| Der
Hunde-Schulbeginn
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Bei der Auswahl einer Hundeschule
ist wichtig, dass gleichaltrige Hunde gemeinsam
erzogen werden, meint Tierärztin Heidi Zibolka.
Geeignete Schulen für ältere Hunde zeichnen
sich dadurch aus, dass sich ein Ausbilder bei
Ihnen zu Hause ein Bild vom Umfeld des Tieres
macht.
Je kleiner die Gruppe ist, desto effektiver ist
das Training. |
Hundeerziehung ist für das harmonische Zusammenleben
von Mensch und Hund sehr wichtig. Doch aufgrund des
vielfältigen Angebotes fällt die Entscheidung
für die geeignete Hundeschule oft schwer.
Die richtige Hundeschule
- geht mit Menschen und Hunden gleichermaßen
kompetent und freundlich um
- erzieht den Hund durch Belohnungen und nicht mit
Strafen
- bildet sich kontinuierlich weiter
- arbeitet in Kleingruppen mit maximal 8 Mensch-Hund-Teams
- trainiert möglichst an wechselnden Orten
- ermöglicht Hunden den sozialen Kontakt zu
Artgenossen
- bietet Kurse auch speziell für kleinere Hunde
an
- stimmt das Training individuell auf SIe und Ihren
Hund ab
Besuchen Sie mit Ihrem
Junghund eine Schnupperstunde
Tierfreundliche Hundeschulen haben nichts dagegen, wenn
interessierte Hundehalter bei einer Trainingseinheit
zusehen wollen. Am besten ist es, bei diesem Erstbesuch
den eigenen Hund nicht mitzunehmen.
Grundsätzlich gilt, dass Hunde eine positive Lernatmosphäre
benötigen, um bestimmte Verhaltensweisen nachhaltig
zu erlernen. Daher ist auf eine ruhige und entspannte
Umgebung zu achten. Außerdem erfüllen gute
Hundeschulen folgende Kriterien: Es wird mit positiver
Motivation gearbeitet und großer Wert auf Kommunikation
mittels Körpersprache gelegt. Die Übungen
werden immer schrittweise aufgebaut - dazwischen gibt
es ausreichend Pausen, in denen sich Mensch und Tier
entspannen können.
Die Hunde innerhalb einer Gruppe sollten auf etwa
demselben Ausbildungsniveau sein und bekommen vor Beginn
der Trainingsstunde die Möglichkeit, miteinander
Kontakt aufzunehmen . Professionelle Trainer akzeptieren,
wenn Sie eine Übung nicht machen möchten.
In guten Hundeschulen werden die Hundehalter dazu angeleitet
werden, später genauso konsequent zu agieren wie der
Hundetrainer.
Die Welpenschule
Die wichtigste Phase der Hundeerziehung findet bereits
in den sogenannten Welpenschulen statt.
Im Welpenkurs soll dem Welpenbesitzer auch ein artgerechter
Umgang mit dem Hund und die Umsetzung von positiver
Welpenerziehung und Welpenprägung vermittelt werden.
Dem Hundehalter wird ein Basiswissen über Hundeverhalten,
Körpersprache des Hundes, biologisches Lernverhalten
des Hundes und artgerechten Aufbau der Hundeerziehung
vermittelt. Der Welpenbesitzer lernt sowohl in der Theorie,
als auch die praktische Umsetzung mit dem Welpen. Der
Welpe soll lernen, sich anderen Hunden und Menschen
gegenüber richtig zu verhalten , und er wird mit
verschiedenen Umweltreizen bekannt gemacht, welchen
er in seinem späteren Hundeleben begegnen wird
. Das spielerische Erlernen der Grundbegriffe der Hundeerziehung
zu einem alltagstauglichen Familienhund wird von Beginn
an geübt .
Suchen Sie sich eine Hundeschule in der Sie sich wohlfühlen
und der Hund als Individuum respektiert wird.
Weitere Merkmale einer
guten Hundeschule
- es gibt wenig Bestrafung, aber viel Lob
- Hunde dürfen Kontakt aufnehmen und spielen
(Spielstunde)
- kleinere Gruppen
- Trainer erklärt viel und geht auf jeden Hunde
& Halter ein
- Training ist abwechslungsreich und nicht länger
als 1 Stunde mit Pause
- es wird viel Wert auf Sozialtraining gelegt und
die Unterordnungsübungen sind nur ein Teil des
Ganzen
- Probetraining oder wenigstens zuschauen ist unverbindlich
möglich
- Hunde der Hundetrainer geben ein gutes Bild
- die Trainer helfen dem Hundeführer, seinen
Hund selbst auszubilden
/rk |