Unser
Hund macht sich beim Toben jedes Mal so dreckig, dass
man ihn nur noch in den Garten verbannen kann.
Wie es sich bei so einem großen Hund gehört,
der nicht ständig an der Leine läuft, besucht
Wuff jeden Samstag eine Hundeschule, um das Gehorchen
zu lernen. So finden sich Woche für Woche viele
Hunde auf einer Wiese ein, die meist morastig und sehr
nass ist. Alle übrigen Hunde schaffen es, den Platz
so zu verlassen, wie sie gekommen sind - sauber.

Das gilt nicht für Wuff, den ich inzwischen für
ein Schwein mit Fellbesatz halte. Es dauert keine fünf
Minuten, dann hat sich der Hund beim Toben so durch
alle Pfützen und Schlammlöcher gewälzt,
dass das Fell tiefschwarz ist - und der ganze Hund entsprechend
stinkt. Die ganze Hundeschule amüsiert sich schon
über die Dreckschweine, die sich manchmal mit Anlauf
in die Pfützen werfen. Am schlimmsten ist es dann,
den nassen Hund am Ende ins Auto heben zu müssen.
Danach ist man selber dreckig und stinkt.
Wie soll ich aber mit einem triefend nassen und vor
allem dreckigem Hund das Haus betreten? Inzwischen werfe
ich Leckerlis in den Gartenteich, damit Wuff wenigstens
mit den Füßen ins Wasser geht und so ein
klein wenig sauberer wird. Meistens funktioniert das
aber doch nicht, weil der Dreck zu sehr klebt. Dann
betrete ich mit dem nassen Hund durch die Terrassentür
das Haus und Wuff patscht sofort alles voll, sodass
es aussieht wie in einem Schweinestall./oabg
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