Der
Epagneul Breton – angenehmer Gefährte und
echtes Multitalent
Der Epagneul Breton ist ein kleiner Vorstehhund, der
aus der französischen Bretagne stammt. Die Rasse
wurde als reiner Arbeitshund gezüchtet.
Auch in heutiger Zeit ist er als reiner Familienhund
nicht gerade geeignet, da der Epagneul einen enormen
Bewegungsdrang und Arbeitseifer hat. In
Deutschland gibt man ihn daher in der Regel nur an Jäger
ab.
In einem jagdlichen Umfeld kann er entsprechend seiner
Fähigkeiten agieren, und passt sich rasch an seine
Menschenfamilie an. Der Epagneul gehört zur Gruppe
der Spaniel, ist aber kein Stöberhund, sondern
klassischer Vorstehhund.
Der
kleine Jagdhund kommt in den Farben weiß-orange,
weiß-schwarz, weiß-braun oder auch dreifarbig
vor.
Das Haarkleid ist fein und leicht gewellt. Die Ohren
des Epagneul sind ständig in Bewegung und zeigen,
wie aufmerksam der Hund bei der Arbeit ist.
Er ist ein echtes Multitalent
und wird neben der Jagd auch als Drogen- oder Lawinenhund
eingesetzt. Sein Spürsinn ist genial.
Der Epagneul ist athletisch und quirlig. Außerhalb
der Jagdsaison braucht er deshalb immer ausreichend
Bewegung und Beschäftigung. Der einfache Spaziergang
reicht da nicht aus.
Beispielsweise ist er für viele Arten von Hundesport
prädestiniert - beim Agility kann der kleine Sportler
zeigen, was in ihm steckt. Mit seinem Besitzer bildet
er gerne ein Team, ist verlässlich und loyal.
Bei seiner Erziehung
ist aufgrund seines unabhängigen Wesens einiges
an Hundeverstand gefragt. Die richtige
Mischung aus sanfter, ruhiger Führung in Verbindung
mit Konsequenz ist wesentlich bei der Ausbildung des
agilen Epagneuls. Da er aber äußerst lernwillig
ist, wird seine Erziehung normalerweise keine größeren
Probleme bereiten.
Diese Rasse findet man häufig auf den Vermittlungslisten
der Tierschutzorganisationen, wo nach netten Besitzern
gesucht wird, die dem Hund ausreichend Aufmerksamkeit,
Beschäftigung und Auslauf bieten können.
Der Epagneul ist aufmerksam, freundlich und lernt in
flottem Tempo. Er liebt seine Menschen, möchte
gefallen und strengt sich an, Kommandos zu befolgen.
Neugierig spürt er Fährten nach und freut
sich über immer neue Aufgaben.
Hält man ihn ausschließlich als Familienhund,
sollte man seinen angeborenen Jagdtrieb beachten. Im
Freien kann er schon mal ausbüxen, wenn er einen
spannenden Geruch wahrnimmt.
Jäger schätzen
den Epagneul aufgrund seiner Fähigkeiten wie Spürsinn,
Schnelligkeit und Ausdauer. Wird der
arbeitseifrige Geselle nicht ausreichend beschäftigt,
kann er sich schon mal an allerlei Gegenständen
gütlich tun, sie anknabbern und zerlegen.
Für die Stadtwohnung
ist der aktive Epagneul nicht geeignet. Am
wohlsten fühlt sich der Naturbursche in ländlichen
Gegenden mit ausreichend Auslauf- und Tobefläche.
Hat er ein liebevolles Zuhause gefunden, entwickelt
sich der vielseitige Epagneul zu einem anhänglichen,
fröhlichen und gelehrigen Begleiter, der durchschnittlich
etwa zwölf Jahre alt werden kann.
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