Der
Dogo Argentino – gut sozialisiert ein liebevoller
Geselle mit viel Herz
Ursprünglich handelt es sich bei diesem Hund
um einen Jagdhund, der 1928 zum ersten Standard entwickelt
wurde.
Der Dogo Argentino ist ein vergleichsweise großer
Haushund, dessen genetischer Pool von Professor Dr.
Schleger als besonders wertvoll beschrieben wurde.
In seiner Heimat fand er seine Passion als Jagdhund.
Er ist in der Lage, im Rudel zu jagen, dies auch mit
gleichgeschlechtlichen Artgenossen.
Der
Dogo ist reinweiß. Manchmal weist die Augenpartie
einen dunkleren Fleck auf, was ihm ein schelmisches
Aussehen verleiht.
Ein enormes Energie-
und Kraftpotenzial ist diesen Hunden zu eigen.
Darüber hinaus verfügen sie über einen
ausgezeichneten Geruchssinn.
Hält man ihn als Familienhund, ist in jedem Fall
sein angeborener Jagdtrieb zu beachten.
Das Energiebündel hat ein riesiges Hundeherz und
verteilt seine Zuneigung auf alle Familienmitglieder,
wobei er sich sehr wohl bewusst ist, wer sein Führer
ist.
Dieser wiederum sollte über genügend Hundeverstand
verfügen, um sich eingehend mit der Erziehung und
Sozialisation dieses Hundetyps zu befassen.
Eine ausgewogenes Mischung
aus sanfter Führung, Disziplin, Belohnungsprinzip
und Konsequenz sind Voraussetzungen für eine positive
Entwicklung des Hundes. Der Dogo Argentino
liebt den Kontakt zum Menschen, kuschelt gern und mag
besonders Kinder.
Diese sollten allerdings in der Lage sein, mit dem
manchmal ungestümen Verhalten umzugehen. Er meint
es nicht böse, kann seine unbändige Freude
aber manchmal nicht im Zaum halten.
Fremden gegenüber zeigt der patente Bursche sich
aufgeschlossen und freundlich, solange seine Familie
sich ebenso freut. Im Notfall schützt er Familie
und Territorium.
Ist der Dogo sorgsam
erzogen, wird er niemals ohne Grund mit Härte reagieren.
Aufgrund seiner Intelligenz braucht er neben ausreichender
Bewegung wie Training auf dem Hundeplatz, auch geistige
Herausforderungen.
Sein Arbeitseifer ist enorm, und ihm gestellte Aufgaben
erledigt er mit Freude und mit der Absicht, ein Lob
einzuheimsen.
Ein gewisser Eigensinn kann sich aber auch zeigen,
beispielsweise bei zu langweiligen Aufgaben oder Drill
und Zwang. Dann übersieht er seinen Führer
schon mal geflissentlich oder schaut demonstrativ in
eine andere Richtung.
Fordert man den Dogo entsprechend, ist er in der Regel
leicht zu trainieren. Seine Nase ist ständig auf
der Suche nach interessanten Düften. Enthusiastisch
und neugierig erkundet der proppere Geselle seine Umgebung.
Ist man sich sicher, genügend Zeit, Geduld und
Sachverstand für die Erziehung dieser Hundeart
mitzubringen, entwickelt sich der Dogo zu einem liebenswerten,
agilen und feinfühligen Gefährten, der seine
Familie mit allerlei Schabernack erfreut.
Vor der Anschaffung sollte man unbedingt nach seriösen,
vertrauenswürdigen Züchtern Ausschau halten,
die wichtige Informationen zu Haltung und Pflege geben
können. Auch hinsichtlich Erbkrankheiten wie Gehörlosigkeit,
Hüftdysplasien oder Hauterkrankungen ist ein guter
Züchter erster Ansprechpartner.
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