Der
Dunker – gelehrig, liebenswürdig und zuverlässiger
Jagdbegleiter
Die nach Wilhelm Dunker benannte Rasse wurde zu Beginn
des 19. Jahrhunderts für die Hasenjagd gezüchtet.
Kreuzungen aus Schweizer Laufhunden, der Russischen
Harlekinbracke und Deutschen Bracken sollen bei der
Entstehung im Spiel gewesen sein.
Bestechend sind die blauen Augen des am meisten in
Norwegen verbreiteten Laufhundes. Er hat sich optimal
an die Jagdgebiete des Nordens angepasst.
Er wird in der Regel nur an Jäger abgegeben.
Der
Jagdhund ist in den Farben schwarz oder blue-merle/gefleckt
mit fahlfarbenen, weißen oder anderen helleren
Abzeichen anzutreffen.
Das Fell ist dicht und mittellang. Die abgerundeten
Ohren hängen eng am Kopf.
Der Dunker ist kräftig gebaut, muskulös,
enorm arbeitswillig und durch seinen stark ausgeprägten
Jagdtrieb nicht unbedingt als Familienhund geeignet.
Hasen verfolgt er beispielsweise mit seinem ausgeprägten
Spürsinn und apportiert sie sicher und flink. Seine
enorme Ausdauer macht ihn bei Jägern beliebt. Dazu
ist er folgsam und anhänglich, ein toller Helfer
bei unterschiedlichen Jagdaktivitäten.
Seine Erziehung sollte
allerdings von einem Besitzer mit genügend Hundeverstand
erfolgen, sprich von einem Jäger.
Eine Mischung aus sanfter Führung, Geduld und Konsequenz
lenken den agilen Burschen in die richtigen Bahnen.
Der Dunker ist intelligent freundlich und liebenswürdig,
lernt rasch und verinnerlicht Kommandos in flottem Tempo.
Er passt sich verschiedenen Terrains und unwegsamem
Gelände an.
Ist die Jagdsaison beendet,
muss der agile Bursche beschäftigt werden. Er
braucht viel Platz zum Laufen, Schnüffeln und Toben.
Ausgedehnte Spaziergänge in freier Natur und Apportierspiele
erfreuen sein Hundeherz.
Über Lob und Anerkennung machen ihn stolz, und
er ist immer eifrig bemüht, seinem Besitzer einen
Gefallen zu tun. Der Laufhund ist recht leicht zu erziehen,
weder aggressiv noch eigensinnig.
Als gebrauchstüchtiger
Jagdhund erfüllt er seine Aufgaben mit Bravour.
Wird er ausreichend gefordert, verhält
er sich im Haus recht ruhig, braucht aber immer wieder
Bewegung an frischer Luft.
Als echter Naturbursche ist ihm Langeweile ein Gräuel.
Die Fellpflege ist einfach zu handhaben. Regelmäßige
Bürstenstriche sind völlig ausreichend. Ohren,
Augen und Maul sollten zwischendurch auf Entzündungen
hin kontrolliert werden, denn durch den Aufenthalt in
Wald und Flur kommt er immer wieder mit allerlei Getier,
kleineren Zweigen oder Pilzen in Berührung.
Die Lebenserwartung des ausgeglichenen, gehorsamen
Dunker liegt bei etwa zwölf Jahren.
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