
Bei der abrupten Futterumstellung
wird der Hund von einer Mahlzeit auf
die andere vollständig auf ein neues Futter umgestellt.
Erstaunlich viele Hunde haben bei dieser Art der Umstellung
wenig oder keine Probleme.
Empfindlichere Hunde
reagieren hierbei aber häufig mit Verstopfung,
Durchfall, breiigem Kot oder nach 2-3 Tagen mit einsetzendem
Appetitmangel.
Fast immer problematisch
ist eine abrupte Umstellung von Nass-
(Dosenfutter/Selbstgekochtes/eingeweichte Trockennahrung)
auf Trockenfütterung (uneingeweichte Fütterung
von Trockenfutter).
Die Ursache hierfür
ist leicht ersichtlich.
Ist der gesamte Organismus bei einer Nassfütterung
darauf eingestellt, dem Nahrungsbrei zwecks Verdauung
Wasser zu entziehen, muss er durch die Umstellung bedingt
plötzlich Wassser für die Verdauung zur Verfügung
stellen. Dies bedeutet darüber hinaus, dass neben
dem gesamten Wasserhaushalt auch der Elektrolytstoffwechsel
beeinträchtigt wird. Für diesen Fall ist eine
langsame Umstellungsphase am besten geeignet.
Futterumstellung empfindlichere
Hunde
Mischen Sie nach dem folgenden
Verhältnis zunehmende Mengen der neuen Nahrung
unter das gewohnte Futter:
Zeitraum
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Anteil
altes Futter |
Anteil
neues Futter |
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| Tag 1 und 2 |
75% |
25% |
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| Tag 3 und 4 |
50% |
50% |
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| Tag 5 und 6 |
25% |
75% |
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| ab Tag 7 |
- |
100% |
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