Der
Ceský Terrier – aufgeweckter Geselle mit
liebenswürdigen Eigenschaften
Sein unverwechselbares Äußeres hat den Ceský
Terrier in seiner Heimat Tschechien und Slowakien zu
einem beliebten Begleithund gemacht.
Der Terrier gilt als schneidig, verschmust, ausdauernd
und mutig. Auch als Familienhund eignet sich der kernige
Bursche. Anhänglich und recht unkompliziert hängt
er in liebevoller Hingabe an seinen Besitzern.

Wendig und agil läuft er auf kurzen, kräftigen
Beinen. Seine dunklen Augen haben einen wachen, neugierigen
Blick und geben dem Terrier ein schelmisches Aussehen.
Das Fell des munteren
Gesellen ist seidenweich, lang und glänzend, und
bedarf der regelmäßigen Pflege sowie alle
drei Monate einer Trimmung.
Das Haarkleid ist in allerlei Schattierungen von hellgrau
bis zu tiefem dunkelgrau anzutreffen. Das recht feine
Fell sollte täglich gebürstet und gekämmt
werden, um Verfilzungen vorzubeugen.
Drollig wie er ist, liebt er das Spiel, mag Kinder
und lässt sich recht einfach erziehen. Neu Erlerntes
kann er rasch umsetzen und behält die Inhalte im
Hundegedächtnis.
Er möchte seinen Besitzern gefallen und bemüht
sich eifrig darum, alles richtig zu machen. Bekommt
er Lob und Streicheleinheiten, zeigt er eine unbändige
Freude.
Der clevere Bursche ist
sehr wachsam und gibt Laut, ohne ein Kläffer zu
sein. Stets aufmerksam verfolgt er das
Tun seiner Menschen und ist an allen möglichen
Dingen interessiert.
Beim Futter sollte man unbedingt auf eine ausgewogene
Kost achten, und den agilen Ceský nicht überfüttern,
sonst kann er schnell ein wenig aus der Form geraten.
Er ist robust und unempfindlich, mag ausgedehnte Wandertouren
und Entdeckungsreisen. In Terrier-Manier findet er immer
interessante Gerüche, die ihn schon mal vom Weg
abbringen.
In der Regel versteht
er sich prima mit Artgenossen. Natürlich
braucht auch dieser pfiffige Kerl eine entsprechende
Erziehung. Da er sehr schlau und pfiffig ist, würde
er schnell herausbekommen, wie man sein Ziel erreicht
und seinen Menschen auf der Nase herumtanzt.
Fremden gegenüber verhält er sich normalerweise
freundlich. Provoziert man ihn unnötig, kann er
aber auch mal zuschnappen und ist mit seiner Geduld
am Ende. Aber wer möchte schon provoziert werden?
Vorausgesetzt, man bietet dem munteren Terrier genügend
Auslauf sowie ausreichend Spaß und Spiel, kann
er in einer Stadtwohnung gehalten werden. Über
einen längeren Zeitraum sollte man ihn nicht alleine
lassen. Am besten kümmert sich
eine Vertrauensperson während der Abwesenheit seiner
Familie um ihn.
Bei guter Hege und Pflege kann das liebenswürdige
Energiebündel seine Familie bis zu fünfzehn
Jahre erfreuen.
© 2011ChKrb
|