Der Drever,
eine Neuschöpfung des kurzläufigen Laufhunds,
der das Wild vor die Flinte trieb, ist aus der selten
gewordenen Westfällischen Dachsbracke und lokalen
Laufhundschlägen erzüchtet worden.
Der Name Drever kommt vom schwedischen „drev“,
was soviel wie „jagen“ bedeutet. Er ist
der kleinste schwedische Jagdhund.
Er hat keine Angst vor Tieren, die größer
und kräftiger sind als er selbst. Durch Lautgeben
zeigt er dem Jäger das Wild an.
Der
Drever ist außerhalb Schwedens selten, doch in
seiner Heimat fast so populär wie der Labrador-Retriever.
In kurzer Zeit ist diese fleißige und widerstandsfähige
Rasse zum beliebtesten Helfer der schwedischen Jäger
geworden. Im Wesen entspricht sie anderen Dachsbracken
und Dachshunden.
Der energische und zähe Hund möchte oft
noch seine Arbeit fortsetzen, nachdem sein zweibeiniger
Gefährte seinen Jagdbetrieb bereits gestillt hat.
Der Drever hat ein erstklassiges Witterungsvermögen
und ist ein zuverlässiger Spürhund. Wegen
seiner kurzen Beine ist er langsamer als andere Laufhunde.

Der Drever, obwohl ein
passionierter Jagdhund, ist in Skandinavien auch ein
beliebter Begleithund geworden.
In Deutschland sind die Drever ein bisschen leichter
gebaut als in Schweden und meistens schwarz-weiss mit
roten Flecken. In Schweden hingegen sind sie vorwiegend
rot-weiss und deutlich schwerer. Durch seinen länglichen
Körper und die weiße Schnauze macht er einen
lustigen Eindruck.Die dänische Variante ist der
Strelluf-Stövare.
Er braucht viel Raum und Beschäftigung, um ausgeglichen
zu sein. Das Fell muss regelmäßig gebürstet
werden.Diese Rasse ist ein Jagdhund - und erfordert
"Hundeerfahrung".
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