| Für
ein stumpfes Hundefell, können verschiedene Faktoren
ausschlaggebend sein.
Das Fell sagt einiges über den Allgemeinzustand
des Hunde aus.Gut gepflegtes Hundefell schimmert seidig
und lädt buchstäblich zum "eintauchen"
ein.Hundehaare, die leben, nehmen oft den Duft ihrer
Umgebung an: Sie riechen nach frischer Luft, nach saftigem
Gras, nach harziger Rinde.Bei einem gesunden, richtig
ernährten Hund glänzt das Fell.
Der Hund ist ein reinliches
Tier und fühlt sich im Schmutz nicht wohl.
Er wird auch kaum seine Notdurft auf seinem Lager verrichten,
selbst wenn er den ganzen Tag angebunden vor einer Hütte
liegt. Mit Eifer widmet er sich der Pflege seines Haarkleides.
Die Zunge dient als Waschlappen. Mit Krallen und Zähnen
wird das Fell entfilzt, von Kletten, Dornen oder kleinen
Steinchen befreit und anschließend geglättet.
Das Haarkleid des Hundes
lebt.
Schon der Flaum des Welpen, noch matt und deshalb nicht
wasserabweisend, erneuert sich mehrmals, bevor der Junghund
sein jetzt glänzendes Erwachsenenfell bekommt.
Rund einen Zentimeter wachsen die Haare pro Monat.Bei
kurzhaarigen Hunden sterben die Haare bereits nach rund
einem Monat ab und werden durch nachwachsende erneuert.
Bei langhaarigen Tieren erneuern sich die Grannen- oder
Wollhaare , ebenfalls monatlich. Nur die langen Deckhaare,
die das Erscheinungsbild des Hundes prägen, leben
länger.
Die Haut des Hundes ist auf natürliche Weise "imprägniert".
Durch die Absonderung von Talgdrüsen werden Haut
und Haarschäfte mit einer feinen Fettschicht überzogen.
Dieser fetthaltige Film wirkt wasserabweisend und schützt
gegen Nässe.
Es
können organische Ursachen oder der Befall von
Schädlingen vorliegen.
Natürlich kann auch falsche Futterzusammensetzung
und mindere Futterqualität zu einem glanzlosen
Fell führen.
Stress ist ein Faktor, der sich auf den Allgemeinzustand
des Hundes auswirkt und sich auch äußerlich
sichtbar mit einem stumpfen Fell äussern kann.
Grundsätzlich sollte dies mit einem Tierarzt besprochen
werden.
Nicht zuletzt ist die Jahreszeit und natürlich
das Alter des Hundes ausschlaggebend für die Fellbeschaffenheit.
Befindet sich der Hund gerade in der Fellwechselphase,
hilft nur regelmäßiges Bürsten, um die
alten Haare zu entfernen und Platz zu schaffen, für
das neue Fell.
Die Palette der für den Hund angebotenen Produkte
ist enorm, aber oftmals nicht sehr wirkungsvoll. Da
gibt es das Shampoo für den Welpen, den Kurz-und
Langhaarhund, Nahrungsergänzungsöle und -pulver
- alles zu einem stolzen Preis.
Was aber tun bei stumpfen,
schuppenden Fell?
Ein glänzendes Fell ist ein Zeichen für die
Gesundheit ihres Hundes und zwar von innen heraus.
Schon einfache Mittel
aus dem Vorratsschränkchen verhilft dem
Fell zu schimmernden Glanz und gesunder Haut und bewirken
somit viel für die Gesundheit und das Wohlbefinden
ihres Hundes.
Füttern Sie ihrem
Hund täglich Bierhefeflocken, diese
liefern wertvolle Vitamine.
Ebenso können
Sie Leinsamen beifüttern, auch diese bieten eine
gute Möglichkeit zur Anreicherung des Futters.
Leinsamen sollten allerdings geschrotet, gemörsert
oder gekocht gefüttert werden. Ein Schuss Apfelessig
ins Wasser oder über das Futter wirkt vitalisierend
für den Stoffwechsel und sorgt für ein glänzendes
Fell.
Pflanzenöle enthalten
wertvolle ungesättigte Fettsäuren,
die der Körper des Hundes nicht selbst herstellen
kann. Zudem enthalten Öle die Vitamine E und B
sowie Eiweiß. Regelmäßig eine kleine
Menge sorgt für glänzendes Fell und ist gut
geeignet, um den Fettstoffwechsel zu regulieren. Man
kann Sonnenblumenöl, Sojaöl, Weizenkeimöl
,Velcote, Lachs, Hanföl, Leinöl, Walnuss,
Kürbiskern, Rapsöloder und Distelöl verwenden.
Ein Zitat:"Ich
habe drei Hunde ,zwei große Schweizer Sennenhunde
und einen Dackel. Meine große Schweizer Sennenhündin
hatte immer schon ein schuppiges Fell ohne Glanz. Wir
haben alles Mögliche ausprobiert, von Nahrungsergänzungsmittel
bis zur Futterumstellung, aber es hat nichts geholfen.
Bis wir den Tierarzt wechselten und der uns einen kleinen
Tipp gab. "Geben Sie einen Tellöffel Öl
ins Futter". Das haben wir gemacht und siehe da
nach nur einer Woche glänzte das Fell wie verrückt."
Tipps
& Tricks
Hundefell zum glänzen bringen:
Nehmen Sie einen ausgewrungenen Lederlappen und streichen
sie etliche Mal über das Fell Ihres Hundes. Sie
werden begeistert sein.
Der Hund hat sich in "Unrat" gewälzt:
Wenn sich Ihr Hund das nächste Mal im Komposthaufen
oder Schlimmerem gewälzt hat, behandeln Sie ihn
einfach mit Natron. Reiben Sie je nach Größe
des Tieres bis zu einer Hand voll Pulver in das Nacken-
und Rückenfell. Bürsten Sie das Natron anschließend
gründlich wieder aus. Der Geruch verschwindet und
das Fell wird sauber und glänzt.
Frage:ich
weiß, es ist eine etwas eigenartige Frage, aber
hat jemand Ahnung wie ich Baumharz vom Fell meiner Hündin
wieder wegbekomme?
Frei nach dem Motto "Was
Muttern noch wusste":Mit Speiseöl/Rosenöl
bekommt man Harz/Kaugummi fantastisch leicht aus dem
Fell.
Zitat:"Meine Mutter
hat das Öl erst in den Fingern leicht verrieben
und dann sachte die entsprechenden Fellabschnitte damit
einmassiert. Nur ein paar Minuten einwirken lassen und
mit den Fingernägeln sachte über die verklebten
Haare gehen. Dann ein feuchtes Microfastertuch zwischen
die Finger und vorsichtig die Haare damit reiben um
den größten Teil des Öles herauszubekommen.
Sicher, ganz ölfrei ist er noch nicht - aber das
Harz ist weg, die Haare sind noch da. "
/RK
|