Der Cairn-Terrier –
kleiner Draufgänger, robust und liebenswert
Der quirlige Cairn Terrier stammt von der schottischen
Insel Isle of Skye und zählt zu den ältesten
Terrier-Rassen.
Er ist Vorfahre des West Highland und des Scottish
Terriers.
Der Cairn Terrier verfügt über ausgeprägte
Jagdinstinkte und enormen Arbeitseifer, weshalb er auch
als Bewacher von Haus und Hof eine gute Figur macht.
Der
kernige Bursche verfügt über ein wetterresistentes
üppiges, harsches Fell. Das Haarkleid
ist von dichter Unterwolle durchsetzt.
Die Fellfarben variieren von crème, weizenfarben,
rötlich, grau oder fast schwarz und dunkel gestromt.
Kleine, spitze, aufrecht stehende Ohren verleihen dem
munteren Gesellen ein keckes Aussehen.
Der Cairn Terrier ist
robust und fit, teilweise regelrecht draufgängerisch.
Als Begleit- oder Familienhund ist er ein idealer und
anpassungsfähiger Hundepartner.
Er braucht allerdings eine konsequente Erziehung, sonst
haben bedauernswerte Geschöpfe wie Kaninchen oder
Eichhörnchen nichts zu lachen.
Sein Jagdtrieb lässt ihn schon mal alles um sich
herum vergessen.
Der pfiffige Vierbeiner ist ein Meister in Sachen Aufmerksamkeit.
Kommt Besuch, bellt er unerbittlich, um seinen Besitzern
auch ja rechtzeitig Bescheid zu geben. Dieses manchmal
doch nervtötende Verhalten lässt sich aber
mit entsprechendem Training eindämmen.
Der Geruchssinn des cleveren Burschen ist ausgezeichnet.
Immer erschnüffelt er irgendetwas enorm Wichtiges,
und geht der Sache nach.
Der Cairn Terrier liebt es, neue Tricks zu erlernen,
ist aufmerksam und eifrig dabei, wenn es wieder Aufgaben
und Spiele gibt. Besonders gerne gräbt er Löcher.
Sein Instinkt spornt ihn an, nach Dingen zu suchen,
die für ihn wichtig sein könnten.
Auch diese Tendenzen
kann sein Besitzer mit viel Geduld im Rahmen halten.
Der Cairn Terrier ist keineswegs ungehorsam, wie oft
behauptet wird. Aber er hat ein ausgeprägtes Selbstvertrauen
und “hinterfragt” schon mal Kommandos.
Cairn Terrier lieben die Geselligkeit und sind gerne
mit ihrer Familie beisammen. Spielzeit im Wohnzimmer
sollte genauso zum Programm gehören wie ausgedehnte
Spaziergänge und Spaß und Spiel im Außenbereich.
Der agile Geselle darf nicht vernachlässigt werden,
braucht immer wieder neue Anreize und Übungen.
Man sollte ihn tunlichst
an der Leine führen, denn es kann vorkommen, das
er blitzartig verschwindet. Seine Neugier
ist schier unerschöpflich.
Bei einigen Exemplaren kann es zu Hüftdysplasien
oder Allergien kommen. Wichtig ist eine ausgewogene
Ernährung. Übergewicht sollte in jedem Fall
vermieden werden. Bei guter Hege und Pflege kann der
robuste Kerl sogar älter als fünfzehn Jahre
werden.
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