Der Chihuahua ( langhaarig
) - munterer Zwerg mit Schauspieltalent
Um 1850 wurde die Rasse erstmals in die USA ausgeführt.
Manche sagen, sie sei mit spanischen Eroberern ins Land
gelangt, andere meinen, Chinesen hätten die Chihuahuas
als Zwerghunde in die USA gebracht.
Der kleine, aufgeweckte Geselle ist jedenfalls nach
einem mexikanischen Staat benannt, aus dem er wahrscheinlich
zunächst in die USA und dann in die ganze Welt
verbracht wurde.
Klein,
munter, aufgeweckt und neugierig kann man den Chihuahua
bezeichnen. Der anhängliche Zwerg
kommt in langhaariger oder kurzhaariger Variation vor.
Das lange Haar ist seidig weich und kann entweder schlicht
oder gewellt sein. Neckische Federn sprießen von
Ohren, Hals, Beinen, Pfoten und Rute.
Temperamentvoll und liebenswert,
ist der Chihuahua zudem mit einer großen Portion
Intelligenz bedacht. Er lernt schnell,
weiß dank seiner Cleverness aber auch, wie er
Vorteile herausschinden kann.
Seine Besitzer können den reizenden Blicken dem
drolligen Zwerg oft schlecht widerstehen. So läuft
man Gefahr, ihm Dinge zu erlauben, die eigentlich verboten
sind.
Deshalb braucht auch der süße Chihuahua
gewisse Regeln.
Sein Mut lässt ihn
nicht im Stich. Ist er der Meinung,
Frauchen oder Herrchen brauchen Hilfe, ist er stets
zur Stelle und nimmt es auch mit einem ausgewachsenen
Bernhardiner auf.
Seine Unerschrockenheit ist legendär. Er selbst
sieht sich vorzugsweise als riesiger Löwe und nicht
als kleines Hündchen.
Es wird häufig behauptet,
langhaarige Exemplare seien sanfter und verträglicher
als ihr kurzhaariges Pendant. Man sagt,
sie würden bei der Erziehung eher nachgeben und
leichter zu führen. Ganz gleich, ob kurz- oder
langhaarig – der Chihuahua ist ein außergewöhnlicher
Hund mit tollen Eigenschaften.
Man muss den lebhaften Kerl keinesfalls verzärteln.
Er ist sogar sehr robust und liebt die Bewegung. Keinesfalls
ist er ein reiner Schoßhund.
Er braucht Spaß, Spiel und Spaziergänge.
Auch geistig sollte man ihn nicht unterfordern. Klug
wie er ist, lernt er rasch und gerne neue Tricks. Ist
ihm langweilig, treibt er schon mal allerlei Schabernack.
Auch ein schauspielerisches Talent sagt man ihm nach.
Der kleine Racker kann schon mal von einer Sekunde
auf die andere erbarmungswürdig humpeln, wenn er
ausgeschimpft wird. Wer kann da widerstehen? Der kleine,
zähe Bursche kann bei guter Behandlung und Pflege
schon mal siebzehn Jahre alt werden.
© 2011ChKrb
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