
Bahnen lenken.
Seine Liebenswürdigkeit
macht den Boston Terrier zu einem optimalen Familien-
und Begleithund. Trotz des Namens ist
er kein Jagdhund.
Mopsfidel und reizend wie er ist, gewinnt das agile
Temperamentsbündel die Menschenherzen wie im Flug.
Er kann in einer Stadtwohnung gehalten werden, ist
aber für eine Auslauffläche oder einen Garten
dankbar. Eine vitaminreiche Kost aus Gemüse, Reis
und Fleisch hält den freundlichen Hausgenossen
fit.
Die Fütterungsmenge richtet sich je nach Art des
Boston Terriers – es gibt schwerere und leichte
Vertreter dieser Rasse. Hegt und pflegt man seinen Hundefreund,
kann er durchaus zwischen dreizehn und fünfzehn
Jahre oder älter werden.
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