Beim Menschen schon
länger im Einsatz, wird die Farbtherapie bei Tieren
noch sehr gemischt aufgenommen.
Farben spielen in der Tierwelt eine große Rolle.Während
viele Tiere weiß als die für sie härteste
Farbe meiden, wenden sie sich zum Beispiel Hunde und
Katzen gerne einem warmen Gelb- oder Blauton zu.
In
allen Kulturen steht Licht für Leben. Den unterschiedlichen
Farben mit ihren spezifischen Wellenlängen werden
bestimmte Eigenschaften zugesprochen. Daraus hat sich
eine Therapiemethode in der Human- und Veterinärmedizin
entwickelt.Jede Hautzelle reagiert auf Licht und jede
Farbe hat eine bestimmte Frequenz und diese ist es,
die zu heilen vermag.
Seit über 20 Jahren wird im Bereich der Farbtherapie
geforscht. Das Wissen um die Heilkraft der Farben ist
allerdings viel älter. Aus Überlieferungen
alter Kulturen weiß man, dass Farben und Licht
die Fähigkeit besitzen Veränderungen, die
im physiologischen Ablauf der Körperreaktionen
aufgetreten sind, auszugleichen. Licht und Farben stellen
reine Informationen dar, durch welche die Körperfunktionen
wieder reguliert werden können. Die Farbe wirkt
über die Steuerungsorgane des Gehirns Thalamus,
Hypothalamus und Hypophyse.Die bekannteste Behandlung
ist die Bestrahlung mit farbigem Licht.
Eine Stressfreie und
angenehme Behandlungsmethode
Tiere sprechen auf die Farbtherapie gut an, denn die
Behandlung verläuft für sie stressfrei und
angenehm. Man kann sie zuhause oder in einer Praxis
durchführen. Mit einer farbigen Lichtquelle wird
das Tier zwischen 40 und 60 Minuten bestrahlt.Das Farblicht
stimuliert bei allen Krankheiten die Heilungsbereitschaft
des Tieres, weshalb es auch als Komplement zu anderen
Therapien (Allopathie, Homöopathie, Bachblütentherapie)
eingesetzt wird.
Die Wirkung der einzelnen
Farben (allgemein)
Rot:
Die Farbe rot lässt sich empfehlen für
Tiere, die antriebs-, lustlos und müde
sind, aber auch für Tiere, von denen z.B. zwecks
Training eine hohe
Konzentration abgefordert wird. Eigenschaften:
Rot sorgt für mehr Energie, Temperament und Lebensfreude,
und aktiviert zugleich den Blutfluss und schenkt mehr
Durchhaltevermögen
und Zielstrebigkeit.
Orange:Orange
ist empfehlenswert für Tiere, die übertrieben
aktiv und aufgedreht
sind und unter Blockaden leiden.
Eigenschaften: Orange vermittelt
Ruhe, Entspannung, Befreiung von
Blockaden und wirkt ausgleichend und appetitanregend.
Grün:Die
Farbe Grün kann Tieren bei einem Neuanfang helfen,
z.B. einer neuen
Umgebung oder nach Krankheiten und Operationen.
Eigenschaften: Grün
verleiht einem Neuanfang Nachdruck, hilft Veränderungen
zu bewältigen, schenkt Genesung, Ruhe und Frieden.
Gelb:Die
Farbe Gelb ist die Farbe der Freude, hilft Tieren, die
lustlos sind oder Kontaktängste zu anderen haben.
Eigenschaften: Gelb ist
Lebensfreude pur, hilft beim Ablegen von Hemmungen
und Kontaktängsten und fördert die Kontaktfreudigkeit.
Rosa:Die
Farbe rosa hilft zum Einen Tieren, die einen sehr matten,
trostlosen
Eindruck machen, zum Anderen sensibilisiert rosa das
Tier.
Eigenschaften: Mehr Lebensglück,
Sensibilität und Harmonie.
Hellblau:Die
Farbe Hellblau eignet sich bestens für Tiere, die
immer etwas ängstlich
sind und sich wenig zutrauen.
Eigenschaften: Hellblau
steht für Freiheit und Abenteuerlust, aktiviert
den
Tatendrang und ermutigt zu Neuem.
Dunkelblau:Dunkelblau
ist für Tiere geeignet, die sehr dominant und aktiv
sind.
Eigenschaften: Die Farbe
Dunkelblau hilft zum Respektaufbau und bietet gleichzeitig
Beständigkeit.
Violett:Violett
ist für Tiere geeignet, die ängstlich sind
und schwer vertrauen können
und sich selber auch wenig zutrauen.
Eigenschaften: Spornt an
neues auszuprobieren, fördert Neugierde, befreit,
löst und bietet Bereitschaft zur Hingabe.
Schwarz:Die
Farbe Schwarz ist geeignet für Tiere, die sich
stark konzentrieren müssen,
und aufgrund von z.B. Training hohe Leistungen erbringen
müssen.
Eigenschaften: Schwarz
verhilft zu Konzentration, Zielstrebigkeit, Genauigkeit
und öffnet neue Wege.
Unsere
Hunde sind rotgrün-farbenblind.
Der eine Zapfentyp des Hundes ist empfindlich für
Blau-Violett, der andere für Gelb. Unsere Hunde
sehen den Spektralbereich von Gelb über Grün
und Blau, wobei ihnen Objekte, die für uns grün
sind, unbunt erscheinen und rote Objekte gelb.
Was sehen Hunde
...wenden sie sich zum Beispiel Hunde und Katzen gerne
einem warmen Gelb- oder Blauton zu ?
"Die Wirkung der einzelnen Farben" ist "allgemein"
ausgelegt , nicht nur für Hunde.
Unsere Vierbeiner sind in der optischen Wahrnehmung
ein wenig eingeschränkt.
Während einer Farblichttherapie nimmt die Haut
etwa 80% der Farbstrahlung auf. Da jeder Farbstrahl
eine bestimmte Wellenlänge besitzt, dringen die
einzelnen Farben unterschiedlich tief in die Haut ein
und können direkt auf die Organe wirken.
Dem Physiker Isaak Newton
gelang es im 17. Jahrhundert weißes Licht mit
Hilfe eines Prismas in seine Bestandteile zu zerlegen.
Später erkannte man, dass jede Farbe eine bestimmte
Wellenlänge hat.Licht und Farbe gehören untrennbar
zusammen.
Über die Haut nehmen wir Informationen wie Druck,
Wärme, Kälte oder aber auch Farben auf. Sie
ist unser größtes Kontaktorgan mit der Umwelt.
Seit langem weiß man, dass alle Organe über
bestimmte Zonen unserer Haut zu erreichen und damit
auch zu behandeln sind.
Dies hat man sich in der Therapie zu Nutze gemacht.
Über bestimmte Punkte und Zonen behandelt man z.B.
mit Akupunkturnadeln, aber auch mit Massage oder Farbe.
Die Chinesen haben festgestellt, dass unser Körper
mit einem Netz von Meridianen, sogenannten Energieleitbahnen,
überzogen ist. Jeder dieser Meridiane hat bestimmte
Punkte , die Akupunkturpunkte, über die wir die
verschiedenen Funktionen unseres Körpers beeinflussen
können. Genau diese Punkte, aber auch die Reflexzonen,
werden bei der Farbtherapie benutzt indem man sie mit
bestimmten Farben einer ganz spezifischen Wellenlänge
bestrahlt.
Therapieformen (Human)
Farbbestrahlungen
Die Bestrahlung mit Infrarot-Lampen ist allgemein bekannt
und werden zum Beispiel bei Nebenhöhlenentzündungen,
Rheuma und Muskelverspannungen auch von Allgemeinmedizinern
eingesetzt. Blaulicht hilft bei Entzündungen, Schlafstörungen
und Nervosität. Gelblicht soll bei Erkrankungen
der Leber und gegen Hämorrhoiden helfen, grünes
Licht bei Bronchitis und Gelenkrheuma.
Farbmeridiantherapie
Die Farbmeridiantherapie geht zurück auf die Krankengymnastin
Christel Heidemann (1924-1998). Mit Hilfe einer Abtastung
des Bindegewebes am Rücken und "Farbheptagrammen"
können angeblich blockierte Meridiane des menschlichen
Körpers gefunden werden. Zur Therapie werden mittels
Pflaster auf bestimmte Meridianpunkte mit Naturfarbe
gefärbte ca. einen Zentimeter große Seidenkreise
aufgeklebt. Die dem Meridian zugeordnete Farbe soll
die Energie des Meridians anregen, die Komplementärfarbe
diese beruhigen. Die Behandlung soll die Gesundheit
günstig beeinflussen und Schmerzen lindern. Klinische
Studien zur Farbmeridiantherapie stehen noch aus.
Farbpunktur
Bei der Farbpunktur, die Peter Mandel eingeführt
hat, wird gebündeltes Farblicht auf Akupunkturpunkte
gerichtet, die so stimuliert werden sollen. Die Wirkung
soll einer Akupunktur ähnlich sein, wobei verschiedene
Farben unterschiedliche Wirkungen haben sollen.
Aura Soma
Aura Soma wurde von Vicky Wall erfunden und basiert
auf einem System, bei dem zweifarbige Substanzen eine
wesentliche Rolle spielen. Die richtige Auswahl der
Farbkombinationen und deren Anwendung soll eine ganzheitliche
Wirkung auf Körper, Geist und Seele haben.
Wir können mit der
Farbe genau da eingreifen, wo die Regulierung unserer
Körperfunktionen ins Ungleichgewicht geraten ist.
Die Farbtherapie findet in der Praxis Anwendung bei:Lernschwierigkeiten,
Stress, Störungen des Biorhythmus (Schichtarbeiter,
Schlafstörungen, Jet lag), sexuellen Störungen,
Stoffwechselstörungen, zur Unterstützung der
Entgiftung, bei Schmerzen im Bereich von Gelenken und
der Wirbelsäule.
Ob die Beschwerden im Bereich der Organe, der Muskeln,
der Nerven, der Haut, des Stoffwechsels oder aber im
Bereich von Knochen und Gelenken liegen, immer kann
man mit der Farbtherapie sehr tiefgreifende Veränderungen
bewirken.
Die Farbtherapie kann bei jeder Erkrankung, aber auch
vorbeugend, um die Abwehrkräfte zu stimulieren,
eingesetzt werden.
Wirkungen, die Farben
zugeschrieben werden
Blau:
Goethe bemerkte: ein blau gestrichener Raum wird um
zwei Grad kälter empfunden als ein neutral gestalteter
Raum. Blau entspricht dem Element Wasser, symbolisiert
Ruhe. Blaues Licht kühlt und ist schmerzlindernd,
da sich die Blutgefäße zusammenziehen, es
wirkt antiseptisch, blutdrucksenkend und wird zur Behandlung
aller Art von Entzündungen und Fiebererkrankungen
genutzt; ebenso bei Herzstörungen, entzündlichen
Hautprozessen und Sonnenbrand. Blau fördert die
Konzentration und wirkt positiv auf das vegetative Nervensystem.
Gelb: ist
die Blitzfarbe, Ausdruck der Geisteskraft. Gelb verhilft
zu Klarheit und guter Konzentration. Als Sonnenfarbe
erhellt es das Gemüt. Symbolisiert Weite und Offenheit
sowie großen Freiheitsdrang, regt die Verdauung
an, stärkt den Magen, kurbelt die Produktion von
Sexualhormonen an. In der Farbtherapie wird es eingesetzt
bei Rheuma, Arthrosen oder Steinbildungen (Verhärtungen,
Ablagerungen bzw. Verkalkungen), Verdauungsproblemen.
Andererseits regt Gelb auch die geistigen Aktivitäten
an, wirkt stimmungsaufhellend.
Rot: ist
die Farbe der Leidenschaft aber auch des Zorns. Rot
aktiviert, wärmt, ja, manchmal erhitzt es. Rot
macht aber auch aggressiv.
Violett:
steht für Transformation, Spiritualität und
Meditation, es kann angegriffene Nerven stabilisieren.
Grün:
als Grundfarbe der Natur steht für Wachstum, Heilung
und Harmonie. Es ist die Farbe der Barmherzigkeit, wirkt
nervenberuhigend, blutdruckregulierend, stärkt
Bronchien und Immunsystem; Muskeln und Gewebe regenerieren
sich schneller.
Rosa:
ist ein Symbol für Sanftheit und Zartheit.
Orange: gilt als Symbol der Lebensfreude und Inspiration,
Kreativität, Kommunikation. Diese Farbe belebt
die Leistungen von Nieren, Blase und Drüsen, die
Atemweg werden positiv beeinflusst. Alle Rot- und Orangetöne
wirken anregend, steigern die Ausschüttung von
Adrenalin, verengen dadurch die Blutgefäße,
beschleunigen den Puls, heben die Körpertemperatur
an.
Bei Versuchen mit essbaren
Pflanzen wurden ebenfalls interessante Ergebnisse erzielt.
So ließ rötliches Licht die
Pflanzen bitter schmecken, das Wachstum fiel mager aus.
Bei Licht mit viel grünlichem Lichtanteil wurden
die Pflanzen strohig. Kräftige Pflanzen mit wohlschmeckenden
Blättern wurden mit bläulichem Licht erzielt.
/rk
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