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Unter Lapphund werden vom FCI
(Nr.135/189/284, Gr.5, Sek.3) 3 Hunderasse aus dem Bereich
Scandinavien geführt.
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| Schulterhöhe: |
bis 50 cm |
| Gewicht: |
bis 20 kg |
| Ursprungsland: |
Finnland |
Herkunft und
Geschichtliches
Die Lapphunde haben sich vermutlich vor langer Zeit
aus den örtlichen Jagdhunden vom nordischen Spitztype
entwickelt, möglicherweise sind sie direkte Nachfahren
des Torfhundes. Es könnte sein, dass es sehr viel
später zu Einkreuzungen von Hütehunden aus
Schottland kam. Die Entwicklung ist eng verbunden mit
der Domestikation des Rens, dazu wurde ein klimaangepaster,
selbständig arbeitender Hütehund gebraucht.
Im Bereich Lapplands gibt es insgesamt 3 Schläge
dieses Hundetyps:
- den Finnischen Lapphund (Lapinkoira), FCI registriert
mit dem Namen Suomenlapinkoira
- den Schwedischen Lapphund (Lappenspitz)
- und den Lappländischen Rentierhund (Lapinporokoira)
mit kürzerem, stockhaarigem Fell
Auch wenn sehr ähnlich dürfen diese Schläge
nicht miteinander gepaart werden, für alle drei sind
die Zuchtbücher noch offen, das heißt, dass
immer noch rassetypische neue Hunde eingetragen werden
können.

Beschreibung
Der Lapphund ist ein ca. 50 cm großer und bis
20 kg schwerer, gedrungener Hund vom Typ Spitz, sehr
wetterfest, mutig und wachsam; er hat reiches, buschiges
und dichtes Haar in den Farben: schwarz, dunkelbraun,
graubraun und weiß, evtl. mit Abzeichen. Der Lapphund
kommt außerhalb seiner Heimat sehr selten vor.
Verwendung
Seit Jahrhunderten ist er der Arbeitshund der Lappen
und wird als Schlittenhund und zur Bewachung großer
Rentierherden verwendet.
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