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ist Diabetes (Diabetes mellitus) ?
Diabetes ist eine Störung des Kohlenhydratstoffwechsels
durch mangelnde Insulinbildung im Körper.Die Zuckerkrankheit
bedarf bei Hunden praktisch immer einer lebenslangen
Gabe von Insulin, ist aber gut beherrschbar.
Unverzichtbare begleitende
Maßnahmen
bei der Behandlung des erkrankten Hundes sind:
- Einstellung auf das ideale Körpergewicht (Gewichtsabnahme,
Gewichtszunahme)
- Einhaltung eines strikten Fütterungskonzeptes
(Futterart, Futtermenge und Fütterungszeit sollen
stets gleichleibend sein). Das für Hunde zugelassene
Insulin besteht aus einem amorphen Insulin und einem
kristallinen Insulin, deren maximale Wirkung zum Einen
kurz nach der Injektion, zum Anderen etwa nach 7 bis
8 Stunden auftreten, eine Eigenschaft, die bei der
Fütterung berücksichtigt werden muss.
- Minimierung von physischem und psychischem Stress
(z. B. keine ungewohnte körperliche Belastung)
Außerdem müssen weitere eventuell vorliegende
Grundkrankheiten ausgeschlossen bzw. behandelt werden.
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Linsentrübung (Katarakt) bei
einem Hund mit Diabetes mellitus. |
Wie entsteht Diabetes
(Diabetes mellitus)?
Durch ungeregelte Zusammenarbeit zwischen Hormondrüsen
und dem vegetativen Nervensystem wird der Kohlenhydratstoffwechsel
gestört. Die Bauchspeicheldrüse bildet zu
wenig Insulin. Mit der Nahrung aufgenommene Kohlenhydrate
können nicht vollständig verbrennen. Dadurch
wird der Blutzuckergehalt erhöht; es kommt zu einer
Zuckerausschwemmung im Urin.
Welches sind die ersten
Anzeichen von Diabetes ?
Die ersten Krankheitsanzeichen sind starker Durst, vermehrte
Harnmenge, Heisshunger, verminderte Leistungsfähigkeit.
Diabetes entsteht langsam innerhalb vieler Wochen oder
Monate. Gesichert wird die Diagnose durch Nachweis erhöhten
Zuckergehalts im Blut und Zuckerausscheidung im Urin.
Was sind die Folgen
einer Zuckerkrankheit ?
Wenn der Zuckerspiegel im Blut über längere
Zeit viel zu hoch ist, kann es als Folge davon zu Augenveränderungen
bis hin zur Blindheit kommen; schlecht eingestellte
Diabetiker leiden zudem häufiger an Nervenschädigungen,
sowie Nieren und Herzerkrankungen.
Können diese Folgeerscheinungen verzögert
oder vermieden werden ?
Die Bauchspeicheldrüse von Diabetikern bildet zu
wenig Insulin. Dieses kann dem Körper aber durch
regelmässiges Spritzen von Insulin zugeführt
werden. Da sich der Insulinbedarf des Körpers jedoch
mit der Zeit verändern kann, sind regelmässige
Kontrollen des Blutzuckers zur Überprüfung
und Einstellung der geeigneten Insulindosis notwendig.
Durch eine gute Einstellung der Insulindosierung können
die Folgeschäden der Zuckerkrankheit verzögert
und teilweise verhindert werden.
Können diese Folgeerscheinungen
verzögert oder vermieden werden ?
Die Bauchspeicheldrüse von Diabetikern bildet zu
wenig Insulin. Dieses kann dem Körper aber durch
regelmaessiges Spritzen von Insulin zugeföhrt werden.
Da sich der Insulinbedarf des Körpers jedoch mit
der Zeit verändern kann, sind regelmässige
Kontrollen des Blutzuckers zur Ueberprüfung und
Einstellung der geeigneten Insulindosis notwendig. Durch
eine gute Einstellung der Insulindosierung können
die Folgeschäden der Zuckerkrankheit verzögert
und teilweise verhindert werden.
Eine Laboruntersuchung
bringt Klarheit
Die Diagnose eines Diabetes ist mit Hilfe von Laboruntersuchungen
recht einfach zu stellen.
Typisch sind ein erhöhter Zuckerspiegel im Blut
und ein zuckerhaltiger Urin.
Durch den Diabetes wird die Abwehrbereitschaft des Körpers
gegenüber Infektionen herabgesetzt. Besonders anfällig
sind die Harnwege. Es ist daher wichtig, dass der diabeteskranke
Hund regelmässig gründlich untersucht wird
und dass die Blut- und Urinuntersuchungen durchgeführt
werden. Etwa die Hälfte aller diabeteskranken Hunde
entwickeln eine diabetische Linsentrübung, die
die Sehkraft stark beeinträchtigen oder auch zur
Erblindung führen kann (s. Abbildung ).
Manchmal entsteht diese Linsentrübung innerhalb
von wenigen Tagen, meistens dauert es jedoch Wochen
bis Monate. Durch eine gute Diabeteseinstellung kann
die Enstehungsgeschwindigkeit verlangsamt werden. Wenn
eine Linsentrübung einmal vorhanden ist, bildet
sie sich jedoch nicht mehr zurück, in diesem Fall
kann nur eine Operation helfen.
Spätkomplikationen an Niere und Nervensystem, wie
sie beim diabetischen Menschen sehr gefürchtet
sind, spielen beim Hund zum Glück praktisch keine
Rolle.
Home Monitoring
Wie in der Humanmedizin, kann auch beim Hund ein Home
Monitoring, d. h. die Kontrolle der Zuckerwerte zu Hause,
durchgeführt werden. Das Verfahren ist bei Hunden
zwar nicht so essentiell wie bei Katzen, in der Insulineinstellungsphase
aber auf jeden Fall empfehlenswert
Auch die Langzeitüberwachung kann durch den Hundebesitzer
selbst erfolgen. Hierbei sollten Trinkmenge, Harnabsatzmenge
sowie mindestens einmal wöchentlich der Zuckergehalt
im Urin (Teststreifen) oder im Blut kontrolliert werden
Unterzuckerung
Auch bei einem gut eingestellten Hund kann es zu einer
Unterzuckerung (hypoglykämischer Schock), d. h.
zu einem zu niedrigen Blutzuckerwert kommen. Die Anzeichen
dafür sind starker Hunger, Unruhe, Zittern, Bewegungsstörungen
(Zuckungen) bis hin zum Koma. Eine Unterzuckerung ist
immer ein Notfall und muss sofort behoben werden.
Als Gegenmaßnahme wird empfohlen:
- Anbieten von Futter
- Einflößen einer Zuckerlösung (Traubenzucker,
Honig oder Glukosesirup) in die Backentasche,
- Gabe eines Würfelzuckers oder Traubenzucker
unter die Zunge
Sollten diese Maßnahmen nicht zum Erfolg führen,
ist eine umgehende Vorstellung beim Tierarzt unumgänglich.
Die Spritze ohne Nadel für
Hund und Katz ist da(21.06.2007)
Vor allem für den Menschen entwickelt, zieht INJEX™
- „die Spritze ohne Nadel“ - jetzt immer mehr
Tierhalter an. So sind es vor allem Hunde- und Katzenbesitzer,
die bei Diabetesfällen ihrer Liebsten die sanfte
Alternative für die tägliche Insulin Therapie
benutzen.
Für den INJEX™ Projektleiter Dr. Stephan
Gruner ist der Trend nachvollziehbar: „Auch Tiere
reagieren sehr empfindlich auf die Spritze mit Nadel
und jeder Tierhalter möchte seinem Liebsten den
Schmerz ersparen und vor allem, wenn er selber das Tier
spritzen muss. Die Spritze ohne Nadel ist für beide
eine Erleichterung“.
Das Prinzip der nadelfreien Injektion beruht darauf,
dass ein flüssiges Arzneimittel unter hohem Druck
ohne Verwendung einer Nadel durch die Haut in das subkutane
Fettgewebe eindringt. Für den Gebrauch des INJEX™
- Systems sind keine besonderen Fertigkeiten erforderlich.
Auswechselbare Adapter und eine Dosierhilfe sorgen für
eine schnelle und einfache Überführung des
Arzneimittels aus allen gebräuchlichen Behältnissen
in die sterile INJEX™ - Ampulle. Diese wird nach
dem Befüllen auf den Injektor geschraubt. Zur Injektion
wird der so vorbereitete Injektor senkrecht auf die
Hautstelle aufgesetzt. Ein kurzer Druck auf den Auslöser
des Injektors, und die Injektion erfolgt. Klinische
Untersuchungen mit INJEX™ zeigten, dass der Arzneimittelstrahl
den Weg des geringsten Widerstandes wählt, das
heißt, dass er weder in Blutgefäße,
Nervenfasern oder gar Knochensubstanz eindringt.
„Die Anwendung ist schmerzfrei, einfach und für
jeden anwendbar. Und vor allem sanfter, als die Alternative,
die Spritze mit Nadel“, so Dr. Stephan Gruner.
Interessierte können sich unter www.paketeria.de
über das Produkt und die Anwendungsmöglichkeiten
informieren oder Ihre Spritze ohne Nadel dort einfach
bestellen.
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