Datenschutz  AGB  Impressum  Kontakt
Informationen, Ratgeber und Geschichten rund um den Hund - www.kirasoftware.com
Startseite KS Hundeportal
» Tierpark  » Tierheime
 » Ferienkalender » Spiel und Spaß  » Hundewissen » Movies
» Rasseportraits  » Maße  » Hundenamen  » Tiersternzeichen  » Hundefutter
» Startseite » Schmerzerkennung
Infos für HundeliebhaberAnzeigen ...
Infos für HundeliebhaberSo ein Hunde ...
Natürlich gibt es Frühlingsgefühle beim Menschen wie es auch Frühlingsgefühle bei den Tieren gibt.
Frühlingsgefühle
Dem Bazillus Canis auf der Spur
Bazillus Canis
& Zoonosen

Verhaltensstöungen beim Hund
Verhaltens
Störungen
Rund um den HundHundewissen
Welpen Spezial
   (Service)
 Alles über Hundewelpen
Krankheiten
   (Service)
 Infos Hundekrankheiten
Hundeküche Die schnelle feine Hundeküche
Barf Barfen für den Hund
Nordic Walking
    mit Hund

Hundenamen
    aussuchen
 Hundenamen aussuchen - Wie ?
Tierversuche Jedes Jahr werden allein in der EU bis zu 40.000 Tiere in qualvollen Kosmetik-Tests getötet
Antibellsysteme
Rekorde
Redewendungen
am Strand
Sexualität Sexualität der Hunde
Leinenzwang Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen,wie sie ihre Tiere behandelt.
Hundephobie
Selten
Im Auto
Künstler Der überragende Hunde- Künstler der Welt
Energie
Pferd & Hund
Hunde im Wald
Flirtfaktor Hund
Gefühle
Korrektes     Auftreten Sollte jeder Hundhalter wissen !
Gentleman
Ähnlichkeit
Intelligenz Die Intelligenz des Hundes
Persönlichkeit
Hundekauf
Welpenkauf Finger weg von Angeboten unseriöser HändlerInnen und ZüchterInnen
Mischlinge Mischrasse-Hunde, sind genauso klug und lieb wie andere Hunde auch
Hund & Tierheim
Trennungsangst
Hundehaltung
Ihr erster Welpe
Hundeschule
Baby und Hund
Kind und Hund Ein paar goldene Regeln
Mensch & Hund
Stadthunde
Auslauf ?
Täto-Chip Neue Generation von Mikrochips
Ernährung
Diätfutter Diätfutter - nur vom Tierarzt
Hund im Bett
Gesundheit
Monats Check Gesundheitscheck für Hunde
Entwurmen Auch die Preiswerte Wurmkur vertragen fast alle Hunde
Futterallergie
Haar-Allergie
Übergewicht Leidet Ihr Hund an Übergewicht
Osteochondrose
Hunde-Pflege
Raufereien Wenn Hunde raufen, mischt man sich besser nicht ein
Hundejahre Das Hundealter berechnen - Wie alt ist Ihr Hund ?
Hund auf Reisen
Obedience
Walking
Hierarchie Sozialverhalten
Tiernotruf
Freizeitspaß
Konditionieren
   (Lernen)

Ältere Hunde
mies drauf ? Worauf wir uns konzentrieren, bestimmt wie wir uns fühlen.
Hund & Besitz-
    verhältnisse

Warum ?
Winterurlaub
Wichtige Links 
    über Hunde
Schmerzerkennung
   
 

Die Schmerzerkennung bei Tieren
Ob ein Tier Schmerzen hat, ist nur schwer festzustellen, denn Tiere verhalten sich anders als Menschen, wenn sie unter Schmerzen leiden.

Schmerztherapeuten sind jedenfalls der Ansicht, dass auch Tiere Schmerzen empfinden. Natürlich gibt es Tiere, die durch Wimmern oder ungewöhnliches Verhalten signalisieren, dass mit ihnen etwas nicht stimmt. Das Tier kann jedoch, anders als der Mensch, nicht befragt werden.


"Tiere neigen bei Schmerzen zur Tapferkeit, denn wären sie so wehleidig wie der Mensch, könnten sie in freier Wildbahn nicht überleben"

Detaillierte Info - Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz
Ein Fachartikel der Veterinärmedizin für die Veterinärmedizin.
Erstellen Sie keine Selbstdiagnose! Dichten Sie Ihrem Haustier keine Krankheiten an !
Für eine genaue Diagnose und Behandlung ist Ihr Tierarzt zuständig !

Sie als Tierhalter kennen Ihr Haustier am besten.
Verhaltensauffälligkeiten bemerken Sie zuerst.
Tierärzte sind auf ihre Information angewiesen.
Die Lebenserwartung unserer Hunde ist gestiegen.Lebenserwartung

Definition und Klassifikation von Schmerz
Der Umgang mit dem Tier macht es unabdingbar, daß wir uns als verantwortungsbewußte Tierhalter, Tierzüchter,Tierärzte und als Wissenschaftler mit dem Thema "Schmerz beim Tier" befassen.Die Komplexität von Schmerz wird deutlich in der Definition, die die internationale Gesellschaft zum Studium des Schmerzes hat erarbeiten lassen: "Schmerz ist eine unangenehme sensorische oder emotionale Erfahrung, verbunden mit akuter oder potentieller Schädigung eines Gewebes, oder Schmerz wird als solche empfunden."
Schmerz kann demnach mit einer Gewebsschädigung verbunden sein, muß es jedoch nicht notwendigerweise. Diese Definition schließt ebenso ein, daß die subjektive,unangenehme sensorische und emotionale Erfahrung des Tieres niemals durch den Beobachter vollständig nachvollzogen werden kann. Dies gilt auch, wenn wir beim Tier (Zimmermann, 1986) nur die sensorische Erfahrung betrachten. Der Beobachter kann somit Schmerz nur an den eventuelle auftretenden Folgereaktionen des Tieres beurteilen.

Wie kommt es zu einer sensorischen Erfahrung ?
Zunächst muß der Organismus von einem Reiz, der irgendwo peripher eventuell eine Schädigung verursachen kann, eine Information bekommen. Der Reiz muß umgesetzt werden in weiterleitbare Informationen in Form von Nervenimpulsen. Es findet eine sogenannte Nozizeption statt. Diese Nozizeption ist notwendig, aber nicht hinreichend, um Schmerz auszulösen. Je nach Organ und Tierspezies gibt es unterschiedliche Wege und anatomische Strukturen, über die eine Nozizeption und eine Weiterleitung der Impulse zum Gehirn erfolgen kann.Die minimale Energie, die ein Reiz haben muß, um eine Nozizeption auszulösen, wird als Nozizeptorschwelle bezeichnet.

Dieser Schwellenwert ist für Tiere und Menschen etwa gleich hoch.
Sollen die Impulse als Schmerz erkannt werden, müssen sie eine bestimmte Intensität übersteigen, die sogenannte Schmerzerkennungsschwelle. Auch diese Grenze ist zwischen den Individuen relativ konstant. Die Grenze, an der der Mensch oder das Tier versuchen, die Reizaufnahme zu beenden, die Toleranzschwelle oder auch Schmerztoleranzschwelle, ist hingegen zwischen den Individuen recht unterschiedlich. Sie kann auch bei demselben Individuum - z.B. durch Stimmungslagen - Veränderungen unterworfen sein.

Für den Beobachter wird der Schmerz eines Tieres häufig erst ab diesem Schwellenwert erkennbar.
Schmerzzustände lassen sich nach dem Ort der Entstehung in einen kutanen Oberflächenschmerz, sowie einen Tiefenschmerz, den tief somatischen und visceralen Schmerz klassifizieren. Der Oberflächenschmerz kann in einer ersten Phase scharf und stechend sein, während er in einer zweiten Phase mehr einen brennenden Charakter hat.

Eine Schmerzdifferenzierung ist auch möglich bezüglich der zeitlichen Dauer eines Schmerzzustandes
Der akute Schmerz, auch phasische Schmerz genannt, ist meist mit einer faßbaren Gewebeschädigung verknüpft und wird durch Vermeidungsreaktion der Tiere sichtbar. Der chronische Schmerz, auch als tonischer Schmerz bezeichnet, kann Monate oder Jahre andauern und wird gewöhnlich durch verminderte Aktivität oder depressives Verhalten erkennbar.

Die Existenz von Schmerzzuständen beim Tier
Obwohl uns Tiere nicht wie Menschen ihren Schmerz beschreiben können, vermögen wir trotzdem anhand von Beobachtungen des Verhaltens und physiologischer Reaktionen Schmerzzustände zu erfassen. Das Wissen über Schmerz bei Tieren ist Wissen durch Beschreibung, basierend auf Erkenntnissen der vergleichenden Anatomie, Physiologie und Psychologie.
Dieses Wissen läßt uns beim Tier dem Menschen ähnliche Schmerzzustände annehmen. Sieht man von den Primaten ab, so sind die speziesspezifischen Unterschiede der Leidensfähigkeit der von uns als Haus- und Nutztiere gehaltenen Säugetiere gegenüber den Unsicherheiten unserer Erkennungsmethoden zu vernachlässigen. Derart angeführte Unterschiede dürften überwiegend in der Subjektivität des Untersuchers begründet sein. Sehr kritisch betrachtet werden muß auch die häufig beschriebene und in das Tierschutzgesetz eingeflossene wesentlich geringere Schmerzempfindlichkeit bei Jungtieren.

Erkennung von Schmerzzuständen
Die wichtigsten Erkenntnisse werden durch Beobachtung der Tiere gewonnen. Diese Beobachtung sollte zunächst für das Tier nicht erkennbar erofolgen. Beurteilt werden die Körperhaltung des Tieres und sein Verhalten, bei Gruppentieren auch sein Sozialverhalten.Jede Veränderung gegenüber dem Zustand vor dem schmerzhaften Vorgang ist feststellenswert.
Verhaltensänderungen:
Ein häufiges Verhalten bei Schmerzen ist das Sich-Zurückziehen der Tiere - wie z.B. eine Lichtscheue bei Kaninchen - das Sich-Absondern von der Gruppe, Änderung der Rangordnung, verminderte soziale wie motorische Aktivität, aber auch geändertes Verhalten bis hin zur Aggression kann Ausdruck von schmerzhaften Prozessen sein.

Die eigene Körperpflege der Tiere kann vernachlässigt sein und zu sichtbar schlechterem Pflegezustand führen, daher müssen besonders die Regionen der Körperöffnungen genau in Augenschein genommen werden. Auch gesteigerte Hinwendung der Tiere zu schmerzhaften Regionen - Hinschauen, Belecken, Kratzen, Scheuern, bis zu massivem Vorgehen wie Schlagen und Beißen der Region oder sich darauf Niederwerfen - kann Schmerzen anzeigen.
Die Körperhaltung:
Die Körperhaltung der Tiere ist in der Ruhe und in der Bewegung zu beurteilen.

Immer kann man davon ausgehen, daß die Tiere versuchen,schmerzhafte Regionen zu entlasten. Abnorme Bauch- oder Seitenlage oder Vermeiden dieser Lagen werden bei schmerzhaften Prozessen im Abdomen ebenso beobachtet wie hundesitzige Stellungen mit oder ohne Anspannen der Bauchdecken. Auch die Aufkrümmung der Wirbelsäule ist ein wichtiges Indiz für Schmerz. Abnorme Haltung des Thoraxes, als auch von Hals und Kopf können auf hochgradige Atembeschwerden hindeuten. Schmerzhafte Gliedmaßabschnitte werden in entlasteter Stellung gehalten.Besonders zu beachten ist die Art und die Geschwindigkeit, mit der sich die Tiere erheben. Auch chronische Schmerzzustände, die ansonsten undeutlich sind, werden durch kurzfristige aktue Schmerzschübe zu Beginn der Bewegung für einige Momente für den Untersucher diagnostizierbar.

Anschließend werden alle Strukturen des aktiven und passiven Bewegungsapparates während der Belastung beobachtet.
Erst nach dieser ausgiebigen Beobachtungsphase sollte sich der Untersucher dem Tier zu erkennen geben und das Verhalten des Tieres bezüglich der hinzutretenden Person auf abnorme Reaktionen untersuchen. Der nächste Schritt der Untersuchung ist dann die manuelle Kontaktaufnahme mit dem Tier. Zu prüfen ist, ob das Ergreifen des Tieres oder das Palpieren bestimmter Körperregionen dem Tier Schmerz verursacht. Ein Mißfallen kann durch Abwehrreaktionen oder Laute geäußert werden.
Futter- und Wasseraufnahme:
Über einen oder mehrere Tage ist das Verhalten der Futter- und Wasseraufnahme
zu kontrollieren, soweit nicht schon beim Anschauen des Tieres deutliche Anzeichen für eine verminderte Futteraufnahme (eingefallene Flanken, Abmagerung) oder Wasseraufnahme (Exsikose, Hautfaltenbildung, eingefallene Augäpfel) vorhanden sind. Auch Veränderungen der Kot- und Harnabgabeee hinsichtlich der absoluten Menge, der Konsistenz und der Frequenz sind wichtig festzustellen. Bei vermuteten chronischen Schmerzzuständen ist die Kontrolle des Körpergewichtes (häufig alleiniges Symptom!) unverzichtbar.
Änderung physiologischer Parameter:
Körpertemperatur, Atemfrequenz und Atemtiefe sowie Blutdruck und Herzfrequenz können als Folge von Schmerzreaktionen verändert sein. Hinsichtlich der Unsicherheit bei der Schmerzerkennung wird man schnell verstehen, um wieviel problematischer
und unsicherer eine Schmerzquantifizierung beim Tier ist. Schmerzerkennung und Quantifizierung setzen in jedem Fall eine intensive Überwachung und Nachsorge nach dem Experiment voraus. Diese wichtige Aufgabe kann nur erfüllt werden, wenn fachkundiges Personal im Bereich der Pflege (Versuchttierpfleger/in), der technischen Assistenz und der Überwachung zur Verfügung steht. Die Überwachung muß als eine ausschließlich tierärztliche Tätigkeit angesehen werden, denn nur der Tierarzt ist von seiner Ausbildung her befähigt, eine sorgfältige klinische Untersuchung am Tier vorzunehmen, die notwendig ist, wenn die Frage nach Schmerzzuständen beantwortet werden soll.

Vermeidung von Schmerzzuständen
Eine Reduzierung der Schmerzbelastung muß schon bei der Planung eines Experimentes gelingen, dies gilt bezüglich der Methodenwahl und der technischen Durchführung, als auch der Ausschöpfung von Möglichkeiten der Schmerzprophylaxe und -therapie. Während der Versuchsdurchführung muß es dann gelingen, eine gewisse technische Perfektion zu erlangen. In der Nachsorgephase sind die kurativen tierärztlichen Fähigkeiten gefordert, Schmerz- und Mangelzustände zu erkennen und zu lindern.
Als Leitline für unser Handeln sei Kitchell (1980) zitiert: "Überbewertung der Unsicherheit des Wissens über Schmerz beim Tier mit dem Ziel, die Schmerzwahrnehmung in Frage zu stellen, ist logisch wie empirisch unbegründet."

Schmerzempfinden Hunde

Studie - Fische spüren doch Schmerz
Entgegen der Ansicht früherer Studien scheinen Fische ähnlich wie Menschen doch Schmerz zu spüren. Wie eine aktuelle Untersuchung beweist, besitzen sie die nötigen Rezeptoren und zeigen bei künstlichen Schmerzreizen auch eindeutig Verhaltensänderungen.

/Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V./rk

Weiter
Info & Rat HundInfo & Rat
Ein Herz für Ihren Hund
Ein Herz
für Ihren Hund

Wir müssen draussen bleiben ?
Hunde im
Restaurant

15 Fragen rund um den Hund
Wahrheit &
Legende
Infos für HundeliebhaberPositiver Trend ...
Die Welpen Statistik des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH) weist im Jahr 2007 mit mehr als 89.000 eingetragenen Welpen ein Wachstum von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf.
Wissen über HundeWissen
Erst die Züchtung brachte unsere Hunde zum Bellen
Warum Hunde
Bellen

Übergewicht ist kein Schönheitsfehler
Übergewicht

Goldene Regeln
Geliebter HundGeliebter Hund
Schmunzeln Sie mit über treffende Cartoons von Hund und Herrchen
Cartoons für
Hund & Halter

Welpen fotografieren
Welpen
fotografieren
 Wir verwenden beim Datentransfer das sogenannte SSL-Sicherheitssystem (Secure Socket Layer) in Verbindung mit einer 128-Bit-Verschlüsselung.(https://sslsites.de)
Sicherheit im Internet !

 
Unsere Themen über Hunde sind rasseneutral und unabhängig. Jedem seine Hunderasse ,
denn jeder soll nach seiner Fasson mit Hund glücklich werden. Wir laden Sie ein unsere “Seite” zu durchwühlen.
Viele Texte wurden überarbeitet,viel Neues ist dazu gekommen.