| Abdomen |
Bauchhöhle, ist von der Brusthöhle
durch das Zwerchfell getrennt. Die Bauchhöhle
wird von Bauchfell ausgekleidet. Sie enthält
die Bauchorgane.
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| Abszeß |
Eiterbeule |
Analdrüse
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Paarige Afterdrüse seitlich
des Anus |
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Anämie
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Verminderung der roten Blutkörperchen; Blutarmut
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| Antibiotikum |
Arzneimittel zur Bekämpfung von bakteriellen
Infektionen
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Antiphlogistikum
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Entzündungshemmendes oder –abschwächendes
Arzneimittel, wirkt u.a. durch Hemmung der Histaminbildung;
es bestehen fließende Übergänge
zwischen Antiphlogistikum und Antirheumatikum
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Auskultation
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Behorchen, Abhorchen des Körpers unmittelbar
(ohne hilfsmittel, mit dem Ohr) oder mittelbar mit
dem Stethoskop. Auskultiert werden die physiologisch
im Körper entstehenden Geräusche (Herz,
Lunge, Darm, Magen, Trachea), um krankhafte Veränderungen
oder Ausfall der Geräusche zu ermitteln.
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Bilirubin
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Gelber Gallenfarbstoff, Abbauprodukt der roten
Blutkörperchen; Bilirubin wird vorwiegend in
der Leber aber auch an anderen Körperstellen
gebildet. In der Leber wird das B. zum größten
Teil an Glucuronsäuren ( Transportmoleküle)
gebunden und über die Galle ausgeschieden.
Liegen Gallenflußstörungen vor, so wird
es wieder resorbiert, d.h. wieder vom Körper
aufgenommen („Verschlußikterus“).
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Caninus
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Eckzahn, Fangzahn, Hakenzahn, Hundezahn. Kommt
in Ober- und Unterkiefer jederseits in der Einzahl
vor. Sind bei Fleischfressern und Schweinen gut
ausgebildet, fehlen dagegen den Wiederkäuern
im Oberkiefer. Bei den Pferden sind sie in der Regel
nur bei Hengst und Wallach vorhanden.
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Kapilläre
Füllungszeit (KFZ)
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Die KFZ wird bei der klinischen Feststellung von
Schockzuständen eingesetzt. An gut zugänglichen
Schleimhäuten, z. B. Zahnfleisch, wird durch
Daumendruck ein lokale Blutarmut hergestellt. Innerhalb
von 2-3 sec. ist bei Gesunden dieser blutleere Bezirk
verschwunden und nimmt die gleiche blaßrosa
Färbung wie die Umgebung wieder an. Füllzeiten
von mehr als 3 sec. weisen auf einen Schock hin.
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Dermatitis
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Hautentzündung, bei der auch die tieferen
Hautschichten einbezogen sind .
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Diagnose
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Feststellung und Benennung einer Krankheit
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Diarrhoe
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Durchfall
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Dilatation
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Erweiterung
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Dyspnoe
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Der aus verschiedenen Ursachen gegebene Zwang,
angestrengt zu atmen. Ursachen sind Störungen
der Belüftung, Diffusion oder Durchströmung
der Lunge, Schädigung des Atmungszentrums,
Herzerkrankungen oder fortgeschrittene Anämien.
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Ektoparasiten
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Parasiten, die auf der Körperoberfläche
(auf bzw. in der Haut, im Haar- und Federkleid)
ihres Wirtes lokalisiert sind, bzw. in oberflächlichen
Körperhöhlen, die in unmittelbarer Verbindung
zur Außenwelt stehen, wie z. B. die Kiemenräume
bei Fischen.
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Endoparasiten
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Parasiten, die im Innern ihres Wirtes leben. Nach
ihrem Aufenthaltsort werden u. a. Darmparasiten,
Gewebeparasiten, Blutparasiten unterschieden.
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Enteritis
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Darmschleimhautentzündung, das auffälligste
klinische Zeichen ist der Durchfall. Die wesentlichsten
Folgen sind die Austrocknung des Organismus und
bei chronischen Formen die verschlechterte Nahrungs-
und Vitaminaufnahme durch den Körper, Abmagerung
und Anämie.
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Enzephalitis
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Sammelbezeichnung für Entzündungsvorgänge
im Gehirn
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Extremitäten
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Gliedmaßen
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Fang
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Mund, Maul beim Hund
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Fistel
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Schlecht heilende röhrenförmige Wunde.
Eine Fistel besteht aus der trichterförmig
eingezogenen Fistelöffnung, dem Fistelkanal
und dem Fistelgrund.
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Follikel
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Bezeichnung für epithelausgekleidete Bläschen
(z.B. Tertiärfollikel des Ovars, Schilddrüsenfollikel),aber
auch für solide Gebilde (z.B. Primär -
u. Sekundärfollikel des Ovars) und für
Zellverdichtungen (z.B.Lymphfollikel, Haarfollikel)
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Fötus
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Auch Fetus, Frucht; sich entwickelnder Keim nach
Anlage der Organe.
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Fraktur
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Bruch, Zusammenhangstrennung eines Knochens durch
direkte oder indirekte Gewalteinwirkung
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Fremdkörper
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Als Fremdkörper im weiteren Sinne werden
alle Materialien bzw. Gegenstände bezeichnet,
die durch die Körperoberfläche, insbesondere
durch Haut, Hornhaut oder Schleimhäute, in
den Körper eindringen. Auch körpereigenes,
jedoch abgestorbenes Gewebe kann, wenn es sich in
einer Wunde befindet, als Fremdkörper wirken.
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Gastritis
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Durch innere oder äußere Einflüsse
hervorgerufene Entzündung der Magenschleimhaut
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Hämatom
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Bluterguß; Ansammlung von Blut in einer
Gewebshöhle, entsteht durch Zermalmung größerer
Blutgefäße infolge von Quetschungen oder
nach Operationen.
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Hämoglobin
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Roter Blutfarbstoff, Bestandteil der roten Blutkörperchen.
Besteht aus einem Eiweißteil und einem Eisenanteil.
Wichtigste Funktion ist der Sauerstofftransport
und der Sauerstoffaustausch im Gewebe, der CO2-
Abtransport über Lunge und Haut, und die Beteiligung
an der Pufferung des Blutes.
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Hernie
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Vortreten von Eingeweiden aus dem Bauchraum in
eine sackartige Ausstülpung des Bauchfells
durch eine Lücke in den Bauchdecken. Die Eingeweide
treten unter die Haut oder in benachbarte Hohlräume.
Hernien können angeboren oder erworben sein.
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Herzinsuffizienz
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Gegenüber den Anforderungen ungenügende
Leistung des Herzens. Die Leistung des ganzen Herzens
kann unzureichend sein, es können aber auch
das linke und das rechte Herz in die ihnen angeschlossenen
Kreisläufe zu wenig Blut mit zu niedrigem Druck
pumpen (Links- oder Rechtsinsuffizienz) .
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Immun
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Geschützt, unempfänglich gegenüber
einer Infektion.
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Immunisierung
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Erzeugung einer Immunität (=Krankheitsabwehr).Bei
der aktiven I. setzt sich der Organismus mit antigen
wirksamen Substanzen (=vom Organismus als fremd
erkannte Substanzen, z.B. Proteine) auseinander.
natürliche
aktive
Sie erfolgt durch die Reaktion des Organismus
gegen natürlich eingedrungene bzw. aufgenommene
Antigene oder deren Stoffwechselprodukte und ist
für die Grundimmunität verantwortlich.
künstliche
· aktive
Hierbei werden dem Organismus auf verschiedenen
Wegen antigene Substanzen zugeführt, entweder
zur Erzeugung einer aktiven Immunutät oder
für die experimentelle Gewinnung von Immunseren
(Immunserum = Arzneimittel), die aus dem Blut
von Menschen oder Tieren hergestellt werden, welche
gesund sind, jedoch erkrankt waren. Diese Arzneimittel
enthalten Antikörper, d.h. vom Körper
gebildete Abwehrstoffe, gegen eine antigene Substanz.
passive
Sie erfolgt durch Verabreichung von Immunseren
und führt zu einem nach kurzer Zeit einsetzenden,
einige Wochen wirksamen Schutz ( = Impfung). Die
Kombination von aktiver und passiver I. heißt
Simultanimmunisierung .
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Inappetenz
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Freßunlust
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Injektion
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Anwendung/Gabe einer Spritze zur Verabreichung
eines Medikaments.(z.B. intravenös = iv = in
die Vene)
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Insuffizienz
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Gegenüber den bestehenden Anforderungen ungenügende
Leistung, funktionelle Schwäche.
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Intoxikation
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Vergiftung
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Intubation
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Einführung eines Schlauches in die Luftröhre
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Kastration
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Entfernung der Hoden bzw. der Eierstöcke
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Kennel
Cough
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Zwingerhusten: Besonders in Hundezuchten, größeren
Zwingern und in Tierheimen auftretende Atemwegserkrankungen
der Hunde, die mit einfachen, aber langandauernden
Bronchitiden (Bronchitis = Entzündung der Bronchalschleimhaut)
oder auch mit Pneumonien (= Lungenentzündung)
einhergehen. Es liegen meist mehrere Krankheitsursachen
kombiniert vor:-Parainfluenza-2-Virus (vorherrschend)-Staupe-,
Adeno-, Reo- oder Herpes-Viren (ursächlich
beteiligt).
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Konzeption
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Empfängnis, Befruchtung, Zeugung
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Kryptorchismus
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Verborgenhodigkeit: Die Hoden befinden sich nicht
im Hodensack, sondern in der Bauchhöhle oder
im Leistenkanal.K. führt zu Störungen
der Spermienbildung.
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Kynologie
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Lehre von der Zucht.
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Leberwerte
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Laborwerte, die krankhafte Veränderungen
der Leber anzeigen.
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Leptospirose
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Fieberhafte Infektionskrankheit des Menschen und
der Tiere, die von Leptospiren, meist der pathogenen
d.h. krankmachenden Art Leptospira interrogans,
veursacht wird.
(Leptospiren = Mikroorganismen) |
Leukämie
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Überwiegend nur in der Humanmedizin verwendeter
Begriff, an dessen Stelle in der Veterinärmedizin
die Bezeichnung Leukose benutzt wird.
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Leukose
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Sammelbegriff für Geschwülste des blutbildenden
Gewebes mit oder ohne Ausschwemmung neoplastischer
Zellen ( = mit einer Neubildung, Geschwulst zusammenhängend)
in das Blut.
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Leukozytose
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Anstieg der Leukozyten, d.h. der weißen
Blut-Körperchen über den Normalwert, z.B.
nachweisbar bei akuten infektiösen Prozessen.
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Lungenödem
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Wasser in der Lunge durch Austritt von Flüssigkeit
aus den Blutgefäßen in den Alveolen und
Bronchuli. Es können entzündliche oder
nichtentzündliche Ursachen vorliegen, wie z.B.
bei Blutstauung in der Lunge infolge Insuffizienz
des linken Herzens
(= nichtentzündlich).
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Luxation
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Verrenkung, Ausrenkung: Dauernde, vollständige
Verlagerung der Gelenkflächen. Unter gleichzeitiger
Zerreißung von Teilen der Gelenkkapsel oder
des Bandapparates.
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Metastase
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Tochtergeschwulst: Erneutes Auftreten desselben
Krankheitsprozesses von der ersten Erscheinungsstelle
entfernt an einer anderen Körperstelle durch
Verschleppung lebender, unbelebter, gelöster
oder ungelöster Materie (Tumorzellen, Mikroben,
infizierter Embolus, Parasiten, Kohlenstaub, Pigment,
Kalk usw.).
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Miosis
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Pupillenverengung: Eine M. kann vorkommen bei
entzündlichen Vorgängen der Uvea ( = mittlere
Augenhaut), nach Gewalteinwirkung auf die Iris,
Gehirnerkrankungen, Vergiftungen mit Morphin oder
Harnstoff, Infektionen (z.B. Staupe) oder medikamentell
durch Miotika (Stoffgruppe der „Parasympathikomimetika“,
z.B. Physostigmin, Pilokarpin).
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Mydriasis
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Pupillenerweiterung: Eine M. kann vorkommen infolge
von Vergiftungen, Entzündungen der Netzhaut,
Infektionen oder medikamentell durch Mydriatika
(Stoffgruppe der „Parasympathikolytika“,
z. B. Atropin, Scopolamin, oder „Sympathikomimetika“,
z. B Cocain ).
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Nasal
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zur Nase gehörend
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Neoplasie
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Neubildung, z. B. Tumor
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Neuritis
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Nervenentzündung mit den typischen entzündlichen
und mit Rückbildung einhergehenden Veränderungen
an den betreffenden Nerven. Entstehung infektiös,
nach äußerer Gewalteinwirkung und Vergiftung.
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Nickhaut
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Drittes Augenlid: Am inneren Augenwinkel, durch
Knorpel gestützt, inklusive zusätzlicher
Tränendrüse
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Oral
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Zum Munde gehörig
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Othaematom
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Ansammlung von Blut und Lymphe an der Außen–
und / oder Innenseite der Ohrmuschel. Kommt bei
allen Tieren, besonders aber beim Hund, vor. Bedeutung
wegen nachfolgender Verformung des Ohres. Entsteht
beim Hund infolge ständigen Kopfschüttelns
bei Otitis externa .
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Otitis
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Ohrenentzündung
O. externa:
Ohrenzwang, Entzündung der häutigen
Auskleidung des äußeren Gehörganges.
Spezielle Erkrankung des Hundes, Bevorzugung langhaariger
Hunde mit Hängeohren. Das Leiden hat meist
chronischen Charakter . Neben medikamenteller
Therapie Otitisoperation mit dem Ziel der Belüftung
und Förderung des Abflusses.
O. interna:
Entzündung des Innenohrs. Bei Tieren selten
und dann meist fortgeleitete Entzündung der
Paukenhöhle (siehe O. media)
O. media:
Mittelohrentzündung. Entzündung der
Paukenhöhle, am häufigsten bei Hund
und Katze. Bei jungen Hunden meist einseitiges,
bei älteren beidseitiges und chronisches
Auftreten. Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens,
Schieftragen des Kopfes.
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Ovar
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Eierstock, produziert Eizellen und Eierstockshormone
(hauptsächlich Östrogene und Progesteron
)
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Paralyse
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Schlaffe Lähmung
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Parese
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Krampfige Lähmung
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Parvovirose
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Katzenseuche, auch beim Hund hervorgerufen durch
kleine, DNA-haltige, pH- und hitzeresistente Viren
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Patella
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Kniescheibe
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Perforation
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Durchbohrung; z. B. der Magenwand beim Magengeschwür,
Wunden mit Eröffnung von Körperhöhlen
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Plazenta
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Mutterkuchen, Stoffaustauschorgan zwischen Mutter
und Frucht
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Polydypsie
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Vermehrtes Trinken; starker Durst mit stark erhöhter
Flüssigkeitsaufnahme z. B. bei Diabetes, Nierenentzündungen
oder Wasserverlusten bei Durchfällen, Schwitzen
u. a.
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Polyurie
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Vermehrter Harnabsatz, krankhaft bedingt bei Diabetes,
aber auch bei therapeutischen Maßnahmen, z.
B. Ödemausschwemmung
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Prophylaxe
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Vorbeugung; umfassender Begriff für vorbeugenden
Gesundheitsschutz bei Mensch und Tier.
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Pyometra
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Eitrige Entzündung der Gebärmutter mit
Ansammlung des Eiters im Uterus (Gebärmutter).
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Rektal
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Über den Mastdarm, zum Mastdarm gehörend,
mit dem Mastdarm in Verbindung stehend
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Reißzahn
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Größter Backenzahn; nur bei Fleischfressern
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Rhinitis
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Nasenentzündung, Schnupfen mechanischer,
infektiöser oder allergischer Ursache
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Ruptur
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Zerreißung, Riß im Gewebe
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Salivation
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Gesteigerte Speichelsekretion; S. tritt bei verschiedenen
Infektionskrankheiten und bei erhöhten Außentemperaturen
auf. Im letzteren Fall wird mit dem Speichel die
Körperoberfläche befeuchtet und dadurch
die Wärmeabgabe gesteigert. S. kommt vor allem
bei Tieren mit geringer oder fehlender Schweißsekretion
vor.
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Sedation
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Beruhigung, Dämpfung
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Serum/
Plasma
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Blutflüssigkeit; Serum:nach Ablauf der Gerinnung
aus dem Vollblut gewonnene, meist klare, hellgelbe
Flüssigkeit. S. ist Bestandteil des Blutplasmas,
jedoch ohne die Stoffe, die für die Gerinnung
verantwortlich sind, wie Fibrinogen und Prothrombin.
Plasma: Flüssiger, zur Gerinnung neigender
Blutbestandteil, dessen Anteil am Blutvolumen
bei ca. 60% liegt. Es enthält neben Wasser
Proteine, Lipide, Kohlenhydrate, Hormone, Vitamine,
Enzyme, eine Reihe von gelösten Mineralstoffen
und eine Vielzahl von Metaboliten.
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Skrotum
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Hodensack
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Sterilisierung
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Chirurgisch:
Unfruchtbarmachung ohne Entfernung der Keimdrüsen
bei Erhaltung des Geschlechtstriebes und der Geschlechtsmerkmale.
Hygienisch:
Keimfreimachung |
Stomatitis
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Entzündung der Mundschleimhaut infolge chemischer,
giftiger, physikalischer oder infektiöser Einflüsse.
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subcutan,
sc
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Unter die Haut (injizieren)
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Suppositorium
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Zäpfchen; kegelförmige, feste Zubereitungen,
die Arzneistoffe gelöst enthalten und zur Einführung
in den Enddarm bestimmt sind. Sie müssen sich
bei Körpertemperatur verflüssigen bzw.
im Darmsaft löslich sein.
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Symptome
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Merkmale, An- und Kennzeichen von Krankheiten
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Thorax
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Brustkorb
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Thrombozyten
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Blutplättchen; Formbestandteile des Blutes,
die die Gerinnung kontrollieren.
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Tonsillen
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Mandeln, liegen im Rachenbereich
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Toxin
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Gift
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Trachea
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Luftröhre, flexibles Knorpel- und Schleimhautrohr
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Uterus
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Gebärmutter; Einnistungs- und Entwicklungsort
der befruchteten Eizelle. U. besteht aus den mit
den Eileitern verbundenen Uterushörnern (beim
Haussäugetier gibt es 2 U.hörner), dem
Uteruskörper und dem Hals, der den Uterus mit
der Vagina verbindet.
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VDH
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Verband für deutsches Hundewesen, Dachorganisation
der Zuchtverbände, Sitz in Dortmund
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Vomitus
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Erbrechen, Brechakt
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Zyste
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Wasserblase; Blase mit zumindest flüssigem
Inhalt
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