| INFO:Koblenz
(aho) - Nicht verschreibungs-, aber apothekenpflichtige
Tierarzneimittel dürfen nicht im Versandhandel
an Tierhalter abgegeben werden. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht
Rheinland-Pfalz in Koblenz am 24. Januar 2006.
Wurmkuren bekommen Sie nur über den Tierarzt. Der Tierarzt entscheidet, welche Art von Wurmkur im individuellen Fall angebracht ist.
Die regelmäßige
Entwurmung ist nicht nur entscheidend für die Gesundheit
Ihres Tieres, sondern auch für Ihre eigene Gesundheit
und die Ihrer Familie !
Entwurmen Sie bitte ausgewachsene Hunde regelmäßig
(vierteljährlich) !
Alle Hunde werden schon als ungeborenen Welpen , auch
während der gesamten Säugeperiode durch die
Muttermilch mit Larven von Spul- und Hakenwürmern
infiziert.
Durch Schnüffeln oder Schlecken an Hundehäufchen(Vogelkot
ist der Überträger schlechthin) können
Hunde sich jederzeit neu infizieren.Wir Menschen tragen
an den Schuhsohlen die winzigen, nicht sichtbaren Eier
mit in die Wohnung und verbreiten sie somit auch weiter.
Mit Bandwürmern infizieren sich die Hunde nicht
direkt über die Aufnahme von Eiern, sondern indirekt
über Flöhe und Mäuse, sowie rohes Fleisch.
Ein weit verbreiteter Irrtum ist, daß die Entwurmung
vorbeugend hilft und über einen gewissen Zeitraum
anhält. Das ist leider nicht der Fall.
Die Wahrscheinlichkeit,dass
ein Hund über kurz oder lang befallen wird,liegt
bei 100%. Es ist nur eine Frage der Zeit.
Ihr Hund hat Durchfall,Stumpfes Fell,Magert ab ... denken
Sie immer an Wurmparasiten.
Das ist ein schleichender Prozess - jeden Tag zapfen
die Parasiten ein wenig "Lebensenergie" ab.
Ob das richtig ist ,
unsere Hunde vierteljährlich mit Chemie vollzustopfen
?
Ihr Hund bekommt bei einem schweren Wurmbefall gesundheitliche
Probleme , deren Ursache auf Anhieb nicht festzustellen
ist.Mindestens einmal im Jahr ist eine "Radikalkur"
Pflicht - und zwar sichere , beste hochwirksame Chemie.Die
gesundheitlichen Folgen für Mensch und Tier bei
einem Wurmbefall stehen in keinem Verhältniss zu
den eventuell auftretenden Nebenwirkungen der Medikamente.Genaugenommen
müssten auch wir Hundehalter regelmäßig
zum "Wurm-Checkup".
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Tipp:
Erst füttern, dann entwurmen. Um eine Unverträglichkeit
der Wurmkur zu verhindern (dann würde der Hund
sofort nach der Gabe der Wurmkur erbrechen),
geben Sie ihm zunächst sein gewohntes Fressen,
dann hat der Magen ein "Polster" gegen
die Wurmkur. (Wickeln Sie die Paste/Tablette in
ein wenig Aufschnitt ein,da kann kaum ein Hund wiederstehen.)
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Vor einer Infektion durch
Würmer ist niemand gefeit !
Dies liegt vor allem an der Vielfältigkeit der
Infektionswege. Sowohl durch das Fressen
von Mäusen als auch durch
Flohbefall können sich Haustiere
anstecken. Auch Belecken
von Artgenossen oder Schnuppern an deren
Hinterlassenschaften kann zu einer Ansteckung
führen.
Durch das räumlich enge häusliche Zusammenleben
ist in der Folge die Gefahr einer Übertragung vom
Tier auf den Menschen groß. Je nach Wurmart kann
sich daraus eine ernsthafte Krankheit entwickeln. Daher
empfiehlt Tierärztin Dr. Tina Kugler Hunde und
Katzen regelmäßig entwurmen zu lassen. Die
Entwurmung wird von den Tieren problemlos vertragen.
Besonders in Haushalten in denen Kinder, alte oder
kranke Menschen leben, ist ein eher engmaschiges Entwurmungsschema
empfehlenswert. Zumal die Medikamente nur gegen die
sich im Körper befindlichen Würmer wirken
und nicht wie eine Impfung auch in der Zukunft vor einem
Befall schützen.
Die Wirksamkeit so genannter Alternativpräparate
wie Knoblauch ist bisher nicht bewiesen und kann in
hohen Dosen sogar schädlich sein.
Anzeichen:
Wurmbefall ist immer auch ohne Symptome möglich!
Ansonsten können breiiger Kot bis zum Durchfall,
stumpfes Fell und/oder Entwicklungsstörungen Hinweise
für einen Befall sein. Bei starkem Befall findet
man Würmer im Kot oder in Erbrochenem.
Die Wurmkur:
Verantwortungsvolle Hundehalter,
die ihr Tier schonend aber zuverlässig vor Würmern
schützen möchten,
sollten daher ihren Tierarzt nach der zweifarbigen 3-Tage-Wurmkur
für Hunde fragen.
Sie setzt sich aus einer weißen und zwei rotbraunen
Tabletten zusammen.
Weiß gibt es am ersten Tag, Rotbraun am zweiten
und dritten Tag.
Der Vorteil:
Der Hund wird zuverlässig vor Rund- und Bandwürmern
geschützt,
er bekommt insgesamt aber nur die Menge an Wirkstoff,
die tatsächlich benötigt wird.
Anders ist dies bei herkömmlichen Wurmkuren,
bei denen nur eine einzige Tablette oder mehrere Tage
lang identische Tabletten gegeben werden. Diese Kuren
erscheinen zwar einfacher in der Anwendung, die Bequemlichkeit
wird aber damit bezahlt, dass der Hund mehr Wirkstoff
erhält als eigentlich notwendig. Die zweifarbige
3-Tage-Wurmkur bietet hier eine schonende Alternative.
Frei nach dem Motto:
„So wenig wie möglich, so viel wie nötig“
schont sie den Hund und bietet gleichzeitig einen sicheren,
effektiven Schutz vor Rund- und Bandwürmern.
Allgemeines:
Würmer sind Endoparasiten, d.h. sie leben städig
oder zeitweilig im Organismus einer anderen Spezies
und leben ganz oder teilweise auf dessen Kosten.
Bei den meisten erwachsenen Hunden verläuft eine
Wurminfektion ohne besondere klinische Symptome - problematisch
kann es allerdings werden, wenn der Hund sehr stark
mit Würmern infiziert ist, oder sein Immunsystem
geschwächt ist. Hier zeigt sich der Wurmbefall
äußerlich durch Abmagerung, reduzierten Allgemeinzustand,
Fellveränderung sowie Darmproblemen (z.B. Durchfall
oder Verstopfung).
Sowohl für Hunde als auch für Menschen sind
Würmer ein Gesundheitsrisiko. Vor allem in der
Umgebung von Kindern stellen mit Würmern befallene
Vierbeiner ein großes hygienisches Problem dar.
Durch die zufällige Aufnahme von infektiösen
Wurmeiern bzw. Larven z.B. mit ungewaschenen Salat oder
engen Kontakt mit einem wurmbefallenen Tier kann sich
auch der Mensch mit einigen Arten infizieren.
* Spulwurm-Arten (Erkrankung durch wandernde Larven)
* Hakenwürmer (Dermatitis durch wandernde Larven)
* Dipylidium caninum (erwachsener Bandwurm im Dünndarm
des Menschen).
Bitte beachten:
* Entwurmen Sie Ihren Hund bei Flohbefall, da auch hier eine
Wurminfektion erfolgen kann
* Entwurmen Sie Ihren Hund eine Woche vor der jährlichen
Schutzimpfung.
Entwurmungsplan :
* ausgewachsener Hund
vierteljährlich
* saugende Welpen ab 2./3. Lebenswoche 1x wöchentlich,
bis zur 8. Lebenswoche
* Welpen ab der 8. Lebenswoche alle 2 Wochen
* Junghunde ab der 12. Lebenswoche vierteljährlich
* tragende Hündinnen am 35. Trächtigkeitstag
* säugende Hündinnen jede 2. Woche
Ihr Tierarzt wird Sie sicherlich über den neuesten
Stand der Dinge unterrichten können. Empfehlenswert
ist der Wechsel zwischen verschiedenen Entwurmungsmitteln,
falls die Würmer gegen einen Wirkstoff resistent
sind.
Fragen Sie daher Ihren Züchter unbedingt nach
dem Entwurmungsmittel, welches er dem Welpen gegeben
hat, um hier in Absprache mit dem Tierarzt ein anderes
Präparat zu wählen.
Täter Hakenwurmlarven
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Wann
hat Ihr Hund zuletzt eine Wurmkur bekommen ?
Auch die Preiswerte Wurmkur (zwei Tabletten ca.8Euro)
vertragen fast alle Hunde.
Die regelmäßige
Entwurmung ist nicht nur entscheidend für
die Gesundheit Ihres Tieres, sondern auch für
Ihre eigene Gesundheit und die Ihrer Familie !
Entwurmen Sie bitte ausgewachsene Hunde
vierteljährlich ! |
Hundebesitzern kann einer wissenschaftlichen Studie
zufolge schon beim Streicheln ihrer Vierbeiner eine
Wurminfektion drohen.
Auch wenn Ihr Hund nur Trockenfutter bekommt und keinen
Auslauf hat ,braucht er eine Wurmkur !
Online Wurmcheck
/rk
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