Die
Bulldog – Kamerad mit Herz und Gefühl
Die Bulldogge entstammt dem englischen Mastiff. Bekannt
für sein Draufgängertum wurde er ursprünglich
als sogenannter Kampfhund gezüchtet. Im England
des Mittelalters waren Tierkämpfe sehr populär.
Diesem Umstand verdankt sich die Entstehung der Rasse.
In früherer Zeit als Hund mit Merkmalen wie Angriffslust
und Bissigkeit gezüchtet, kann man heute kaum glauben,
dass diese liebenswerten Gesellen einmal diesem negativem
Zweck dienten.
Die heutige Bulldogge
ist um einiges schwerer als seine damaligen Artgenossen.
Da Vertreter dieser Rasse sehr unterschiedlich im Wesen
sein können, ist es nicht möglich, verallgemeinernde
Merkmale im Charakter festzulegen.
Allerdings gelten alle Bulldoggen als loyal, mutig
und als hingebungsvoller Beschützer ihrer Besitzer
und des Heims.
Sie
zeigen einen außergewöhnlichen Sinn für
Kameradschaft.
Ein echter Kumpel, zuverlässig und treu.
Eine Bulldogge passt sich seinem Halter und seiner
Familie an. Sie ist äußerst empfänglich
für Stimmungen, sodass ein ruhiger, liebevoller
Besitzer eben diese Eigenschaften auf den Hund überträgt.
Ein eher hektischer,
ungeduldiger Mensch ist nicht der ideale Halter für
den kräftigen Kerl.
Trotz seines imposanten Erscheinungsbildes ist die
Bulldogge sanft, brav und geduldig.
Dies zeigt sich oft im Umgang mit Kindern und anderen
Tieren.
Fürsorglich kümmern sie sich um Mensch und
Tier. Ihr ausgeprägtes Sozialverhalten lässt
die Bulldogge schon mal ein Adoptivkind aufnehmen, beispielsweise
eine verstoßene Katze.
Manche Bulldoggen gehen in die Offensive, wenn es um
die Verteidigung ihrer Familie geht, andere sind da
wieder eher passiv. Immer sollte die Erziehung frühstmöglich
beginnen, und in einer Mischung aus Geduld, Liebe und
Konsequenz erfolgen.
Wesentlich dabei ist
eine klar definierte Rangfolge. Die
Bulldogge reift etwas langsamer heran, ist verspielt
und gebärdet sich auch im zweiten Lebensjahr häufig
wie ein Welpe.
Scharfsinnig und intelligent wie sie ist, nimmt sie
Kommandos nicht immer ungefragt entgegen. Da kann sich
schon mal das mimikstarke Gesicht in Falten legen und
es wird “nachgedacht”, ob das Gewünschte
sinnvoll ist oder man lieber seiner Wege geht.
Die Bulldogge zeigt eine scharfe Beobachtungsgabe
und nimmt Veränderungen unmittelbar wahr.
Auch liebt sie ausgedehnte Schlaf- und Kuschelstunden
auf dem Sofa.
Obwohl sie nicht der Typ für pausenlose Sprints
ist, sollte man natürlich für ausreichend
Bewegung in Form von Spaziergängen , Spiel und
Spaß sorgen. Hierbei niemals übertreiben,
denn sonst kommt es schnell zu Kurzatmigkeit und körperlicher
Überforderung.
Auch vor Hitze sollte der Hund geschützt werden.
Eine optimale Kombination aus Schlaf, Bewegung und vitaminreicher
Ernährung ist der Schlüssel zur Gesundheit.
Wird die Bulldogge vernünftig erzogen, gehegt und
gepflegt, ist sie eine wunderbare Ergänzung im
Familienleben.
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