Wie alles
begann
"Ein Hund fürs Leben": das ist die Geschichte
des Golden Retrievers Nigel, der für eine ganz
besondere Aufgabe bestimmt ist. Er soll der kleinen
Vroni, die auf einen Rollstuhl angewiesen ist, den Alltag
erleichtern. VOX hat Nigel und Vroni mehr als drei Jahre
lang mit der Kamera begleitet und die wichtigsten Stationen
auf dem Weg zu einer ganz besonders innigen Partnerschaft
festgehalten.
Nigels Geschichte beginnt im Partnerhunde-Zentrum Salzburg.
Die Zuschauer erleben seine Geburt, das Heranwachsen
mit den anderen Welpen und seine Kindertage in einer
Patenfamilie. Dann beginnt aber auch für Nigel
der Ernst des Lebens, seine Ausbildung zu einem qualifizierten
Assistenzhund. Im Partnerhunde-Zentrum erlernt er Schritt
für Schritt die wichtigsten Fähigkeiten, die
er später braucht, um einem behinderten Menschen
im Alltag ein verlässlicher Partner zu sein.
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Auch die körperlich behinderte
Vroni, der Nigel den Alltag erleichtern soll, muss
sich mit ihren Eltern einer mehrmonatigen Ausbildung
unterziehen. Erst als sie Ende 2002 zusammen mit
Nigel die schwere Abschlussprüfung besteht,
ist er ihr "Hund fürs Leben" geworden.
Inzwischen sind die beiden zu einem perfekten Team
zusammengewachsen. Nigel ist aus dem Alltag von
Vroni und ihrer Familie nicht mehr wegzudenken.
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Vroni, inzwischen neun Jahre alt, lebt mit ihren Eltern
in der Nähe von München. Aufgrund eines frühkindlichen
Muskelschwundes, ist sie nicht nur auf einen Rollstuhl,
sondern auch auf ständige Betreuung und Begleitung
angewiesen. Mit Nigel an ihrer Seite öffnet sich
für Vroni ein Tor zu einer neuen, unbekannten und
sehr viel grösseren Welt.
Nachdem Nigel sein erstes Lebensjahr in einer Gastfamilie
verbracht hat, ist er zur Ausbildung ins Partnerhunde-Zentrum
von Elisabeth Färbinger und Nannerl Wenger zurückgekehrt.
Hier soll er in den nächsten Monaten zu einem professionellen
Behinderten-Begleithund ausgebildet werden.

Zu allererst muss Nigel lernen, dass er fortan neben
einem Rollstuhl durch das Leben gehen wird. Die Trainerinnen
sitzen bei der Ausbildung deshalb selbst in einem Rollstuhl
und geben von dort aus die Hörzeichen, um die Hunde
mit der für sie noch ungewohnten Situation vertraut
zu machen. Die Helfer auf vier Pfoten müssen auch
lernen, Türen und Schränke zu öffnen,
Lichtschalter an- und auszuschalten und heruntergefallene
Gegenstände vom Boden aufzuheben. Nigel ist ein
guter Schüler und begreift sehr schnell, worauf
es bei der Arbeit ankommt.
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