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Der Deerhound ist eine von
der FCI (Nr.164, Gr.10, Sek.2) anerkannte britische Hunderasse.
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| Andere Namen |
Schottischer Hirschhund |
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| Schulterhöhe: |
Rüde 76 cm, Hündin 71 cm |
| Gewicht: |
Rüde etwa 45,5 kg, Hündin etwa
36,5 kg |
| Ursprungsland: |
Großbritannien |
Herkunft
und Geschichtliches
Die Rasse des Deerhound ist über tausend Jahre
alt und wurde zur Hetzjagd auf Hirsche (deer = Hirsch)
gezüchtet, diente im Mittelalter dem schottischen
Adel als Begleithund. Ebenso wie der Irische Wolfshund
wird der Deerhound auf die großen keltischen Windhunde
zurückgehen, auch an der Rekonstruktion des Irischen
Wolfshundes ist er beteiligt.
Durch den Einsatz von Schusswaffen verloren die Sichtjäger
zwar ihre Aufgabe, nicht aber ihre Beliebtheit. Über
die Jahrhunderte änderte sich der Bestand nicht
wesentlich. 1892 wurde der Britische Deerhoundclub gegründet,
der den noch heute gültigen Rassestandard festgelegt
hat.

Beschreibung
Der Deerhound ist ein großer bis sehr großer
(76 cm) eleganter Windhund mit dichtem zotteligem aber
anliegenden Fell, das sich harsch und steif anfühlt.
Die vorkommenden Farben sind dunkles Blaugrau, dunkleres
und helleres Grau oder gestromt sowie gelb, rotsandfarben
oder rotbräunlich mit schwarzer Maske und schwarzen
Ohren, Läufen und Rute. Sein Ohren sind klein,
hoch angesetzt und in der Ruhe zurückgefaltet.
In der Erregung über den Kopf erhoben.
Die Rute ist lang. Sie ist stark am Ansatz, verjüngt
sich und reicht fast bis zum Boden. Im Stand fällt
sie vollkommen gerade herab oder ist aufgebogen.
Verwendung
Der Deerhound ist ein guter Begleithund, weniger schnell
als der Greyhound, aber stärker und widerstandsfähiger.
Als Sporthund läuft er beim Hunderennen, zum Beispiel
beim Coursing.
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