| 2006
ist das chinesische Jahr des Hundes

Fühlen Sie sich zwischen Hahn und Schwein gut
aufgehoben?
Dann sind Sie mit Sicherheit ein Hund.
Denn das chinesische Tierkreiszeichen gleichen Namens
ist das vorletzte in diesem Jahrtausende alten astrologischen
System, das mit der Ratte beginnt und mit dem Schwein
abschließt.
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Das
Jahr des Hundes
1922, 1934, 1946,
1958, 1970, 1982, 1994, 2006 |
| Menschen, die im
Jahre des Hundes geboren sind, besitzen
viele Eigenschaften, die in China als besonders
positiv angesehen werden, z.B. Loyalität, Ehrlichkeit,
Freundlichkeit, Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit.
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Sie sind nicht sehr experimentierfreudig
und oft sehr konservativ. Auf der anderen Seite sind sie
häufig exzentrisch, eigensinnig und sogar egoistisch.
Sie kümmern sich nicht um Reichtümer und Geld,
sind aber immer großzügig. Sie haben hohe moralische
Ansprüche und kritisieren oft die Fehler anderer.
Sie passen am besten zu Menschen, die im Jahr des Pferdes,
des Tigers oder Hasen geboren sind.

Im Gegensatz zur Astrologie westlicher oder besser
mittelöstlicher Prägung, die sich auf die
Mondrhythmen bezieht und daher die Zeichen einem Monatszyklus
unterwirft, ordnet die fernöstliche Sternenkunde
ihre Tiere jeweils einem ganzen Jahr zu. Es sind aber
- wie bei uns - auch zwölf an der Zahl. Der Hund
folgt auf den Hahn und steht somit an elfter Stelle.
Und er regiert dieses neue Jahr 2006. Wobei auch das
nicht ganz korrekt ist, denn das chinesische Jahr beginnt
zwischen Ende Jänner und Mitte Februar. Heuer fällt
das chinesische Neujahr auf den 21. Jänner und
an diesem Tag trat unser vierbeiniger Liebling seine
astrologische Regentschaft an.
Wie unsere Astrologen gemäß ihrem System
sind auch ihre fernöstlichen Kollegen überzeugt,
dass mit einem so signifikanten Herrschaftswechsel eine
spürbare Veränderung der allgemeinen Zeitqualität
einhergeht. Nicht unerheblich daher für alle, die
gerne wissen, was auf Sie zukommen könnte, wie
man am besten damit umgeht und mit welchen dominanten
Eigenschaften uns der chinesische Hund ab Ende Jänner
beglücken wird.
In einem Punkt ist man sich offenbar rund um den Erdball
einig: Wie keinem anderen Tier werden auch bei den Chinesen
dem besten Freund des Menschen die Attribute Treue und
Loyalität zugeordnet. Das sind somit zwei vorrangige
Qualitäten, um die es in diesem Jahr gehen wird.
Es wird daher sowohl in persönlichen Beziehungsfragen
als auch in beruflicher Hinsicht - sprich in der Verbindung
zu unserem Brötchengeber oder umgekehrt zu unseren
MitarbeiterInnen - wichtig sein, über die Bedeutung
dieser Vorzüge gut nachzudenken und allfällig
überlegte Veränderungen auch in diesem Zusammenhang
zu sehen. Entscheiden Sie sich also nicht emotionell
gesteuert und vorschnell für eine Loslösung
aus bisher Bewährtem oder für eine neue Bindung!
Fragen Sie sich vielmehr, welche Rolle Loyalität
und Solidarität zu spielen haben und wie es damit
bei Ihnen bestellt ist. Wenn Sie nach gründlicher
Prüfung feststellen, dass Sie diesbezüglich
eine Bringschuld haben, sollten Sie sich lieber genauso
verhalten, wie Sie es im Ernstfall von Ihrem vierbeinigen
Liebling erwarten: sich vor Ihre Schutzbefohlenen stellen
und sich notfalls auch für sie zerreißen
zu lassen. Wer wahre Hundeliebe kennt, weiß, welche
Bedingungslosigkeit damit gemeint ist.
An diesem Punkt hat natürlich schon der gesunde
Menschenverstand mit seiner Kritikfähigkeit einzusetzen,
um die Spreu vom Weizen sorgfältig zu trennen.
Da unterscheidet sich auch das chinesische Sternzeichen
Hund von unserem vierbeinigen Wegbegleiter: Er fügt
sich zwar zum Schein der Befehlsgewalt seiner Obrigkeit,
kann aber Recht von Unrecht, Sinnvolles von Unsinn genau
unterscheiden und setzt sich letzten Endes auf vernünftige
Art für das Wohl der Allgemeinheit ein. Das hat
er nämlich in erster Linie im Auge. Menschen, die
im Jahr des Hundes geboren sind, haben dem Vernehmen
nach - auch gegen höheren Befehl - schon so manches
Unternehmen vor dem Untergang gerettet und andere vor
Notlagen bewahrt. Sie machen das so selbstlos und strategisch
so geschickt, dass dies häufig sogar unbemerkt
und auch unbelohnt bleibt.
Wer sich dermaßen um das Wohl anderer sorgt und
dafür einsetzt, braucht aber auch seine Erholungsphasen.
Deshalb wird man - laut chinesischer Astrologie - an
Menschen, die dem Zeichen Hund angehören, immer
wieder auch ein starkes Rückzugsbedürfnis
bemerken. Das sollte man unbedingt respektieren. Damit
ist nämlich keineswegs ein Liebesentzug verbunden
- der Hundemensch braucht diese Rückzüge in
sich selbst zur Regeneration seiner Seele. Nehmen Sie
seine Eigenarten an und Sie werden mit einem Übermaß
an Fürsorge und unverbrüchlicher Liebe reich
belohnt - auch wenn sich letztere im persönlichen
Umgang scheinbar oft sehr schüchtern bis kühl
präsentiert.
Im Gegensatz zu Ihrem sozialen Engagement sind die
im Zeichen Hund Geborenen privat oft allzu zurückhaltend.
Das erfordert Geduld und ein großes Maß
an liebevoller Zuwendung. Kennen wir ja von vielen unserer
tierischen Freunde. Aber auch bei ihnen lohnt es sich
ja, eine entsprechende Vertrauensbasis behutsam aufzubauen.
Was wir alle in diesem Hundejahr zu lernen haben,
lässt sich somit leicht auf den Punkt bringen:
Es geht um die gemeinsame Sache und viel weniger um
den persönlichen Erfolg. Es wird Zeit, dass wir
bereit sind zu teilen und zu helfen - eitle Selbstherrlichkeit
hat nichts mehr verloren, ebenso wenig wie deren salopp-dumme
Devisen à la "Geiz ist geil".
Im Hundejahr 2006 sind
Großzügigkeit und Solidarität absolut
angesagt.
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