Die
Französische Bulldogge – liebt das friedliche
Leben und viele Kuschelstunden
Die Französische Bulldogge, auch liebevoll “Bully”
genannt, wurde vor Jahrhunderten zunächst als sogenannter
Kampfhund gegen Bullen eingesetzt. In London und Nottingham
wurden später kleinere Bulldoggen gezüchtet,
die 1836 erstmalig bei Ausstellungen präsentiert
wurden. Die offizielle Anerkennung der Rasse erfolgte
im Jahr 1898.
Die
Französische Bulldogge verfügt über einen
hohen Wachinstinkt, ist aber weder Jäger noch kampflustig.
Sein Erscheinungsbild ist kräftig und muskulös,
geradezu drahtig.
Das kurze, glänzende Fell kommt in Mischungen
aus schwarzen, blonden, braunen oder rötlichen
Farbtönen vor. Auch weiße Bullys mit gestromten
oder gescheckten Markierungen kommen vor.
Den reizenden Vierbeiner
kann man praktisch überall halten, sofern er nicht
zu viele Treppen steigen muss. Aufgrund
seiner kurzen Läufe und seiner Kurzatmigkeit könnte
es ansonsten zu gesundheitlichen Problemen kommen.
Auch große Kälte oder Hitze sind nichts
für den liebebedürftigen Vierbeiner.
Der Bully braucht unbedingt ganz viel Zuneigung und
Streicheleinheiten. Er will Teil der Familie sein, immer
dazugehören und mag das Alleinsein gar nicht. Harte
Worte oder rüde Trainingsmethoden sind der absolut
falsche Weg. Dann schmollt der sensible Geselle und
kann schon mal eine Zeitlang richtig beleidigt sein.
Führt man die Bulldogge aber sanft, durchaus
konsequent und mit klar strukturierter Rangfolge, lenkt
man ihn rasch in die richtigen Bahnen.
Gönnt sich der Bully ein Schläfchen, kann
man häufig laute Schnarcher vernehmen. Völlig
entspannt schmeißt er sich auf den Rücken
und träumt spannende Hundegeschichten. Weil seine
Menschen ihm heilig sind, wird er sie, falls notwendig,
verteidigen. Mutig stellt er sich vor seine Besitzer,
ganz egal wer oder was da vor ihm steht.
Der kräftige Bursche liebt Kinder, ist verspielt
und neugierig. Er mag ausgedehnte Kuschelstunden genauso
wie Tobereien im Garten.
Der fidele Hausgenosse
braucht eine ausgewogene Ernährung, die nicht zu
Übergewicht führt. Auch Spaziergänge,
allerlei Sport und Spiel sind optimale Beschäftigungen
für den Bully.
Dieser Hund hat neben seinen positiven Charaktereigenschaften
auch eine Menge Humor zu bieten. Manchmal sitzt ihm
der Schalk im Nacken und er ist zu Streichen aufgelegt.
Dann fegt er wie verrückt durch die Gegend, um
im nächsten Moment unschuldig auf dem Sofa zu sitzen.
Ein wirklich drolliger Geselle, dieser Bully. Bei entsprechender
Hege und Pflege hat man einen prima Begleit- Gesellschafts-
und Familienhund, der bis zu zwölf Jahre alt werden
kann.
© 2011ChKrb
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