Der
Briard – aufgeweckt, lebhaft und Beschützer
seiner Familie
Der aufgeweckte Briard entstammt ursprünglich
Hof- und Bauernhunden des französischen Flachlandes.
Vermutlich entspringt die Rasse der Kreuzung aus Barbet
und Picard.
Zu damaliger Zeit wurden die Hunde zur Bewachung und
zum Schutz von Schafherden eingesetzt., die er im Ernstfall
sogar gegen Wölfe verteidigte. Seit 1896 ist der
Briard als eigenständige Rasse anerkannt. In seinem
Heimatland Frankreich ist er sehr beliebt.
Robust
und wohlproportioniert gehört der Briard zu den
langhaarigen Hirtenhunden.
Die Fellfarben können in Schwarz, weizenfarben
und in manchen Fällen auch in Grautönen vorkommen.
Das bis zu 6 cm lange Haarkleid ist mit dichter Unterwolle
und groberem Deckhaar, das leicht gewellt ist, versehen.
Ein praktischer Mantel, der den treuen Vierbeiner vor
den Unbilden des Wetters schützt.
Der Briard ist ein liebevoller,
anhänglicher und treuer Geselle.
Ohne eine Spur von Schüchternheit begegnet er seiner
Familie herzlich und loyal. Fremden gegenüber können
sie schon mal mit Scheu, Skepsis oder Ängstlichkeit
begegnen.
Auch aggressive Verhaltensmuster können sich bei
mangelnder Sozialisation und Erziehung zeigen.
Diese Hirtenhund-Art ist bei einem erfahrenen Hundehalter,
der es versteht, ruhig aber konsequent zu führen,
bestens aufgehoben.
Für jeden ist diese Rasse nicht geeignet. Mit
Strenge und schroffen Methoden wird man nicht viel erreichen.
Allenfalls reagiert der Hund mit Sturheit und Unverständnis.
Bestrafungen oder eine laute Stimme führen nicht
selten zu negativen Ergebnissen.
Eine sanfte Führung mit Geduld und Liebe führt
eher zum Ziel. Sein angeborener Schutzinstinkt lässt
ihn seine Familie und sein Territorium verteidigen.
Der intelligente Briard
verfügt über ein großes Lernpotential.
Er begreift rasch und setzt erlernte
Kommandos mit hoher Konzentration um.
Hat er erst Vertrauen zu seinen Menschen gefasst, liebt
er es, ein vollwertiges Mitglied der Familie zu sein.
Briards brauchen Bewegung und Beschäftigung. Sie
nehmen heute häufig an Wettkämpfen im Hundesport
teil und haben Spaß an Agility oder Schutzhunde-Sport.
Selbst die sportlichen, hochintelligenten Border-Collies
mussten sich schon diesem Energiebündel geschlagen
geben.
Ihr unbändiger Arbeitseifer und ihre Unabhängigkeit
machen sie zu idealen Rettungs- und Therapiehunden.
Wird der Briard entsprechend seiner Rassemerkmale
trainiert und erzogen, ist er ein warmherziger, gutmütiger
Familienhund, der gar nicht weiß wohin mit seiner
Zuneigung.
Diese Hunde lieben die
freie Natur und Aktivität. Für
allzu passive Menschen oder Stadtwohnungen ist der kräftige
Hausgenosse nicht die beste Wahl. Auch Spiel und Spaß
sollten nicht zu kurz kommen.
Grundsätzlich ist dieser Hirtenhund pfiffig,
lebhaft und unermüdlich in seinem Tun. Vor der
Anschaffung eines Briard sollte der Mensch genau überlegen,
ob der Hund tatsächlich zu ihm passt und man das
nötige Wissen für die Erziehung mitbringt.
© 2011ChKrb
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