| Hunde
fressen fast alles, was ihnen vor die Nase kommt. Nicht
alles ist gesund, was sie in sich hineinschlingen.
Vergiftungen
treten beim Hund seltener auf, als man vielleicht vermutet.Das
Erbrechen ist ein Schutz des Körpers gegen schädliche
Einflüsse von aussen.Wahrscheinlich hat er etwas
Schlechtes gefressen. Manchmal fressen Hunde Gras,welches
auch erbrochen wird.
Ist das Allgemeinbefinden nicht beeinträchtigt
und legt sich das Erbrechen in weniger als 24 Stunden,
kann der Hund durchaus konservativ vom Hundebesitzer
selbst behandelt werden. Treten aber andere Beschwerden
wie Blutbeimengungen im Erbrochenen, Durchfall, Fieber,
Schwäche oder Atemnot auf, oder verschlechtert
sich der Allgemeinzustand des Patienten zunehmend, sollte
umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden.
Denken Sie auch an eine Vergiftung , wenn der Hund
sich erbricht, Durchfall hat und Kreilaufstörungen
zeigt.Mit kleineren Mengen wird der gesunde Organismus
durch seine Abwehrmechanismen alleine fertig.
Die häufigste Ursache für Erbrechen und Durchfall
sind Rundwürmer und Einzeller (wie Giardien und
Kokkzidien), wobei erst massiver Parasitenbefall diese
Symptome beim Hund auslöst.Manchmal reicht auch
zu hastiges Herunterschlingen von Futter, um das Erbrechen
auszulösen. Ebenfalls können sich Rüden
nach der Paarung übergeben.
Giftiges - Unzuträgliches für den Hund
Ein Glücksfall ist
es, wenn der Besitzer den Hund beim Fressen des Giftes
erwischt.
Hat er Rattengift oder Schokolade gefressen, wenn möglich
erbrechen lassen.
Bei Verätzungen
ist sofortige Hilfe notwendig.
Auf
keinen Fall dürfen Sie den Hund zum Erbrechen bringen.
Die ätzende Flüssigkeit würde dann
erneut die Speiseröhre passieren und die Verätzung
würde sich wiederholen.
Besser ist es, den Hund sofort Wasser oder Tee in kleinen
Schlucken trinken zu lassen. Das spült und verdünnt
die ätzende Chemikalie.Sofort den Tierarzt anrufen
und den Anweisungen folgen.
Nehmen Sie Reste des Produktes mit, welches der Hund
zu sich genommen hat, auch die Verpackung, falls vorhanden.
Der Tierarzt findet so schneller ein Gegenmittel.
Erbrechen auslösen
Nur bei Feststoffe(Schokolade,Pfanzen...) dürfen
Sie bei ihrem Hund das Erbrechen auslösen.
Halten Sie zudem Rücksprache mit ihrem Tierarzt.
Das Erbrechen dürfen Sie nur auslösen, wenn
das Tier bei Bewußtsein ist, keine Krämpfe
zeigt und schlucken kann. Ansonsten besteht Erstickungsgefahr.
Erbrechen auslösen
- wie ?
Lösen Sie 3 Teelöffel Salz in einer halben
Tasse warmen Wasser auf, und geben Sie dem Tier das
Lauwarme Salzwasser ein.
Nach ein paar Minuten wird ihr Hund sich übergeben.
Wann ist Erbrechen gefährlich?
- heftiger Durchfall
- Schluckbeschwerden
- Blut im Erbrochenen
- Orientierungslosigkeit
- ununterbrochener” Würgereiz
- Merkwürdiges Aussehen des Erbrochenen wie
z. B. kotähnliche Brocken, gelblich-grüne
Flüssigkeit, braune, kaffeesatzähnliche
Verfärbung etc.
Das Erbrochene sollte zum Tierarzt mitgenommen werden,
so kann er die Ursache wesentlich leichter herausfinden.
Hund bewusstlos - so
helfen Sie
Sorgen Sie dafür, dass die Atemwege frei sind.
Räumen Sie Erbrochenes aus dem Maul. Falls die
Zunge nach hinten geklappt ist, nach vorn ziehen.
Legen Sie den Hund auf die Seite, drehen Sie Kopf so,
dass Speichel und Erbrochenes aus dem Maul abfließen
können.
Machen Sie im Notfall eine Mund-zu-Maul-Beatmung mit
einem Taschentuch dazwischen.
Der Hund hat unter dem
Nasenspiegel einen Notfallpunkt.
Schnipsen Sie mit dem Finger kräftig dagegen. Das
aktiviert die Lebensgeister.
Wenn der Hund wieder zu sich kommt, beruhigen Sie ihn
- das hilft ihm.
Bei Verdacht auf eine Vergiftung sollten Sie sobald
als möglich den Tierarzt telefonisch kontaktieren,den
Anweisungen folgen und das Tier so schnell wie möglich
in die Praxis zu bringen.

Auch ein "autofester" Hund neigt zum Erbrechen,
wenn er einen vollen Magen hat.
/rk |