Der richtige
Riecher
Die Empfindlichkeit von Hundenasen ist im Tierreich
einmalig,
faszinierend und knuffig...
Die Nase ermöglicht unserem Hund seine Umweld
geruchsmässig wahrzunehmen. Sie dient zur Aufnahme
der Geruchsstoffe aus der Luft, daneben aber auch zur
Erwärmung, Befeuchtung und Reinigung der Atemluft.
Bei unserem Hund ist der Geruchssinn und damit die Nase,
das wichtigste Sinnesorgan.Hundenasen können auch
unsere jeweiligen Gemütszustände wie Angst,
Wut, Trauer, Freude und vieles andere erriechen.
Über
Kilometer und mehrere Stunden hinweg können unsere
Hunde einem bestimmten Geruch folgen und ihn aus anderen
Gerüchen herausfiltern.
Ein geübter Hund kann zwei Sandkörner
auf einem 500 Meter langen, 50 Meter breiten und 50
Zentimeter tiefen Sandstrand wiederfinden.
Die Suche ist die anstrengendste Arbeit, die ein Hund
leisten kann. Nach einer ausgiebigen Suche kann der
Hund Fieber bekommen und braucht Zeit zum Regenerieren.
Hunde riechen etwa eine Million mal besser als der
Mensch und können mehr als 50 verschiedene Geruchsklassen
unterscheiden: Damit kann die Hundenase selbst Stoffe
wahrnehmen, die aufgrund ihrer geringen Konzentration
selbst von technischen Meßgeräten nicht mehr
erfaßt werden können. Die Hundenase ist ein
biologisches Wunder, und doch für unseren vierbeinigen
Partner etwas ganz normales.
Die Geruchsorgane des
Hundes sind sehr viel besser aufgebaut als die des Menschen.
Der Hund besitzt ungefähr 23 Mal
so viele Riechzellen als der Mensch. Auch hat er viel
mehr Cilien, Haare, an denen die Geruchsstoffe absorbiert
werden. Außerdem verwenden Hunde eine gewisse
Schnüffeltechnik, indem sie bis zu 300 Mal pro
Minute einatmen.
Damit das möglich
ist werden ihre Nasen feucht gehalten. Die
Zellen der Nase sondern ein bestimmtes Sekret ab, in
dem die Geruchspartikel gelöst werden. So gelangen
die Partikel dann an die Geruchszellen, die dann wiederum
Signale an das ausgeprägte Geruchszentrum des Gehirns
aussendet.
Da die Feuchtigkeit ständig verdunstet, sind die
Hundenasen kalt.
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Die
Nase meines Hundes verliert Pigmente - Woran liegt
das?
Manche Hunde verlieren das Pigment der Nase in den
Wintermonaten, so dass die Nase rosa oder fleischfarben
wird, während die Nase im Sommer wieder dunkel wird.
Dieses Phänomen nennt man "Wechselnase" oder "Snow
Nose".
Wechselnasen sind kein Defekt und kein Schönheitsfehler.
Einige Hunde wechseln die Nasenfarbe nur einige
wenige Male in ihrem Leben, andere reagieren sogar
stimmungsabhängig. Auch Jahreszeitliche Einflüsse,
Läufigkeit, Streß und andere Faktoren
spielen hierbei eine große Rolle.
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Hunde
mit einer kurzen Schnauze
können weniger gut Riechen.Sie haben eine kleinere
Oberfläche zur Aufnahme der Geruchsmoleküle.Daher
gelangen weniger Information zum Riechzentrum des
Gehirns. |
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"Langnasen" besser atmen?
Das ist Unsinn. Freies Atmen ist keine Frage der
Nasenlänge, wohl aber der Größe
der Nasenlöcher. Je besser diese geöffnet
sind, umso leichter ist das Atmen.
Die Pauschalaussage
"Ist die Hundenase trocken, ist der Hund krank
- ist sie feucht, ist der Hund gesund" lässt sich
nicht halten.
Nach dem Schlafen oder einem Nickerchen haben
Hunde fast immer eine trockene, warme Nase.Die
Hundenase wird durch ein Sekret und durch schlecken
feuchtgehalten. Diese werden stimuliert, sobald
neue Gerüche auftreten. Die in kleinen Partikeln
vorhandenen Gerüche werden durch die Flüssigkeit
aufgelöst und mit den Geruchszellen in Kontakt
gebracht.

Geruchssinn der Hunde
/rk |
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