Der
Deutsche Jagdterrier – mutig und von Jägern
hoch geschätzt
Der Deutsche Jagdterrier entstammt ursprünglich
dem Foxterrier sowie anderen Terrierarten. Es sollte
ein robuster, wasserliebender und gleichzeitig spurlauter
Hund entstehen. Das ist durchaus gelungen, ist der ausdauernde
Geselle doch mit Mut, Härte und einer ausgezeichneten
Spürnase ausgestattet.
Um es mit dem Fuchs aufzunehmen oder in allerlei dunkle
Gänge zu gelangen, leistet seine verlässliche,
ausgezeichnete Nase perfekte Dienste. Unerschütterlich
und mutig jagt er selbst zwischen Schwarzwildrotten.
Das
Haarkleid des talentierten Jägers ist dicht, glatt
und eher rau. Es kommt in den Farben schwarz, dunkelbraun
oder grau meliert mit rötlichen und gelblichen
Abzeichen vor.
Das Multitalent lässt
sich bei der Baujagd sowie als reiner Jagd- und Stöberhund
einsetzen. Als eindeutiger Gebrauchshund
ist er bei Jägern hoch angesehen, da er in der
Lage ist, sich seinem Führer anzupassen und unterzuordnen.
Der kleine Held braucht einen recht energischen Besitzer,
da sein Charakter auch eine Portion Eigensinn innehat.
Er ist keinesfalls ein
Familienhund, sondern glücklich,
wenn er zusammen mit seinem Besitzer durch Wald und
Flur streifen kann.
Nimmt er Witterung auf, verfolgt er die Fährte
bis er ans Ziel gelangt. Er ist beharrlich, zielstrebig
und lässt sich nicht so leicht ablenken.
Darüber hinaus liegt ihm das Apportieren im Blut.
Nach sorgfältiger Ausbildung bringt er bei Bedarf
alles, was er mitschleppen kann.
Auch in Wassernähe ist er ein echtes Allround-Talent.
Ohne Angst kämpft er sich durch sumpfiges Gelände
und ist erst zufrieden, wenn er die Beute packen kann
und seinem Halter überbracht hat.
Der agile Jagdterrier
ist Kindern zugetan, sprüht vor Energie und Lebensfreude
und spielt und tobt auch gern herum. Allerdings
ist dieser Hund nicht als Dauer- Spielkamerad für
die lieben Kleinen geeignet. Jagen ist seine Berufung.
Als Naturbursche braucht er unbedingt eine große
Außenfläche zum Buddeln und stöbern.
Wer viel Wert auf parkähnliche Gartenanlagen legt,
wird mit diesem Gesellen als Hausgenossen nicht allzu
viel Freude an filigranen Blüten haben. Der Jadgterrier
wühlt sich liebend gern durch alles, was nicht
niet- und nagelfest ist.
Beschäftigt man
das Energiebündel nicht ausreichend, kann er reizbar
und empfindlich reagieren. Das Powerpaket
will auch außerhalb der Jagdsaison durch die Wälder
laufen, apportieren und neue Trainingseinheiten absolvieren.
Sein Arbeitseifer ist Programm und will gefordert und
gefördert sein.
Der muntere Geselle braucht eine ausgewogene Ernährung,
bestehend aus Fleisch, Gemüse und Reis. Ist Jagdsaison
kann er schon ordentlich Futter vertragen, außerhalb
der Jagdzeit empfiehlt sich, entsprechend weniger zu
füttern. Wie bei jedem Jagdhund sollte man Ohren,
Augen und Maul regelmäßig kontrollieren,
da der Jagdterrier in freier Natur mit allerlei Büschen,
Pilzen oder Getier in Berührung kommt. Die durchschnittliche
Lebenserwartung des agilen Burschen liegt bei etwa zwölf
Jahren.
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