Der Chinook – echter
Teamworker mit ausgeglichenem Wesen
Der Chinook ist nach einem Volk aus dem Norden Amerikas
benannt. Die Rasse wurde als an die Umwelt angepasste
Universalhunde gehalten.
Die Chinooks waren genügsam, kräftig und
konnten als Jagdhunde genauso wie als Zughunde eingesetzt
werden.
Diese Hundeart galt zunächst als ausgestorben,
konnte sich aber durch Weiterzüchtung einzelner
Exemplare erholen. Die Kreuzungen des Chinook beinhalteten
Bernhardiner, belgische Schäferhunde und Eskimohunde.
So fand er als Schlittenhund sowie als Begleit- und
Schutzhund Verwendung.
Der
starke Geselle hat einen massigen Körperbau, der
von mittellangem Fell bedeckt ist.
Das Haarkleid kommt in allen möglichen Farbschlägen
vor.
Der Chinook hat ein ausgeglichenes,
sanftes Wesen, ist nicht besonders scheu oder aggressiv.
Er lernt rasch und begreift Zusammenhänge.
Manchmal stehen die Wünsche des Menschen nicht
mit seinen eigenen in Einklang, und er “überlegt”
schon mal, welchen Sinn ein Kommando macht.
Hier sollte mit einer erfahrenen, konsequenten und
ruhigen Führung erzogen und trainiert werden.
Da der Chinook aber immer eifrig bemüht ist, seinem
Besitzer zu gefallen, wird er dem Wunsch der Menschen
nachkommen.
Vertreter dieser Rasse
sollten möglichst im Welpenalter sozialisiert werden,
um sich auf Umgebung, fremde Menschen, Kinder oder andere
Haustiere einzustellen. Da sie an Teamarbeit
gewöhnt sind, werden sie sich in aller Regel mit
Artgenossen gut verstehen.
Ab und an kann er sehr würdevoll und ein wenig
reserviert wirken, vor allem Fremden gegenüber.
Häufiges Zusammentreffen mit Nachbarn oder Freunden
erleichtert dem Hund sein Sozialverhalten entsprechend
anzupassen.
Seinem Besitzer gegenüber ist er treu ergeben
und sehr anhänglich.
Der Chinook braucht reichlich
Bewegung und liebt die freie Natur. Wandern,
joggen oder Schlittenziehen machen ihm Freude. In einer
Wohnung mit zu wenig Platz, würde er verkümmern.
Eine eingezäunte Außenfläche zum Toben
und Spielen sollte ihm zur Verfügung stehen.
Kann er sich ausreichend
auspowern, verhält er sich im Haus ruhig und ausgeglichen.
Wachsen Chinooks mit Kindern auf, entwickeln sie eine
starke Zuneigung und beschützen sie.
Am wohlsten fühlt sich die Rasse in ländlichen
Gegenden mit ganz viel Natur. In der Regel sind Chinooks
robust und gesund, können aber gelegentlich unter
Hüftdysplasien oder Magen- und Darmproblemen leiden.
Entscheidet man sich für einen Chinook, sollte
man unbedingt eingetragene, seriöse Züchter
aufsuchen, die wichtige Hinweise zu Haltung und Pflege
geben können.
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