Die
Braque Francais de Gascoine - intelligenter, unempfindlicher
Spürhund
Als angenommener Vorfahre aller französischen
Vorstehhunde ist die Braque Francais de Gascoine auf
vielen Gemälden des 17. und 18. Jahrhunderts sowie
in Jagdbüchern des 19. Jahrhunderts verewigt.
Absolut unempfindlich gegen extreme Wetterbedingungen
ist die arbeitseifrige Bracke zu jedem Jagdanlass einsetzbar.
Die
Bracke verfügt über einen kräftigen Körperbau,
ist dabei aber nicht zu schwer. Die
Augen leuchten in dunklem braun oder auch mal bernsteinfarben.
Seine starken Läufe tragen den tüchtigen
Jagdhund durch alle Arten von Gelände.
Die Farbe des dichten, kurzen Fells ist weiß
mit hell- oder dunkelbraunen Flecken, das mit oder ohne
Tüpfelung vorkommen kann.
Die Bracke ist intelligent,
gehorsam, ruhig und lernwillig. Die
ihr zugeteilten Aufgaben erledigt sie mit allem gebotenen
Eifer. Schließlich möchte sie besonders ihrer
Bezugs- und Führerperson gefallen.
Bei der Jagd erforscht der fleißige Jagdhund
methodisch das Gelände, ist konzentriert bei der
Sache und verliert sein Ziel nicht so schnell aus den
Augen.
Die hochläufige Bracke kann Fährten mit tief
am Boden gesetzter oder hoch in die Luft gereckter Nase
verfolgen.
Bei der Erziehung und
Führung sollten sanfte Methoden angewendet werden.
Die Braque Francais de Gascoine reagiert sensibel auf
harte Worte. Es genügt vollkommen, sie nach modernen,
sanften Standards zu trainieren.
Die Bracke ist aufmerksam und konzentriert bei der
Sache, sodass sie Kommandos schnell begreift und umsetzen
wird. Jedoch gehört die Bracke in die Hände
von Menschen mit Hundeverstand, beispielsweise Jäger,
die wissen, wie ein Jagdhund beschäftigt werden
muss.
Denn auch, wenn der Hund als Familienhund gehalten
wird, braucht er immer ausreichend Bewegung und Beschäftigung.
Die Braque Francais de Gascoine mag die Gesellschaft
von Menschen und ist gerne mit Artgenossen zusammen.
Der eifrige Spürhund
liebt lange Spaziergänge durch Wald und Flur.
Auch Hundesport ist für ihn geeignet.
In der Stadt oder einer kleinen Wohnung würde
er sich nicht wohlfühlen. Innen wie außen
sollte reichlich Platz vorhanden sein. Ein eingezäuntes
Gelände mit viel Erkundungs- und Schnüffelfläche
machen diesen braven Jagdgesellen glücklich.
Ansonsten ist die Bracke ein sehr angenehmer Kamerad
und Hausgenosse, dabei robust und unempfindlich gegen
wechselnde klimatische Verhältnisse.
© 2011ChKrb
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